Archiv der Kategorie: Politik

SPD Kall wählte neuen Vorstand

Weiterhin stellten sich drei Kandidaten vor, die Bundestagsmitglied Helga Kühn-Mengel in ihrem Amt beerben wollen

Der neue Vorstand der Kaller SPD präsentierte sich mit seinen Gästen vor der Kamera. Bild: SPD Kall
Der neue Vorstand der Kaller SPD präsentierte sich mit seinen Gästen vor der Kamera. Bild: SPD Kall

Kall – Emmanuel Kunz aus Golbach bleibt Vorsitzender der SPD Kall. Dies ist das Ergebnis der Vorstandswahl, zu der der SPD-Ortsverein jüngst in die Gaststätte Gier nach Kall eingeladen hatte. Als Stellvertreter stehen ihm zukünftig der Sistiger Ortsvorsteher Karl Vermöhlen sowie das Sötenicher Ratsmitglied Ludwig Werle zur Seite. Sandra Lüttgen (Wallenthal) bleibt Kassiererin, Andreas Züll (Steinfeld) wurde zum Schriftführer gewählt. Mit der Neumitgliederbetreuung und Bildungsarbeit wurde Fabian Nowald aus Urft betraut. SPD Kall wählte neuen Vorstand weiterlesen

Studie bestätigt Sorgen rund um Tihange 2

Die Ergebnisse der Studie basieren auf Expertenbeurteilung öffentlich verfügbarer Dokumente – Städteregionsrat Helmut Etschenberg: „Wir haben jetzt einen seriösen Nachweis, dass unsere Region mit hoher Wahrscheinlichkeit von radioaktivem Niederschlag betroffen wäre.“

Städteregionsrat Helmut Etschenberg sieht sich durch die Ergebnisse der Studie in seiner konsequenten Forderung nach Abschaltung des Atommeilers „Tihange 2“ bestätigt. Bild: Andreas Herrmann
Städteregionsrat Helmut Etschenberg sieht sich durch die Ergebnisse der Studie in seiner konsequenten Forderung nach Abschaltung des Atommeilers „Tihange 2“ bestätigt. Bild: Andreas Herrmann

StädteRegion Aachen – Die StädteRegion Aachen hat eine Studie in Auftrag gegeben, die mögliche radiologische Auswirkungen eines Versagens des Reaktordruckbehälters im KKW Tihange 2 für die DreiländerRegion Aachen unter 3000 verschiedenen realen Wetterbedingungen analysiert. „Die Ergebnisse sind verheerend!“, heißt es in einer Pressemitteilung der StädteRegion Aachen. Mit 30-prozentiger Wahrscheinlichkeit würde in der Region der Grenzwert für die effektive Dosis zum Schutz von Einzelpersonen um das Dreifache überschritten, der für den Normalbetrieb von Anlagen zulässig ist (=1 Millisievert). Dieser Wert ergebe sich aus der Strahlenschutzverordnung. Studie bestätigt Sorgen rund um Tihange 2 weiterlesen

Notfallschutzpläne für Reaktorunfall sind erarbeitet

Jodtabletten sollen in den nächsten Wochen eintreffen – Zentraler Bestandteil ist eine Informationsbroschüre

Die Nofallschutpläne in der Region Aachen wurden jetzt erarbeitet und sollen ie Bevölkerung schützen helfen, falls es zu einem Unfall in den belgischen Atomreaktoren kommt.   Bild: Robert Schallehn
Die Nofallschutpläne in der Region Aachen wurden jetzt erarbeitet und sollen die Bevölkerung schützen, falls es zu einem Unfall in den belgischen Atomreaktoren kommt. Bild: Robert Schallehn

Kreis Euskirchen/Region – Die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben mit Blick auf die diversen Zwischenfälle und Pannenserien in den Atomkraftwerken Tihange 2 und Doel 3 gemeinsam Konzepte zur Information der Bevölkerung sowie zur Vorverteilung und Verteilung von Jodtabletten im Ereignisfall für die Region Aachen ausgearbeitet. Dies teilte jetzt das Kreishaus in Euskirchen mit. Die Erstellung dieser Konzepte sei eine Verabredung aus einem Gespräch Mitte Mai 2016 gewesen, das der Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger, mit den betroffenen Gebietskörperschaften geführt hatte. „Auf Initiative der Stadt Aachen haben die Beteiligten daraufhin gemeinsam eine regionale Koordinierungsgruppe gegründet, die in den vergangenen Monaten die Katastrophenschutzplanung aufbereitet hat“, heißt es aus dem Kreishaus. Notfallschutzpläne für Reaktorunfall sind erarbeitet weiterlesen

