Ausstellung im Kreishaus informiert über „Sternenregion Eifel“

Es werden auch Tipps zur Vermeidung von Lichtverschmutzung gegeben

Immer mit dem Blick gen Himmel: Harald Bardenhagen (r.) beobachtet die Sterne. Bild: Kreismedienzentrum Euskirchen
Immer mit dem Blick gen Himmel: Harald Bardenhagen (r.) beobachtet die Sterne. Bild: Kreismedienzentrum Euskirchen

Euskirchen – Informative Rollup-Poster sowie mehrere Beispielleuchten für vorbildliche, belastungsarme Beleuchtung, ein Groß-Monitor mit Videoanimationen, mehrere Fotoposter aus der Eifelregion bei Nacht und eine große Sternkarte mit Tiermodellen sowie eine Rätselaufgabe laden ein, sich über die Folgen der Lichtverschmutzung und die Bedeutung der natürlichen Dunkelheit zu informieren. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Juli montags bis donnerstags von 8. 30 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr bei freiem Eintritt im Kreishauses Euskirchen, Jülicher Ring 32, in Euskirchen zu sehen.

Größere Gruppen wie Schulklassen können nach Absprache eine Führung durch die Ausstellung mit einem Kurz-Vortrag vereinbaren. Kontakt direkt bei Harald Bardenhagen unter: info@sternenregion-eifel.de.

Hintergrund

Die Region um den Nationalpark Eifel ist ein idealer Ort, um den Sternenhimmel und die Milchstraße zu beobachten. Der Nationalpark Eifel und der Naturpark Nordeifel haben sich zum Ziel gesetzt, die Natur vor den Belastungen des künstlichen Lichts (Lichtverschmutzung) zu schützen und die Artenvielfalt auch in der Nacht zu erhalten und zu fördern.

Das Naturerlebnis, einen sternenreichen Nachthimmel beobachten zu können, soll auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Deshalb ist der Nationalpark Eifel im Jahr 2014 als erster „International Dark Sky Park“ in Deutschland durch die International Dark Sky Association (IDA) mit dem Titel „Sternenpark Nationalpark Eifel“ ausgezeichnet worden.

Der Sternenpark wird durch ein Projekt des Naturpark Nordeifel zu einer „Sternenregion Eifel“ weiterentwickelt. Alle Kommunen in der nordrhein-westfälischen Eifel werden eingebunden. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohes Venn-Eifel in Belgien und mit den benachbarten belgischen Gemeinden ist vorgesehen. Dieses Vorhaben unterstützen die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, das EU-LEADER-Programm und der Kreis Euskirchen. (eB/epa)

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