Schlagwort-Archive: Malte Duisberg

Wie man sein Leben im Alter selbst gestaltet

Neues Gruppennetzwerk 55plus – Pilotprojekt in Modelldörfern Scheven und Sistig

Sie planen ein neues Gruppennetzwerk 55plus in Sistig: (v.l.) Alice Gempfer, Corinne Rasky, Paul Stanjek, Friederike Büttner, Malte Duisberg und Barbara Thierhoff. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Sie planen ein neues Gruppennetzwerk 55plus in Sistig: (v.l.) Alice Gempfer, Corinne Rasky, Paul Stanjek, Friederike Büttner, Malte Duisberg und Barbara Thierhoff. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Kreis Euskirchen – Ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld: Das wünschen sich die meisten Menschen auch im Alter. Allerdings klafft in vielen Fällen zwischen Wunsch und Wirklichkeit noch eine Lücke. Welche Herausforderungen überwunden werden müssen, wird derzeit in einem Pilotprojekt im Kreis Euskirchen untersucht, und zwar in den Modelldörfern Scheven und Sistig. Aktuell soll in Sistig auf Wunsch der Bewohner ein Gruppennetzwerk der Generation 55plus aufgebaut werden. Wie man sein Leben im Alter selbst gestaltet weiterlesen

„Höchste Zeit, Pflege zukunftssicher zu machen“

Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Euskirchen machte zum Internationalen Tag für die Pflege auf die kommenden Herausforderungen durch weiter steigende Zahl von Pflegebedürftigen aufmerksam

Malte Duisberg (v.l.), Sprecher AGW, Geschäftsführer Stiftung Evangelisches Altenheim Gemünd, Walter Steinberger, Geschäftsführer Diakonie Euskirchen, Wolfgang Thurow, Geschäftsführer AWO, Franz Josef Funken, Geschäftsführender Vorstand Caritas Euskirchen, und Rolf Schneider, Geschäftsführer Caritas Region Eifel, machen auf die wachsenden Herausforderungen in der Pflege aufmerksam. Bild: Carsten Düppengießer/Caritasverband Euskirchen
Malte Duisberg (v.l.), Sprecher AGW, Geschäftsführer Stiftung Evangelisches Altenheim Gemünd, Walter Steinberger, Geschäftsführer Diakonie Euskirchen, Wolfgang Thurow, Geschäftsführer AWO, Franz Josef Funken, Geschäftsführender Vorstand Caritas Euskirchen, und Rolf Schneider, Geschäftsführer Caritas Region Eifel, machen auf die wachsenden Herausforderungen in der Pflege aufmerksam. Bild: Carsten Düppengießer/Caritasverband Euskirchen

Kreis Euskirchen – Rund 8.000 Pflegebedürftige gibt es laut statistischem Landesamt NRW im Kreis Euskirchen, Tendenz stark steigend. Bis zum Jahr 2030 soll sich diese Zahl auf 12.000 Betroffene erhöhen. 70 Prozent der Pflegebedürftigen werden aktuell noch zuhause betreut, die verbleibenden 30 Prozent in verschiedenen Wohnformen wie etwa Betreutem Wohnen und stationären Pflegeeinrichtungen. „Höchste Zeit, Pflege zukunftssicher zu machen“ weiterlesen

Wohlfahrtsverbände klagen über immer mehr Bürokratie

Vertreter von Diakonie, AWO und Caritas trafen sich mit dem arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karl Schiewerling

Sprachen über Probleme in den Wohlfahrtsverbänden: Wolfgang Thurow (v.l.), Rolf Schneider, Franz Josef Funken, Detlef Seif, Karl Schiewerling, Nadine Günther und Malte Duisberg. Bild: Privat
Sprachen über Probleme in den Wohlfahrtsverbänden: Wolfgang Thurow (v.l.), Rolf Schneider, Franz Josef Funken, Detlef Seif, Karl Schiewerling, Nadine Günther und Malte Duisberg. Bild: Privat

Kreis Euskirchen – Im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen suchen die großen Wohlfahrtsverbände im Kreis Euskirchen immer wieder das Gespräch mit Politikern, um sich über die aktuellen sozialpolitischen Themen auszutauschen. Auf Einladung von Malte Duisberg, Geschäftsführer der Stiftung EvA Gemünd und Vertreter des Diakonischen Werkes Aachen, trafen sich die Geschäftsführungen der Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverbände Euskirchen und Eifel und der Diakonie Euskirchen kürzlich mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Karl Schiewerling. Seif hatte den Kontakt zu Schiewerling hergestellt, dem arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Wohlfahrtsverbände klagen über immer mehr Bürokratie weiterlesen

Sterben in Würde – was bedeutet das?