Kämmerer aus ganz NRW zu Gast im Kreishaus

 Landrat Günter Rosenke freute sich, die Kämmerer aus ganz NRW im Euskirchener Kreishaus begrüßen zu können. Bild: Wolfgang Andres / Kreis Euskirchen

Landrat Günter Rosenke freute sich, die Kämmerer aus ganz NRW im Euskirchener Kreishaus begrüßen zu können. Bild: Wolfgang Andres / Kreis Euskirchen

Euskirchen – Den Vorstand des Fachverbandes der Kämmerer in NRW konnten Landrat Günter Rosenke und Kreiskämmerer Ingo Hessenius, letzterer selbst Beisitzer im Vorstand, am Freitag in Euskirchen begrüßen. Der Vorstand befasste sich anlässlich dieser Sitzung im Kreishaus mit den finanziellen Rahmenbedingungen, die alle Kommunen im Lande beschäftigen. Das erste Hauptreferat hielt Dr. Marc Dinkhoff aus Münster zur Begutachtung verschiedener finanzieller Fragestellungen des Flüchtlingsaufnahmegesetzes. Kämmerer aus ganz NRW zu Gast im Kreishaus weiterlesen

„Bildung ist der Schlüssel zur Integration“

Im Kreis Euskirchen soll Kati Jakob künftig als kommunale Koordinatorin Bildungsakteure vernetzen

Landrat Günter Rosenke (von links) freute sich über den Förderbescheid in Höhe von exakt 101.241,04 Euro für die Stelle der neuen Bildungskoordinatorin (Kati Jakob). Den Förderbescheid überbrachte Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel (2.v.r.), der vom Bundestagskollegen Detlef Seif (rechts) begleitet wurde. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung EU
Landrat Günter Rosenke (von links) freute sich über den Förderbescheid in Höhe von exakt 101.241,04 Euro für die Stelle der neuen Bildungskoordinatorin (Kati Jakob). Den Förderbescheid überbrachte Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel (2.v.r.), der vom Bundestagskollegen Detlef Seif (rechts) begleitet wurde. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung EU

Kreis Euskirchen – „Bildung hat eine Schlüsselfunktion für die Integration von Migranten“, konstatierte jetzt Günter Rosenke, Landrat Kreis Euskirchen. Deshalb nimmt im Kreis Euskirchen mit Kati Jakob jetzt eine kommunale Koordinatorin ihre Arbeit auf. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Vielzahl der kommunalen Bildungsakteure zu vernetzen sowie den Bildungsbedarf und das Angebot aufeinander abzustimmen. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium finanziert. „Nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen meistern“, so der Landrat. „Bildung ist der Schlüssel zur Integration“ weiterlesen

Ministerpräsidentin Kraft sprach im Kreishaus mit jungen Flüchtlingen

Die Landeschefin nahm sich viel Zeit, um aus erster Hand Informationen zu bekommen – Gasteltern-Konzept des Kreises Euskirchen findet bundesweites Interesse

Selfie mit Ministerpräsidentin: Hannelore Kraft nahm sich auch Zeit für Erinnerungsaufnahmen. Foto: S. Vanselow / Kreismedienzentrum
Selfie mit Ministerpräsidentin: Hannelore Kraft nahm sich auch Zeit für Erinnerungsaufnahmen. Foto: S. Vanselow / Kreismedienzentrum

Euskirchen – NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich im Euskirchener Kreishaus mit minderjährigen Flüchtlingen und deren Gastfamilien getroffen. Rund zwei Stunden, so heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kreis, habe sich Hannelore Kraft Zeit genommen, um ausgiebig mit den Jugendlichen und ihren neuen Familien zu sprechen – über Freud und Leid im Alltag, über Sorgen und Nöte, über Pläne und Perspektiven. „Was hier geleistet wird, ist vorbildlich, hier ist eine richtig gute Struktur aufgebaut worden“, habe eine sichtlich beeindruckte Ministerpräsidentin nach der Gesprächsrunde in Richtung Landrat Günter Rosenke und Jugendamtsleiter Erdmann Bierdel gesagt. Ministerpräsidentin Kraft sprach im Kreishaus mit jungen Flüchtlingen weiterlesen

