Von aussterbenden Schecks und angesagten Apps

Die Azubis Daniel Franzen und Jacqueline Schmitz von der Kreissparkasse Euskirchen informierten Schüler am Mechernicher Turmhofgymnasium über „Banking in der Hosentasche“

Auf ebenso lockere wie informative Weise brachten die KSK-Azubis Daniel Franzen (v.l.) und Jacqueline Schmitz GAT-Schülern den Zahlungsverkehr näher. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auf ebenso lockere wie informative Weise brachten die KSK-Azubis Daniel Franzen (v.l.) und Jacqueline Schmitz GAT-Schülern den Zahlungsverkehr näher. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – „Ich bin Daniel, das ist Jacqueline“, mit diesen Worten stellten sich die Azubis Daniel Franzen und Jacqueline Schmitz am Mittwochnachmittag rund 40 Schülerinnen und Schülern des Mechernicher Turmhofgymnasiums vor. Denn die beiden angehen Bankkaufleute der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) sind in einem besonderen Ausbildungsabschnitt, bei dem sie auch auf „Bildungstour“ gehen.

„Wir sind zur Zeit in Mechernich im Azubi-BC, das heißt, wir stemmen gerade nur mit Auszubildenden die Bankfiliale vor Ort, von der Beratung bis zum Service“, so Franzen. Eigentlich habe er mal Jura studieren wollen, so der 23-Jährige: „Aber bei der Kreissparkasse habe ich bereits im dritten Lehrjahr meine Prüfung zum Versicherungskaufmann abgeschlossen und stehe kurz vor Abschluss meines Bankkaufmannes – so habe ich schon Berufserfahrung, verdiene Geld und habe bald zwei angesehene und seriöse Berufsausbildungen in der Tasche, statt nach jahrelangem Studium ins kalte Wasser zu springen und dann erst zu sehen, ob der Beruf etwas für mich ist.“

Auch seien die Fortbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen bei der KSK sehr gut. „Man kann etwa berufsbegleitend bei vollen Gehalt studieren – und im Kreis Euskirchen haben wir einen Filialleiter, der gerade erst Ende 20 ist“, berichtete Franzen. Neben Berufschancen im Finanzsektor berichteten die beiden Auszubildenden hauptsächlich über alltägliche Abläufe im Zahlungsverkehr. Wie füllt man eine Überweisung aus? Was ist eine IBAN? Wozu sind Kreditkarten nütze? Was ist ein Selbstbedienungsterminal? Diese Fragen und viele weitere erarbeiteten  die angehenden Banker zusammen mit den Schülern auf ebenso lockere wie informative Weise.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
„Dahlemer Stiftung“ möchte gemeinnützige Vereine fördern

Ein weiteres Thema war das „Banking aus der Hosentasche“: Jacqueline Schmitz erklärte, wie man sicher und ohne weitere Kosten Überweisungen und ähnliches mit Apps auf dem Smartphone erledigen kann. Lehrerin Maria-Katharina Zapp lobte vor allem die lockere Art des Vortags und forderte die Schüler auf, ihre Chance zu nutzen, um Fragen etwa zur Ausbildung zu stellen. Schulleiter Micha Kreitz bedankte sich bei Schmitz und Franzen und sagte: „Das sind sehr lebenspraktische Informationen, die ihr hier bekommt – das ist bestimmt interessanter als manches, was wir in Sozialwissenschaften sonst so machen!“

Eifeler Presse Agentur/epa

Kommentar verfassen