DKB-Beach-Cup: Olympionikinnen Borger/Büthe am Start

Das zweite deutsche Team, das neben den Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in Rio dabei war, wird in  Düren erwartet

Die Königin und der König von 2014, Britta Büthe und Jonas Schröder, sind wieder am Start und hätten sicher nichts dagegen, wenn sie erneut von Landrat Wolfgang Spelthahn beglückwünscht würden. Bild: Josef Kreutzer/Kreis Düren
Die Königin und der König von 2014, Britta Büthe und Jonas Schröder, sind wieder am Start und hätten sicher nichts dagegen, wenn sie erneut von Landrat Wolfgang Spelthahn beglückwünscht würden. Bild: Josef Kreutzer/Kreis Düren

Kreis Düren –  Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. September, schmettern und baggern die Volleyballprofis ab 10 Uhr beim DKB-Beach-Cup auf dem Rathausvorplatz. Einschlägig bekannte Namen sind mit dabei, wenn es erstmals in der Geschichte des Turniers des Kreises Düren und des Namensgebers Dürener Kreisbahn um Punkte für die deutsche Rangliste geht. Der DKB-Beach-Cup ist als Premium-Cup des Westdeutschen Volleyball-Verbandes ausgeschrieben. An der Klasse des Teilnehmerfeldes ändert das nichts. Erneut hat mit Britta Büthe und Karla Borger ein Weltklasse-Team seine Zusage gegeben. „Sie sind bei den Frauen aktuell die Nummer 4 der Weltrangliste“, sagt Turnierdirektor Bernd Werscheck.

Borger/Büthe waren das zweite deutsche Team, das neben den Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in Rio dabei war. „Die Zwei hatten einen stressigen Terminplan zuletzt“, sagt Werscheck. Nach Rio war das National-Duo beim Weltserienturnier in Los Angeles am Start. In der Woche nach Düren steht dann die deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand an.

Wie ein Teil des Starterfeldes wollen Borger/Büthe sich in Düren für die deutsche Meisterschaft einspielen. Die Frauen-Konkurrenz besteht aus drei Teams und greift am Sonntag ab 10 Uhr auf dem Rathausvorplatz ins Geschehen ein. Im Wechsel finden dann die Spiele mit der Endrunde der Männer statt. Am Samstag um 10 Uhr ist erster Anpfiff bei der Vorrunde der Männer. Das Dürener Publikum darf sich auf eine Lokalmatadorin freuen. Die Dürenerin Ruth Flemig, zweifache Studenten-Europameisterin und Junioren-Europameisterin vergangener Tage, will an den Start gehen.

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Das Herren-Feld besteht aus zwölf Teams. Es wird nicht – wie angekündigt – von der Nummer 5 der deutschen Rangliste, Tim Holler und Jonas Schröder, angeführt. Holler laboriert an einer Handverletzung, für das Duo ist die Saison beendet. Deswegen startet Schröder mit einem Interimspartner in Düren: Dirk Westphal, langjähriger Hallen-Nationalspieler und WM-Bronzemedaillengewinner 2014. Westphal verfügt auch über reichlich Erfahrung im Sand. „Er hat schon vor meiner Zeit auf der Beach-Serie gespielt“, weiß Jonas Schröder. „Wir sind auch mehrfach gegeneinander angetreten. Deswegen weiß ich, dass Dirk ein sehr guter Beachvolleyballer ist.“ Also nimmt Schröder auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Ziele für Düren geht. „Wir wollen gewinnen“, sagt der Abwehrexperte.

Elf gegnerische Teams wollen das verhindern, darunter zwei Lokalmatadore vom Dürener TV, André Thommessen und Moritz Klein. Zum Kreis der Favoriten zählen Daniel Wernitz und Benny Nibbrig (Solingen) sowie Paul Becker und Jan Romund, die beide den Sprung an den Timmendorfer Strand geschafft haben. Welches dieser deutschen Top-Teams am Sonntagnachmittag von Schirmherr Wolfgang Spelthahn als Sieger geehrt wird – das Rennen ist aus Sicht von Turnierdirektor Bernd Werscheck völlig offen.

Der DKB-Beach-Cup wird präsentiert vom Kreis Düren. Als Namensgeber von Anfang an dabei ist die Dürener Kreisbahn. Die Stadtwerke Düren, die Sparkasse und der Euskirchener Solarspezialist „F&S solar“ machen das Turnier als wichtige Wegbegleiter möglich. (epa)

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