Archiv der Kategorie: Nachrichten

Neue Beleuchtung spart jährlich 37,4 Tonnen Kohlendioxid ein

Spielfelder der Dreifachturnhalle des Städtischen Gymnasiums Schleiden werden jetzt von LED-Tubes beleuchtet – Energie Nordeifel (ene) half, den Jahresverbrauch bei vergleichbarer Lichtleistung um über 30.000 Kilowattstunden zu senken – Am Freitag großer Projekttag rund um das Thema Klimaschutz – Schüler bauen selber Windkraftanlagen und produzieren Energie

 

Eine ebenso umweltfreundliche wie effektive LED-Beleuchtung der Schleidener Dreifachturnhalle präsentierten jetzt Kerstin Zimmermann von der „ene“, Jürgen Henz, Energieberater der Stadt, Marcel Wolter, Erster Beigeordneter Schleidens, und Markus Mertgens, Technischer Leiter bei der „ene“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Das Städtische Gymnasium in Schleiden hat die nächste Runde der Energiesparoffensive erfolgreich hinter sich gebracht: Diesmal ging es der alten Beleuchtung in der Dreifach-Turnhalle an den Kragen. Dort hat die Energie Nordeifel („ene“) die alten Leuchtstoffröhren jetzt komplett gegen moderne LED-Tubes ausgetauscht. „Da es sich um eine Wettkampfhalle handelt, gab es für die Beleuchtungsstärke eine zwingende DIN-Vorschrift“, erläuterte Markus Mertgens, Technischer Leiter bei der Energie Nordeifel (ene), eines der Probleme, das zu lösen war. Auf Anregung der Stadt Schleiden erarbeitete der regionale Energieversorger mit Sitz in Kall einen Vorschlag aus, den sich die Politiker der Stadt Schleiden quer durch alle Fraktionen einstimmig anschlossen. Neue Beleuchtung spart jährlich 37,4 Tonnen Kohlendioxid ein weiterlesen

„Bei niemandem geht das Licht aus“

Im Versorgungsgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) gibt es über 1.000 Teldafax-Kunden, die derzeit Angst um ihren Stromanschluss haben – Für Fragen ist ab sofort beim regionalen Energieversorger „KEV“ eine Hotline geschaltet

Kerstin Zimmermann (stehend) informierte, dass Teldafax-Kunden, die Fragen zu ihrem Stromanschluss haben, ab sofort bei der Kreis-Energie-Versorgung anrufen können. Dort werden sie kompetent beraten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Eifel – Der Insolvenzantrag des Billigstromanbieters Teldafax wirft seinen Schatten auch in den Kreis Euskirchen. Über 1.000 Kunden zählen allein im Netzgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) zum Kundenstamm des finanziell schwer angeschlagenen Unternehmens. Wie viele davon trotz massiver Warnungen der Verbraucherschützer Strom für ein Jahr gegen Vorkasse beziehen und daher jetzt um ihr Geld bangen müssen, ist nicht bekannt. Sicher jedoch ist, dass die Teldafax-Kunden keine Angst vor einer Versorgungslücke haben müssen.

Anders als hier und da zu lesen, kommt es jedoch nicht ab sofort schon zu einer Übernahme der Energieversorgung durch den regionalen Stromanbieter. „Das geschieht erst, wenn der Netznutzungsrahmenvertrag zwischen der Teldafax und dem Netzbetreiber gekündigt wird“, teilte die Pressesprecherin der „KEV“, Kerstin Zimmermann, mit. Erst, wenn dies geschehen sei, falle der Kunde automatisch zurück in die gesetzlich geregelte Grund- und Ersatzversorgung und beziehe über die KEV Strom zum veröffentlichten Tarif. „Selbstverständlich können die Kunden dann bei uns auch einen preisgünstigen Sondervertrag abschließen“, so Kerstin Zimmermann weiter. Niemand brauche sich also Sorgen zu machen, dass eine Versorgungslücke entstehe. Derzeit würden die mehr als 1.000 Kunden ihren Strom noch immer über Teldafax beziehen. Wie lange der Netznutzungsrahmenvertrag noch Bestand hat, wird derzeit mit dem zuständigen Insolvenzverwalter und Netzbetreiber geklärt.

Des Weiteren wies die Pressesprecherin darauf hin, dass es für die Teldafax-Kunden aufgrund des Insolvenzantrags nicht automatisch ein Sonderkündigungsrecht gebe. Hierzu ist gegebenenfalls eine juristische Klärung erforderlich. Alle Teldafax-Kunden, die Fragen bezüglich ihrer derzeitigen Situation haben, können sich gerne an die Mitarbeiter im Kundencenter der KEV wenden. Unter der 0 24 41/82 200 steht das Serviceteam zur Verfügung. „Fest steht jedoch, dass es keine Versorgungslücken für den Kunden geben wird – bei niemandem geht das Licht aus.“

Eifeler Presse Agentur/epa

Die gesamte Verbandsgemeinde setzt auf Sonnenenergie

Sämtliche Dächer der VG Birkenfeld werden zurzeit vom Euskirchener Solarspezialisten „F&S solar concept“ mit Photovoltaikmodulen bestückt – Bis zum 30. Juni soll das Großprojekt mit 1650 Kilowatt-Peak fertig sein und dann jährlich 1100 Tonnen Kohlendioxid einsparen – Über Stiftung finanziertes Sonnenkraftwerk wird 2,5 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen spülen

