Neues Konzept für den „Jahrmarkt anno dazumal“

Zusätzlich Dorfkirmes für den 23. Museumsjahrmarkt im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Begegnungen mit Schauspielern der Gespielten Geschichte beim „Jahrmarkt anno dazumal“ lassen die Atmosphäre der Kaiserzeit auferstehen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Begegnungen mit Schauspielern der Gespielten Geschichte beim „Jahrmarkt anno dazumal“ lassen die Atmosphäre der Kaiserzeit auferstehen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Rund 90 historische Karussells, Schaubuden, Marktstände und artistische Darbietungen bietet ab Karsamstag, 15. April, bis einschließlich Sonntag, 23. April, täglich von 10 bis 19 Uhr auf den „Jahrmarkt anno dazumal“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Nach den guten Erfahrungen mit der Rückverlegung des Jahrmarktes auf das ursprüngliche im Freilichtmuseum wird auch in diesem Jahr wieder der eigentliche Jahrmarkt auf dem „Museumsplatz“ zwischen den Ausstellungshallen des Museums und auf dem inzwischen auf dem Gelände im Aufbau befindlichen „Marktplatz Rheinland“ stattfinden. So lässt sich der Jahrmarkt gut in verschiedene Epochen gliedern: Auf dem Museumsplatz werden die typischen Schaustellungen der Kaiserzeit zu sehen sein, auf dem Marktplatz erwartet die Museumsgäste ein Streifzug durch die weitere Jahrmarktgeschichte bis in die 1970er-Jahre, eingebettet in das inzwischen hier entstandene Häuserensemble, das gut zum jüngeren Zeitabschnitt des Jahrmarktes passt. Hier werden unter viel anderem Deutschlands älteste Raupenbahn rattern, eine Geisterbahn aus der Nachkriegszeit für Grusel sorgen und sich auch Deutschlands einziges Riesenrad drehen, das unter Denkmalschutz steht.

Aus dem langen Verbindungsweg zwischen den beiden Jahrmarktplätzen wird eine „Gasse des guten Geschmacks“ mit vielfältigem Angebot an Speisen und Getränken. Dort wird aber auch, vor den beiden im vergangenen Sommer eröffneten „Nissenhütten“, die das Wohnen in Notzeiten veranschaulichen, eine kleine „Kirmes der Nachkriegszeit“ inszeniert: Zwischen Straßenmusik, Schwarzhandel und Glücksspiel wird man einem Stand „Imbiss im Zeichen der Not“ kosten können.

Neu in diesem Jahr: Zusätzlich zum Jahrmarkt wird auf dem Dorfplatz der Museumsbaugruppe „Westerwald“ eine historische Dorfkirmes gefeiert. Damit möchte das Freilichtmuseum dem Wunsch vieler Gäste nachkommen, das ländliche Ambiente in die Veranstaltung einzubeziehen. Klein, aber fein und umgeben von historischen Fachwerkbauten, sorgen Karussell und Buden für beschauliches Vergnügen und entspanntes Verweilen abseits des großen Jahrmarkttreibens.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Mit Wasser was erleben

Eintrittspreise:

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Asylantragstellende ist der Eintritt frei

Erwachsene: 7,50 Euro

Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende: 5,50 Euro

Erwachsenen-Gruppen ab 10 Personen: 7 Euro

Jahreskarte für alle Museen des LVR: Einzelperson: 25 Euro

Partnerkarte: 35 Euro

Parkgebühr: 2,50 Euro

Jahreskarte Parken: 7,50 Euro.

 

Besucheradresse:

LVR-Freilichtmuseum Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde

Eickser Straße

53894 Mechernich

(epa)

Kommentar verfassen