Mit den Rettungsschwimmern in den Kletterwald

DLRG-Jugend der Ortsgruppe Mechernich nahm Schwimmkinder mit in schwindelerregende Höhen

Einen aufregenden Tag verbrachte jetzt die Jugend der DLRG Mechernich im Kletterwald. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Einen aufregenden Tag verbrachte jetzt die Jugend der DLRG Mechernich im Kletterwald. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – Wasser hat keine Balken, heißt es im Sprichwort – Luft schon. Zumindest im Kletterwald in Brühl, zu der die Jugend der DLRG (Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft) Mechernich jetzt die Schwimmkinder zu einem gemeinsamen Abenteuer- und Spieltag einlud. Denn es galt in schwindelerregenden Höhen verschiedene Parcours – etwa an Drahtseilen aufgehängte und äußerst wackelige Holzbalken – und Seilrutschen zu überwinden, natürlich bestens mit Kletterausrüstung gesichert.

Nachdem der Nachwuchs der DLRG, also Stephan Rau, 1. Vorsitzender der Mechernicher DLRG-Jugend, die 2. Vorsitzende Ramona „Mona“ Zappe sowie Tim Hartmann und Julian Eichen, allesamt Anfang 20, im Frühjahr für die „Kleinen“ eine Fahrt ins Spieleland organisiert hatten, waren jetzt die älteren Kinder dran. Denn neben der eigenen Ausbildung und dem Kursbetrieb ist der DLRG das gemeinsame Erleben besonders wichtig. Mona Zappe: „Wir wollen ja nicht immer nur schwimmen gehen. Ende des Jahres werden wir auch noch Schlittschuh-Laufen.“

Element Gemeinsam galt es, verschiedenste Parcours bis in 20 Meter Höhe zu überwinden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
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Gemeinsam galt es, verschiedenste Parcours bis in 20 Meter Höhe zu überwinden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mit dem Bus startete die 24-köpfige Gruppe von der Eifel-Therme Zikkurat aus nach Brühl, wo alle Teilnehmer im Kletterwald erst einmal eine Sicherheitseinweisung bekamen. Dann ging es hinauf bis in 20 Meter Höhe, hinab über bis 100 Meter lange Seilrutschen, über gespannte Gurtbänder und labberige Seile, frei schwingende Kletterwände und aufgehängte Reifen.

Mutige sprangen aus zehn Meter Höhe ins Nichts von der Piratenplanke – natürlich weich gesichert durch eine spezielle Vorrichtung. Die Großen halfen den Kleinen, nicht nur bei der Bewältigung der Parcours, sondern auch danach – um etwa Durst oder Hunger zu stillen oder auch um einen hinab gefallenen Schuh wiederzubringen.

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Stephan Rau: „Wer möchte, kann gerne bei uns mitmachen, sich als Rettungsschwimmer ausbilden lassen und einfach Teil einer netten Gemeinschaft werden.“ Weitere Informationen im Internet unter www.mechernich.dlrg.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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