Landrat Rosenke überreicht 6.000 Euro für Hochwassergeschädigte

Beispielhafte Solidarität in Kommern und Zülpich – Geld stammt aus dem Erlös der Prinzenempfänge

Im Namen der Karnevalisten aus dem Kreis Euskirchen überreichte Landrat Günter Rosenke (Mitte) jeweils 3.000 Euro an Kommerns Ortsvorsteher Rolf Jaecks (links) und Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen. Das Geld, das aus dem Erlös der Prinzenempfänge im Kreishaus stammt, kommt den Hochwassergeschädigten zugute. Bild: Wolfgang Andres/Kreis Euskirchen
Im Namen der Karnevalisten aus dem Kreis Euskirchen überreichte Landrat Günter Rosenke (Mitte) jeweils 3.000 Euro an Kommerns Ortsvorsteher Rolf Jaeck (links) und Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen. Das Geld, das aus dem Erlös der Prinzenempfänge im Kreishaus stammt, kommt den Hochwassergeschädigten zugute. Bild: Wolfgang Andres/Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Mit beeindruckender Nachbarschaftshilfe und mit großzügigen Spenden erfahren die Hochwassergeschädigten in Kommern sowie in Schwerfen und Sinzenich derzeit breite Unterstützung. Auch Landrat Günter Rosenke hat eine große Spende überreicht. Aus den Erlösen der alljährlichen Prinzenempfänge erhielt Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt ebenso 3.000 Euro wie der Kommerner Ortsvorsteher Rolf Jaeck. Rosenke bedauert, dass das Land NRW aufgrund bestimmter Maßstäbe die Betroffenen nicht unterstützt. Positiv stimmt ihn allerdings die große Solidarität in den Orten. „Das ist beispielhaft und zeigt, dass wir hier zusammenhalten.“ Landrat Rosenke überreicht 6.000 Euro für Hochwassergeschädigte weiterlesen

Tihange: „Druck auf allen politischen Ebenen erforderlich“

Der für nukleare Sicherheit zuständigen EU-Kommissar Miguel Arias Canete betonte zwar, dass die Nutzung von kernenergie Ländersache sei, will aber Erfahrungen und Erkenntnisse zu den belgischen Atommeilern in die Überarbeitung der einschlägigen EU-Richtlinie einfließen lassen

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke (v.r.), Detlef Seif, Wilfried Oellers und Helmut Brandt wandten sich wegen der in die Kritik geratenen belgischen Atommeiler an den EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Canete (linke Seite Mitte). Foto: privat
Die CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke (v.r.), Detlef Seif, Wilfried Oellers und Helmut Brandt wandten sich wegen der in die Kritik geratenen belgischen Atommeiler an den EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Canete (linke Seite Mitte). Foto: privat

Euskirchen/Brüssel Die Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt (Aachen Land), Rudolf Henke (Aachen Stadt), Wilfried Oellers (Heinsberg) und Detlef Seif (Euskirchen/Rhein-Erft-Kreis II), trafen sich jetzt mit dem für nukleare Sicherheit zuständigen EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Canete, in Brüssel. Gegenüber Canete und seinem Stab brachten die Abgeordneten im Büro des Kommissars die Sorgen im Hinblick auf die belgischen Kernkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 zum Ausdruck. Tihange: „Druck auf allen politischen Ebenen erforderlich“ weiterlesen

Als „Junior-Botschafter“ in die USA

15jähriger Zülpicher  wurde für das Parlamentarische Patenschafts-Programm ausgewählt

Detlef Seif (v.l.) ist parlamentarischer Pate von Mika Grospitz aus Zülpich. Foto: Claudia Hoffmann
Detlef Seif (v.l.) ist parlamentarischer Pate von Mika Grospitz aus Zülpich. Foto: Claudia Hoffmann

Zülpich/USA – In knapp fünf Wochen geht es los: Am 18. August wird der 15jährige Mika Grospitz aus Zülpich das wohl aufregendste Jahr seines bisherigen Lebens verbringen: Denn dann liegt er in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dazu ist Mika vom Deutschen Bundestag zum „Junior-Botschafter“ ernannt worden. Mika hatte sich in einem starken Bewerberfeld durchgesetzt, wie sein parlamentarischer Pate, der Weilerswister MdB Detlef Seif sagte: „Dieses Mal ist mir die Auswahl besonders schwer gefallen, weil drei besonders gute und qualifizierte Bewerber in der Endrunde waren.“ Als „Junior-Botschafter“ in die USA weiterlesen

Doch finanzielle Hilfen für Hochwasseropfer aus Düsseldorf?