Was ist passive Sterbebegleitung? Was bedeutet assistierter Suizid? – Gemeinsames Podiumsgespräch von Caritas Eifel und EvA Gemünd

Malte Duisberg, Geschäftsführer der Stiftung EvA Gemünd, übernimmt die Moderation. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Malte Duisberg, Geschäftsführer der Stiftung EvA Gemünd, übernimmt die Moderation der Veranstaltung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Im vergangenen Jahr haben sich die Regierungsparteien in Deutschland für ein Verbot aktiver, geschäftsmäßiger Sterbehilfe ausgesprochen. Dies hat bis heute zu einer großen, öffentlichen Debatte darüber geführt, wie ein würdevolles Ende menschlichen Lebens in Alter und schwerer Krankheit zu betrachten und zu bewerten ist. „Diese Debatte ist durchaus begrüßenswert, da sie viele Fragen, Unsicherheiten und Ängste unserer Gesellschaft sichtbar macht, deren Klärung oder Diskussion überfällig zu sein scheint“, heißt es in einer Pressemitteilung des Caritasverbands für die Region Eifel. Sterben in Würde – was bedeutet das? weiterlesen

Alt und Jung wollen voneinander lernen

Astrid-Lindgren-Schule und Evangelisches Alten- und Pflegeheim unterzeichneten Kooperationsvertrag

Die Kooprationspartner unterzeichneten gemeinsam einen Vertrag mit Landrat Günter Rosenke als Schirmherr der KURS-Initiative. Bild: Werner Krebs/Kreis Euskirchen
Die Kooprationspartner unterzeichneten gemeinsam einen Vertrag mit Landrat Günter Rosenke als Schirmherr der KURS-Initiative. Bild: Werner Krebs/Kreis Euskirchen

Gemünd – „Kommen die jungen Leute heute nicht?“ – Diese Frage hören Malte Duisberg und seine Mitarbeiter der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim (EVA) immer wieder. Die Bewohner der Einrichtung haben sich längst an die wöchentlichen Besuche von Jugendlichen der Astrid-Lindgren-Schule gewöhnt. Gemeinsam spielen, basteln, Feste feiern oder einfach den Alltag miteinander verbringen: Das zählt zu den Inhalten der Zusammenarbeit, die jetzt im Rahmen der Bildungsinitiative KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) auch offiziell besiegelt wurde wie der Kreis Euskirchen in einer Pressemitteilung berichtet. Alt und Jung wollen voneinander lernen weiterlesen

„Veränderung im Leben ist das Paradigma der Moderne“

Im zweiten Band der „Lebenswege“ möchten erfahrene Berufstätige aus der Eifel erneut Impulse an junge Menschen weitergeben – Bücher werden an interessierte Jugendliche gespendet

Viele der im zweiten Band der „Lebenswege“ Porträtierten, aber auch einige Projektunterstützer fanden sich am Mittwoch in der Filiale der VR-Bank Nordeifel in Blankenheim ein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Viele der im zweiten Band der „Lebenswege“ Porträtierten, aber auch einige Projektunterstützer fanden sich am Mittwoch in der Filiale der VR-Bank Nordeifel in Blankenheim ein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Der erste Band der „Lebenswege“ war so erfolgreich, dass Initiator und Projektleiter Kurt Klöser gar nicht anders konnte, als einen weiteren Band nachzulegen. Offensichtlich mangelt es in der Eifel nicht an Menschen, die einen interessanten Lebensweg zu bieten haben und die alle, um es mit Udo Lindenberg zu sagen, ihr Ding gemacht haben, ganz egal, was die anderen dazu sagten und rieten. „Veränderung im Leben ist das Paradigma der Moderne“ weiterlesen

Leben jüdischer Bürger wieder sichtbar gemacht

In der Gemeinde Kall wurde mit 23 Stolpersteinen an das Schicksal jüdischer Bürger erinnert – Große Anteilnahme von Seiten der Bevölkerung 

Künstler Gunter Demnig freute sich über den besonders großen Andrang in Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – 23 Stolpersteinen, die an jüdische Bürger Kalls erinnern, wurden am Freitagmorgen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von Künstler Gunter Demnig an mehreren Orten in Kall verlegt. Die Aktion startete vor der VR-Bank, wo zunächst die Sprecher des Arbeitskreises Stolpersteine Georg Toporowsky und Horst Thiesen Grußworte an die gut 60 Menschen, darunter zahlreiche Schüler, richteten. Anwesend war auch der Rabbiner Mordechai Bohrer von der jüdischen Gemeinde Aachen. Bohrer freute sich besonders, dass es Nichtjuden waren, die heute an die Schicksale ehemaliger Mitbürger erinnerten. Leben jüdischer Bürger wieder sichtbar gemacht weiterlesen