Bismarck-Quartier auf der Weltbühne präsentiert

Dürens Leuchtturmprojekt mit Hotel, Kongresszentrum, Restaurant sowie Geschäfts- und Privaträumen auf der „Expo Real“ in München von Landrat Wolfgang Spelthahn und Investor Georg Schmiedel von „F&S concept“ vorgestellt

Am Messestand auf der Expo Real präsentierten GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain (v.l.), F&S Geschäftsführer Jörg Frühauf, Landrat Wolfgang Spelthahn, F&S Geschäftsführer Georg Schmiedel, IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting und Bürgermeister Georg Gelhausen das Modell des „Bismarck-Quartier“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Am Messestand auf der Expo Real präsentierten GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain (v.l.), F&S Geschäftsführer Jörg Frühauf, Landrat Wolfgang Spelthahn, F&S Geschäftsführer Georg Schmiedel, IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting und Bürgermeister Georg Gelhausen das Modell des „Bismarck-Quartier“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

München/Düren – Mit 1700 Ausstellern auf 64.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und fast 38.000 Teilnehmern ist die „Expo Real“ nicht nur die größte Immobilien-Messe Europas, sondern auch eine Weltbühne, auf der jetzt das aktuelle Vorzeigeprojekt der Region vorgestellt wurde: Mitten im Herzen des Kreises Düren wird mit dem „Bismarck-Quartier“ ein Stadtviertel des pulsierenden Lebens mit Hotel, Wohn- und Geschäftsräumen, Gastronomie und Wasserflächen an einem Park entstehen. In einem mit Messebesuchern vollständig gefüllten Seminarraum stellten Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, und Georg Schmiedel, Investor und Geschäftsführer der Euskirchener Projektentwickler „F&S concept“, am vergangenen Mittwoch das 40-Millionen-Euro-Projekt auf der „Expo Real“ in München vor.

Landrat Spelthahn: „Ich habe gerade von den Investoren die frohe Botschaft erhalten, dass mir noch im Dezember ein Bagger für den Spatenstich zur Verfügung gestellt wird.“ Obwohl er selbstverständlich mit allen Details des zukunftweisenden Projekts vertraut sei, kenne er aber keinen besseren Referenten als Georg Schmiedel für die Vorstellung des „Bismarck-Quartier“, der durch seinen Geschäftsführerkollegen Jörg Frühauf ideal ergänzt werde.

Gerhard Feldmeyer (v.l.), Geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros HPP, und Georg Schmiedel, Geschäftsführer des Euskirchener Projektentwicklers „F&S concept“, stellten das zukunftsweisende „Bismarck-Quartier“ vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Gerhard Feldmeyer (v.l.), Geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros HPP, und Georg Schmiedel, Geschäftsführer des Euskirchener Projektentwicklers „F&S concept“, stellten das zukunftsweisende „Bismarck-Quartier“ vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schmiedel betonte in seinem Vortrag die Bedeutung des 40-Millionen Projekts: „Die Architektur ist ebenso zeitgemäß wie zeitlos. Was aber noch wichtiger ist: Wir haben modern geplant, nachhaltig und bedarfsgerecht und unter Beachtung intelligenter Synergien.“ Dieses Konzept gelte nicht nur für das Konferenzzentrum, das sowohl vom künftigen Betreiber des quartiereigenen Hotels Dorint wie auch von der Kreisverwaltung Düren sowie von Vereinen und Privatpersonen genutzt werden kann, sondern auch für die Geschäfts- und Privaträume.

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„So kann etwa ein Arzt, der im Bismarck-Quartier im unteren Gewerbe-Bereich seine Praxis hat, ein paar Stockwerke darüber im Penthaus wohnen. In der Mittagspause isst er, eventuell mit einem Geschäftspartner, im Restaurant des Quartiers zu Mittag, um sich danach eine kurze Auszeit im Park oder der Außengastronomie mit Seeblick zu nehmen“, entwarf der „F&S concept“-Geschäftsführer ein künftiges Szenario. Während er wieder zur Arbeit gehe, nehme vielleicht ein Teil seines Personals im Konferenzraum, mit inbegriffenem Catering, an einer Fortbildung teil. Am Abend könne er, ohne den Gebäudekomplex verlassen zu müssen, ein Familienfest mit bis zu 400 Gästen feiern, die auch gleich im Hotel übernachten können. „Danach braucht er nur in den Aufzug zu steigen, um in seine Wohnung zu kommen“, so Georg Schmiedel.

Die Köpfe hinter dem Bismarck-Quartier: GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain (v.l.), die F&S Geschäftsführer Georg Schmiedel und Jörg Frühauf sowie Landrat Wolfgang Spelthahn. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Köpfe hinter dem Bismarck-Quartier: GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain (v.l.), die F&S Geschäftsführer Georg Schmiedel und Jörg Frühauf sowie Landrat Wolfgang Spelthahn. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dieses Konzept stünde für das Motto des Workshops: „Aufbruch im Kreis Düren“, denn nichts anderes als einen Kurs Richtung neuer Zukunft stelle das Quartier dar. Dass dies nicht übertrieben ist, bestätigten nicht nur auch die beeindruckenden Zahlen. Insgesamt sind über 18.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche vorgesehen, davon 4.700 Quadratmeter für das sechsgeschossige Hotel mit 120 Doppel-Zimmern. Für Wohnungen und sechs exklusive Penthouses, zum Teil mit begrünter  Dachterrasse, mit Größen zwischen 70 und über 200 Quadratmetern, stehen insgesamt 3.400 Quadratmeter zur Verfügung, dazu kommen 2.600 Quadratmeter für Praxen und Gewerbe. 5.300 Quadratmeter stehen für das Untergeschoss bereit, die Tiefgarage soll 123 Stellplätze fassen. Das Tagungszentrum könne mit mobilen Trennwänden in bis zu vier Räume aufgeteilt werden.

