St-Nikolaus-Schüler sollen durch Klettern gefördert werden

ene-Unternehmensgruppe spendierte bereits 2000 Euro für das 25.000-Euro-Projekt – Kaller Förderschule sucht weitere Sponsoren für Kletter- und Boulderanlage im Außenbereich

Schulleiterin Andrea Luxenburger-Schlösser (2.v.r.) nahm den Scheck von Sandra Ehlen (v.r.), Marko Mertenms und ene-Maskottchen Bene entgegen. Bild: Roman Hövel
Schulleiterin Andrea Luxenburger-Schlösser (2.v.r.) nahm den Scheck von Sandra Ehlen (v.r.), Marko Mertens und ene-Maskottchen Bene entgegen. Bild: Roman Hövel

Kall – Die Schüler der Kaller St.-Nikolaus-Schule, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, sollen durch Klettern gefördert werden. Im Außenbereich der Schule ist eine 25.000 Euro teure Kletteranlage geplant, um die Kinder durch die Kletteraktivitäten in Motorik, Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung zu schulen, aber auch, um durch die Trendsportarten Klettern und Bouldern das Selbstbewusstseins zu stärken und für Spaß an der Bewegung zu sorgen.

Dabei setzt das Schulteam einerseits auf das Bouldern, also das seilfreie Klettern in Absprunghöhe, wodurch ein niederschwelliges Angebot möglich wird, ganz ohne aufwendige Technik mit Seil und Sicherungsgeräten und die dafür erforderlichen Kenntnisse und motorischen Fähigkeiten. Dieses können die Schüler auch in den Pausen zwar unter Aufsicht, aber weitgehend selbstständig wahrnehmen. Die Höhe der Boulderwand soll 2,5 Meter Höhe nicht überschreiten.

Die geplante Kletterwand soll dann hauptsächlich dem Sportunterricht dienen, das Klettern am Seil in der damit verbundenen größeren Höhe soll nur von geschulten Lehrkräften angeboten werden. Andrea Luxenburger-Schlösser, Leiterin der Nikolausschule: „Ein besonders wichtiger Förderaspekt dabei ist die Entwicklung eines Sicherheitsbewusstseins für und mit anderen, die Erweiterung der eigenen Handlungsfähigkeit, das Erfahren von Sensationsgefühlen, die persönliche Bewältigung von Grenzsituationen und das Erleben wechselnder emotionaler Spannungszustände. Dadurch wird in hohem Maße die Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und Selbstvertrauen, Mut und Willenskraft gefördert.“

Um die Baukosten der Fachfirma zu stemmen, sucht die Nikolaus-Schule noch Unterstützer. Fündig geworden ist sie dabei bereits beim Kaller Energiedienstleister ene-Unternehmensgruppe. Dort ist vor Weihnachten eine Mitarbeitersammlung für einen guten Zweck Tradition. Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe: „Wir haben die gesammelte Summe auf 2000 Euro aufgestockt und jetzt der Schule für die Kletteranlage übergeben. Allein die Freude der Kinder zu sehen, hat uns gezeigt, dass wir mit dieser Förderung genau richtig liegen.“

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Als Sandra Ehlen und Marko Mertens als Vertreter des Betriebsrates kürzlich gemeinsam mit dem ene-Maskottchen Bene den Scheck vorbeibrachten, führten die Kinder mit Unterstützung der Schülerband für den Besuch einen Begrüßungstanz auf. „Die Kinder waren vor allem begeistert von Bene, unserem Strommaskottchen, das für jedes Kind ein kleines Schokoladentäfelchen mitgebracht hatte“, so Sandra Ehlen.

Eifeler Presse Agentur/epa

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