Dr. Bernhard Alscher (2.v.l.), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, präsentierte zusammen mit Jörg Frühauf (r.), Geschäftsführer der ausführenden Firma „F&S solar concept“, die Photovoltaik-Dachanlage auf dem Gemeinschaftshaus Rinzenberg – ein Teil des Solarprojekts Birkenfeld mit 1650 Kilowatt-Peak. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Verbandsgemeinde Birkenfeld – „Wir müssen nicht nur von Klimaschutz reden, wir müssen handeln!“, betonte Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, am Freitag im Gemeinschaftshaus Rinzenberg. Er stellte dort etwa 80 interessierten Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung ein besonderes Solarprojekt vor: Auf über 50 Dächern in den 31 Orten der Verbandsgemeinde werden nämlich zurzeit Solarmodule installiert. Die gesamte Verbandsgemeinde setzt auf Sonnenenergie weiterlesen

NRW-Erlass soll frischen Wind in die Eifel bringen

Gesetzesentwurf der Landesregierung fördert Windenergie – Nationalpark Eifel Tabuzone für Windräder – Belange der Anwohner sollen gewahrt bleiben

 

Die Windkraft soll in der Eifel weiter ausgebaut werden, gefördert durch den neuen Windkrafterlass der Landesregierung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – „Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der die Welt derzeit steht; der Klimaschutz eine wichtige Aufgabe von Bürgerinnen und Bürgern, Bund, Ländern und Kommunen“, heißt es im Entwurf zum neuen nordrhein-westfälischen Windkrafterlass. Der liegt gerade politischen Entscheidungsträgern vor und könnte noch im Mai gesetzlich in Kraft treten. NRW-Erlass soll frischen Wind in die Eifel bringen weiterlesen

Marcel Wolter ist Erster Beigeordneter

Erstmalig wird das verantwortungsvolle Amt in der Stadt Schleiden besetzt – Der 37-jährige Dreiborner war bislang Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Kämmerer und Fachbereichsleiter – Offizieller Amtsantritt zum 1. Juni

Marcel Wolter wurde einstimmig zum Ersten Beigeordneten der Stadt Schleiden gewählt. Foto: Stadt Schleiden

Schleiden – Die Nationalparkstadt Schleiden hat erstmals einen Ersten Beigeordneten: Am vergangenen Montag wurde Marcel Wolter (37) in der jüngsten Stadtratssitzung einstimmig für acht Jahre in das verantwortungsvolle Amt gewählt. Dabei hatte auch eine Nachbarkommune ein Auge auf den bisherigen Allgemeinen Vertreter von Schleidens Bürgermeister Ralf Hergarten geworfen. Der dortige Posten hat sogar eine höhere Gehaltsstufe, doch der Dreiborner Wolter bleibt seiner Heimat treu: „Die Identifikation mit meinen Mitarbeitern und meiner Heimatkommune gab schließlich den Ausschlag für mich, in Schleiden weiterzuarbeiten. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit allen Stadtratsfraktionen in den vergangenen Monaten immer konstruktiver und zielgerichteter – gemeinsam können wir sicher viel für Schleiden erreichen.“ Marcel Wolter ist Erster Beigeordneter weiterlesen

Nachhaltige Konzepte mit Ausstrahlung

NRW-Umweltminister Johannes Remmel besuchte das Gelände der Landesgartenschau 2014 in Zülpich und pflanzte einen Baum im „Wald des 21. Jahrhunderts“. Erstmalig in der Geschichte der Landesgartenschauen wird dem Klimawandel Rechnung getragen.

Großes Lob sprach NRW-Umweltminister Johannes Remmel (r.) Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann (l.) und dem Team der Landesgartenschau für die gelungene Planung der Schau aus. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Wenn im Jahre 2014 die Landesgartenschau in Zülpich ihre Tore öffnet, dann blickt das Land Nordrhein-Westfalen nach 42 Jahren wieder einmal gespannt auf den Kreis Euskirchen. Bereits 1972 erlebten hundertausende Besucher in Kommern eine Gartenschau, die ganz im Zeichen der erwachenden Verantwortung für einen breiten Umweltschutz stand. Dieser geriet in den Folgejahren wieder in Vergessenheit, und Gartenschauen galten zuweilen als Blümchenschauen der Superlative. Seit vielen Jahren jedoch steht längst nicht mehr der einmalige Eventcharakter im Mittelpunkt einer Landesgartenschau, sondern vielmehr ein fein durchdachtes Gestaltungs- und Planungskonzept, das auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist und das mit Ausstrahlung der betreffenden Region einen gewaltigen Entwicklungsschub bescheren soll.

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Schleiden verzichtet auf eine Klage

Bürgermeister Ralf Hergarten setzt weiterhin auf interkommunale Zusammenarbeit, hält die geplante neue gymnasiale Oberstufe an der Ahr aber angesichts des bevorstehenden Demographiewandels für einen Schritt in die falsche Richtung.

Bürgermeister Ralf Hergarten (links) und Schulleiter Rolf Heesel zeigten sich angesichts der zahlreichen Qualitäten des Städtischen Gymnasium zuversichtlich, dass Eltern auch in Zukunft lieber auf Erfahrung und Tradition anstatt auf Experimente setzen. Bild: Michael Thalken/epa/Eifeler Presse Agentur

Schleiden – Nach Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Schleiden hat Bürgermeister Ralf Hergarten nun entschieden, doch nicht gegen die neue Gemeinschaftsschule an der Ahr zu klagen. „Wir möchten nicht verhindern, dass die neue Schule zum neuen Schuljahr starten kann“, so Hergarten, der das Modell der Gemeinschaftsschule grundsätzlich weiterhin für sinnvoll hält. „Hier im ländlichen Raum sind solche Schulen allein schon aufgrund des demographischen Wandels vernünftig“, sagte er. Schleiden verzichtet auf eine Klage weiterlesen