Auch Gerhard Feldmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter des renommierten und auf internationaler Ebene preisgekrönten Architekturbüro Hentrich-Petschnigg & Partner (HPP), attestierte dem Projekt beste Zukunftsaussichten: „Es gibt zwei Zauberworte in der Projektentwicklung: Multi-Funktionalität und Synergieeffekte. Wird beides positiv beantwortet, dann wird das Projekt auch nachhaltig erfolgreich.“

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Schmiedel verriet bereits den Termin zum Spatenstich: „Am 14. Dezember soll dieser erfolgen. Anfang 2017 geht es dann, je nach Wetterlage, so richtig los, bereits im Sommer 2018 soll das Bismarck-Quartier fertig sein.“ Schmunzelnd empfahl er, sich möglichst bald Hotelzimmer und Tisch im Restaurant zu reservieren, denn diese werden zukünftig heiß begehrt sein.

Die Referenten der Projekte im Kreis Düren: Bürgermeister Georg Gelhausen (v.l.), Klaus Dosch, Leiter Faktor X, Anette Winkler, Kreis Düren, Georg Schmiedel, Geschäftsführer des Euskirchener Projektentwicklers „F&S concept“, Landrat Wolfgang Spelthahn, Dr. Timo Czech, Bürgermeister Nörvenich, Dr. Frank Heßeler und Dr. Marco Günther von „campus aldenhoven“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Referenten der Projekte im Kreis Düren: Bürgermeister Georg Gelhausen (v.l.), Klaus Dosch, Leiter Faktor X, Anette Winkler, Kreis Düren, Georg Schmiedel, Geschäftsführer des Euskirchener Projektentwicklers „F&S concept“, Landrat Wolfgang Spelthahn, Dr. Timo Czech, Bürgermeister Nörvenich, Dr. Frank Heßeler und Dr. Marco Günther von „campus aldenhoven“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dass der „Aufbruch im Kreis Düren“ noch weitere Dimensionen hat, zeigten die folgenden Vorträge. Den „campus aldenhoven“ stellten Anette Winkler, Dr. Frank Heßeler und Dr. Marco Günther vor. Auf dem Gelände mitten in der Technologieregion Aachen gebe es optimale Standortbedingungen sowie flexibel gestaltbare, sofort verfügbare Grundstücke. Einen Namen habe sich der „campus aldenhoven“ gerade durch das „Aldenhoven Testing Center“ gemacht, auf dem es eine „Filmautobahn“ gebe, auf der beispielsweise zahlreiche Action-Szenen der Serie „Alarm für Cobra 11“ gedreht wurden, aber auch Teststrecken für die Automobilbranche, mit deren Hilfe etwa selbstfahrende Automobile weiterentwickelt werden. Dazu kommt ein weltweit führendes Testumfeld für „connected mobility“, also die Kommunikation zwischen Fahrzeugen durch verschiedenste Technologien von 3G über LTE Advanced bis 5G.

Mit „Faktor X“ stellte Klaus Dosch ein ressourcenschonendes Programm vor, das Wohnen und Bauen um einen mehrfachen Faktor besser machen solle. Dies fange nicht erst bei einem energiesparenden Betrieb eines Hauses an, sondern bereits bei einem ressourcenschonenden Bau mit entsprechender Planung. „Denn es werden in Deutschland pro Jahr 5.400 Millionen Tonnen natürliche Rohstoffe eingesetzt, um 900 Millionen Tonnen Gebäude und Infrastruktur zu erstellen“, so Dosch. Es ergeben sich also 4.500 Millionen Tonnen an Abfällen und Emissionen – ein gigantisches Einsparungspotential.

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Am Messestand der Technologieregion Aachen gab es zahlreiche Beispiele für die Entwicklungsmöglichkeiten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
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Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen zeigte sodann die Vorzüge seiner Dürener Kommune auf. Diese reichten von einer überdurchschnittlichen Kaufkraft und vorhandenen Entwicklungsflächen, einer günstigen Verkehrsinfrasturktur und einer klimaschonenden Nah-Wärmezentrale mit Pellet-Beheizung bis zu einer engagierten Bevölkerung, die in Dorfwerkstätten die Zukunft plant.

Dr. Timo Czech, Bürgermeister von Nörvenich, pries das Modellprojekt seiner Kommune, die trotz bester Anbindung an die Ballungsräume bezahlbares Wohnen in einem sich dynamisch entwickelnden Umfeld möglich mache. 36 Hektar stünden für Gewerbeentwicklung, 16 Hektar für Wohnbebauung zur Verfügung.

Wer sich außerhalb der Vorträge über die zahlreichen Projekte informieren wollte, konnte das am großen Messestand der Region Aachen tun. Vertreter des Landkreises Düren, unter ihnen auch der GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain, standen dort ebenso für Fragen zur Verfügung wie die Geschäftsführer Georg Schmiedel und Jörg Frühauf von „F&S concept“, Fritz Rötting, Geschäftsführer der IHK Aachen und  der Landrat Kreis Düren, Wolfgang Spelthahn.

Eifeler Presse Agentur/epa

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