Gemeinde Kall werden laut Kreis-SPD Entschädigungen in Aussicht gestellt – Weitere Kommunen könnten folgen

Noch immer zeugen Hochwasserbarrikaden wie hier in Eiserfey von den Überschwemmungen, die auch den Kreis Euskirchen heimsuchten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Noch immer zeugen Hochwasserbarrikaden wie hier in Eiserfey von den Überschwemmungen, die auch den Kreis Euskirchen heimsuchten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Die Kommunen im Kreis Euskirchen können auf finanzielle Hilfen zur Beseitigung der Hochwasserschäden hoffen, wie es jetzt in einer Pressemitteilung der SPD im Kreis Euskirchen heißt. Dies hätten die SPD-Politiker Markus Ramers und Emmanuel  Kunz in Gesprächen mit dem NRW-Innenministerium in Düsseldorf erreicht. Doch finanzielle Hilfen für Hochwasseropfer aus Düsseldorf? weiterlesen

Ansiedlungsangebote an VW, Daimler und Tesla

„PrimeSite Rhine Region“ soll für die Batteriezellenproduktion schmackhaft gemacht werden

Eine Gewerbefläche in bester Lage: Die „PrimeSite Rhine Region“. Bild: Kreis Euskirchen
Eine Gewerbefläche in bester Lage: Die „PrimeSite Rhine Region“. Bild: Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen sowie die Kommunen Euskirchen und Weilerswist haben eine Initiative gestartet, um VW, Daimler und Tesla die riesige Gewerbefläche namens „PrimeSite Rhine Region“ schmackhaft zu machen. „Das Thema Elektromobilität ist in den letzten Monaten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Vor dem Hintergrund, dass die Firma Tesla als Produzent von Elektrofahrzeugen in den USA derzeit eine »Gigafactory« aufbaut, in der künftig eine Batteriezellenproduktion für die eigene Fahrzeugflotte vorgesehen ist, sprachen sich jüngst auch die Betriebsratsvorsitzenden der Automobilhersteller in Deutschland für eine Zusammenarbeit der Automobilindustrie aus, um nicht von Batterien aus dem Ausland, insbesondere aus Asien abhängig zu sein“, heißt es aus dem Kreishaus. Ansiedlungsangebote an VW, Daimler und Tesla weiterlesen

Konstruktive Lösungen des Problems „Schrott-Reaktor Tihange“ gesucht

Markus Ramers, Vorsitzender SPD Kreis Euskirchen und stellvertretender Landrat, hat zusammen mit Landtagsabgeordneten den Dialog mit belgischen Politikern gesucht, um konstruktive Lösungen bezüglich des durch Störfälle und tausende Risse in der Reaktorhülle bekannt gewordenem belgischen Atommeilers zu finden

Drängt auf eine möglichst schnelle Abschaltung des sogenannten „Schrott-Reaktors“ Tihange: Markus Ramers, Kreis-SPD-Vorsitzender und stellvertretender Landrat Kreis Euskirchen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Drängt auf eine möglichst schnelle Abschaltung des sogenannten „Schrott-Reaktors“ Tihange: Markus Ramers, Kreis-SPD-Vorsitzender und stellvertretender Landrat Kreis Euskirchen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen/Brüssel – Wie kann man das durch tausende Risse in die Kritik geratene belgische Atomkraftwerk Tihange endgültig abschalten lassen? Markus Ramers, Vorsitzender SPD Kreis Euskirchen, hat sich am vergangenen Donnerstag mit Parteifreunden aus der Landespolitik auf den Weg nach Brüssel gemacht, um sich mit Vertretern der belgischen Schwesterparteien zu treffen. Ziel war es, konstruktive Lösungen zu finden, so Ramers beim Pressegespräch am Freitagmorgen in den Euskirchener SPD-Fraktionsräumen: „Belgien ist nicht Nord-Korea, sondern unser Nachbarland. Mir ist immer wichtig, durch Gespräche Verständnis zu erreichen.“ Konstruktive Lösungen des Problems „Schrott-Reaktor Tihange“ gesucht weiterlesen