Mitarbeiter der NEW bauten mobile Küche für die Jugendhilfe

Besonders in der Flüchtlingsarbeit sind Kochen und gemeinsames Essen verbindende Elemente

Klaus Hemerich (NEW) )v.l.), Birgit Büchel (NEW), Maximilian Meyer (NEW), Regionaldekan Erik Pühringer, Jugendbeauftragter Helmut Woelk, Kevin Özdemir (NEW) und Jugendseelsorger Hardy Harwinkel bei der Übergabe der mobilen Küche. Bild: Rodger Ody/NEW
Klaus Hemerich (NEW) )v.l.), Birgit Büchel (NEW), Maximilian Meyer (NEW), Regionaldekan Erik Pühringer, Jugendbeauftragter Helmut Woelk, Kevin Özdemir (NEW) und Jugendseelsorger Hardy Harwinkel bei der Übergabe der mobilen Küche. Bild: Rodger Ody/NEW

Nettersheim-Zingsheim – Über 40 Arbeitsstunden steckten Kevin Özdemir (19) und Maximilian Meyer (18) mit ihrem Gruppenleiter Klaus Heimerich in den Prototyp einer mobilen Küche, die ab sofort mit dem Jugendbus „Linie Zwo“ des Vereins zur Förderung der kirchlichen Jugendarbeit eingesetzt wird. „Unser Aufgabe war, eine mobile Küche mit Herd, Kühlschrank, Schränken und Arbeitsflächen zu bauen, die ohne Werkszeug aufzubauen ist und variabel bei Projekten der Mobilen Jugendarbeit eingesetzt werden kann“, erläutert Klaus Heimerich den Arbeitsauftrag, den er mit Kevin Özdemir und Maximilian Meyer, beide aus dem Berufsbildungsbereich der Nordeifelwerkstatt (NEW), umsetzte.

Kevin Özdemir hatte sogar eine besondere Motivation, schließlich ist er regelmäßig im Jugendbus anzutreffen und jetzt besonders stolz, dass „seine“ Küche, die immerhin bis auf vier Meter Arbeitsfläche aufgebaut werden kann, jetzt immer mit dabei ist.

Übergeben wurde die mobile Küche in Anwesenheit von Regionaldekan Erik Pühringer, dem Jugendseelsorger und Busfahrer Hardy Harwinkel und dem Jugendbeauftragten für die Region Eifel,  Helmut Woelk, an den NEW Zingsheim.

Hardy Harwinkel betonte bei der Übergabe der Küche, die Wichtigkeit des Jugendbusses in der mobilen Jugendarbeit aber aktuell auch in der Flüchtlingsarbeit. Verbindende Elemente seien hier besonders das gemeinsame Kochen und Essen.

Den Kontakt zu den NEW stellte Helmut Woelk her, dem es wichtig war, die Küche in der Region fertigen zu lassen, auch um Jugendliche, Flüchtlinge und Menschen mit Behinderung zusammenzubringen und gemeinsam sinnvolle Projekte zu gestalten. „Das ist der Geist von wahrer Inklusion“ ergänzte auch Jugendseelsorger Hardy Harwinkel.

Birgit Büchel, Leitern des Sozialen Dienstes der NEW in Zingsheim, freute sich über das gelungene Projekt, das Teil der beruflichen Förderung in den NEW ist und würde sich freuen weitere Anfragen für Mobile Küchen zu bekommen, die ohne weiteres bei Zeltlagern, Freizeiten oder Gartenpartys eingesetzt werden können. (epa)

www.nordeifelwerkstaetten.de

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