Alle können mitmachen bei „Qigong im Winter“

Mit der kostenfreien Veranstaltung kann man wieder gleichzeitig ein Projekt der Caritas unterstützen

Sabine und Dieter Renner laden zu einem weiteren Qigong-Kurs ein. Bild: Carsten Düppengießer
Sabine und Dieter Renner laden zu einem weiteren Qigong-Kurs ein. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Nachdem das Ehepaar Sabine und Dieter Renner in diesem Sommer bereits zum dritten Mal mit „Qigong im Park“ interessierten Euskirchenern die fernöstliche Kunst des Qigong näher gebracht und gleichzeitig Wohnungslose unterstützt hat, bieten sie nun in Zusammenarbeit mit der Caritas Euskirchen „Qigong im Winter“ an. Sabine Renner, die in ihrem ersten Berufsleben als Krankenschwester tätig war, ist ausgebildete Qigong-Lehrerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Gemeinsam mit ihrem Mann Dieter betreibt sie eine Praxis in Euskirchen.

Unter Anleitung können Interessierte vom 4. Januar bis 8. Februar 2017 immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr in der „Jugendvilla“, Alte Gerberstraße 22, in Euskirchen an den Qigong-Kursen teilnehmen. Mitmachen kann jeder – ganz ohne Vorkenntnisse oder Anmeldung.

Qigong ist Bestandteil chinesischer Heilmethoden und kann von Menschen aller Altersgruppen praktiziert werden. Die Übungen dienen der Erhaltung aber auch der Wiedergewinnung der Gesundheit, sie entspannen und energetisieren gleichermaßen. Besonders ältere Menschen können durch die sanften Bewegungen ihre Bewegungsfähigkeit erhalten und so mehr Freude am Leben bewahren.

Während die Teilnehmer sich etwas Gutes tun, können sie gleichzeitig anderen helfen. Das Angebot „Qigong im Winter“ ist kostenfrei, jedoch besteht die Möglichkeit, das Projekt „Eltern lernen Erste Hilfe“ der Caritas Euskirchen mit einer Spende zu unterstützen.

Mit dem Projekt möchte die Caritas Eltern aus sozial benachteiligten Verhältnissen befähigen, sich in konkreten Gefahrensituationen für ihr Kind richtig zu verhalten und ihnen damit Sicherheit geben. „Unseren Klienten fehlt häufig der Rückhalt in der Familie, sie sind oft sozial isoliert. Einen regulären Erste-Hilfe-Kurs können sie sich meist nicht leisten. Hier wollen wir helfen, um Kindern bessere Chancen zu geben“, so die zuständige Fachbereichsleiterin Cilly von Sturm. (eB/epa)

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