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„Saal Hilgers“ in Dreiborn startet in eine neue Ära

Kreissparkasse Euskirchen unterstützt Dorfgemeinschaft mit 12.500 Euro – Bürgermeister Meister: „Das Projekt passt perfekt in unser Leitbild Stadtentwicklung“

Die Dorfgemeinschaft, Vertreter der Stadt Schleiden und der Kreissparkasse Euskirchen riefen am Mittwochnachmittag eine neue Ära für den „Saal Hilgers“ in Dreiborn aus. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Dorfgemeinschaft, Vertreter der Stadt Schleiden und der Kreissparkasse Euskirchen riefen am Mittwochnachmittag eine neue Ära für den „Saal Hilgers“ in Dreiborn aus. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Dreiborn – Mag sein, dass für den ein oder anderen alte Schlösser oder Burgen bedeutende Orte der Geschichte sind. Für die Bewohner des Höhenorts Dreiborn im Stadtgebiet von Schleiden ist es ihr Dorfsaal, der zumindest von den vergangenen 90 Jahren deutscher Geschichte viel zu erzählen weiß. Denn es gibt wohl kaum einen Dreiborner, der nicht schon einmal im Saal Hilgers ein für ihn wichtiges Ereignis gefeiert oder dort sogar auf der Bühne gestanden hat. Ob Geburt, Kommunion, Hochzeit, Theater, Karneval oder Vereinssitzung, der Dorfsaal ist von jeher Zentrum des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens aller Dreiborner. Doch 90 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Eine zeitgemäße Bewirtschaftung in dem bejahrten Gebäude ist kaum noch möglich. Vor allem die Toilettenanlagen bedürfen dringender Sanierung. Darüber hinaus soll das Gebäude barrierefrei werden. „Saal Hilgers“ in Dreiborn startet in eine neue Ära weiterlesen

„Kuriose Liebesgeschichten“ in der Konviktkapelle

Bad Münstereifel wurde zum Schauplatz einer von klassischer Musik begleiteten Lesung mit Hannelore Hoger, vielen als Fernseh-Kommissarin „Bella Block“ bekannt – Sonderveranstaltung im Rahmen der „WallgrabenKonzerte“ wurde durch Unterstützung der Kreissparkasse Euskirchen ermöglicht

Immer wieder nahm Hannelore Hoger mit Blicken Kontakt zu dem Publikum des Bad Münstereifeler Wallgraben-Konzerts auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Immer wieder nahm Hannelore Hoger mit Blicken Kontakt zu dem Publikum des Bad Münstereifeler Wallgraben-Konzerts auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel – Wie aus einem Champagnerglas perlend lösen sich die einst von Beethoven geschriebenen Töne in der Konviktkapelle Bad Münstereifel vom schwarzglänzenden Flügel, dessen Tasten die Pianistin Nina Tichman nur zu streicheln scheint. Sie scheint dabei ganz in ihrer eigenen Gefühlswelt versunken zu sein, ihre Lippen bewegen sich zu ihrem brillanten Spiel, als wolle sie die Seiten ihres Pianos beschwören, noch strahlender zu klingen. Kaum sind die letzten Töne von Beethovens „Bagatelle“ verklungen, da wendet sie sich lächelnd den Zuhörern zu: Das Publikum bricht die aufmerksame Stille in der voll besetzten Kapelle mit kräftigem Applaus, um die mit zahlreichen Preisen überhäufte Pianistin und Professorin der Musikhochschule Köln zu würdigen und gleichzeitig die nächste große Künstlerin auf die Bühne zu bitten: Mit Blicken und Lächeln ruft Tichmann Hannelore Hoger an den Lesetisch direkt neben dem Flügel. „Kuriose Liebesgeschichten“ in der Konviktkapelle weiterlesen

Mit Kölner Kultband bei der KSK geklönt

„Cat Ballou“-Keyborder Dominik Schönenborn und Organisatoren Mathis Petermann und David Brück besuchten im Vorfeld des Zülpicher „Wallgraben Open Air Konzerts“ Rita Witt und Udo Becker von der Kreissparkasse Euskirchen, um sich für die Unterstützung zu bedanken

Sorgen für kulturelle Hochgenüsse: Udo Becker (v.l.), Vorstandsvorsitzender KSK, Dominik Schönenborn, Keyborder „Cat Ballou“, Mathis Petermann und David Brück, Organisatoren „Wallgraben Open Air“, sowie Rita Witt, Direktorin Vorstandsstab KSK. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sorgen für kulturelle Hochgenüsse: Udo Becker (v.l.), Vorstandsvorsitzender KSK, Dominik Schönenborn, Keyborder „Cat Ballou“, Mathis Petermann und David Brück, Organisatoren „Wallgraben Open Air“, sowie Rita Witt, Direktorin Vorstandsstab KSK. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Musiker und Finanzen, das führt oft zu Dissonanzen. Äußerst harmonisch aber war der Besuch von Dominik Schönenborn, Keyborder der Kölner Kultband „Cat Ballou“, und den beiden Jazzmusikern und Organisatoren der „Wallgraben Open Air Konzerte“ in Zülpich, Mathis Petermann und David Brück, im S-Forum der Kreissparkasse Euskirchen (KSK). Gastgeber Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der KSK, und Rita Witt, Direktorin Vorstandsstab und Vorsitzende der KSK-Stiftungen, schlugen sogleich die richtigen Töne an. Denn beide sind durch ihre Kinder „familiär vorbelastet“, was musikalische Auftritte angeht. Mit Kölner Kultband bei der KSK geklönt weiterlesen

Förderschüler führten Ehrengäste durch die Nikolausschule

Dutzende von Wohltätern und zahlreiche Gäste besuchten am Samstag die Förderschule in Kall – KSK Euskirchen gehört mit zu den ältesten Paten der Schule – Bestes Wetter beim Schul- und Sponsorenfest

Für die Sponsoren spielten Band und Trommler ein eigenes Stück. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für die Sponsoren spielten Band und Trommler ein eigenes Stück. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Gute Laune und viel Sonnenschein herrschten am Samstag auf dem großen Schul- und Sponsorenfest der Nikolausschule in Kall. Schulleiterin Andrea Luxenburger-Schlösser, die Schülersprecherin sowie der Schülersprecher begrüßten am Vormittag auf dem Gelände Dutzende von Besuchern. Für die Sponsoren der Schule hatte man sich etwas Besonders ausgedacht: Jeder Gast bekam seinen eigenen Schülerpaten an die Hand, der ihn durch die Schule führte und dort die Highlights des Festes präsentierte. Förderschüler führten Ehrengäste durch die Nikolausschule weiterlesen

Gemeinsames Merkmal: Soziale Verantwortung

Vertreter von Jugendrotkreuz sowie der Rotkreuz-Familienbildung Kreis Euskirchen statteten der Kreissparkasse Euskirchen einen Dankesbesuch für ihre finanzielle und tatkräftige Unterstützung ab – Erlös einer Kunstaktion geht in die Jugendleiterausbildung

Vertreter von Kreissparkasse, den Kreissparkassen-Stiftungen sowie des Roten Kreuzes setzen sich gemeinsam für soziale Verantwortung im Kreis Euskirchen ein. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Vertreter von Kreissparkasse, den Kreissparkassen-Stiftungen sowie des Roten Kreuzes setzen sich gemeinsam für soziale Verantwortung im Kreis Euskirchen ein. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Soziale Verantwortung brachte am vergangenen Dienstag Finanzwesen und Hilfsorganisation zusammen: Besuch vom Jugendrotkreuz sowie der Rotkreuz-Familienbildung empfingen Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), und Rita Witt, Vorsitzende der KSK-Stiftungen, im Euskirchener S-Forum der Kreissparkasse. Denn die Rotkreuzler wollten sich einerseits für die fortwährende Unterstützung der KSK etwa für den Schulsanitätsdienst im Allgemeinen, speziell aber für den Kauf eines Bildes bedanken. Gemeinsames Merkmal: Soziale Verantwortung weiterlesen

Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“

Franz Albert Heinens neues Buch zur Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945“ wurde erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – Euskirchener Historiker und langjähriger früherer Vorsitzender des Kreisgeschichts-vereins nahm erste Einordnung der Forschungsergebnisse vor – Günstige Buchkosten durch Sponsoring der Kreissparkasse Euskirchen

Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Es gibt Bücher, von denen man sich wünscht, dass sie nicht unbedingt nötig gewesen wären: So ein Buch ist Franz Albert Heinens „Abgang durch Tod“, in dem akribisch die Zwangsarbeit im Kreis Schleiden während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet wird. Jetzt wurde das Buch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu waren am vergangenen Sonntag rund 100 interessierte Menschen in das Städtische Johannes-Sturmius-Gymnasium nach Schleiden gekommen, wo der Euskirchener Historiker und langjährige frühere Vorsitzende des Kreisgeschichtsvereins, Dr. Reinhold Weitz, eine erste Einordnung von Heinens Forschungsergebnissen vornahm. Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“ weiterlesen

Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land

Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen hat sich in seinem Buch „Abgang durch Tod“ intensiv mit der Zwangsarbeit während der Nazizeit im Altkreis Schleiden beschäftigt – Mindestens 337 Todesopfer – Sowjetische Kriegsgefangene mussten bis zum Umfallen schuften – Zeitzeugen erinnern sich – Erstmals wird auch der Zwangsarbeitseinsatz in der Forstwirtschaft des Rheinlandes in den Blick gebracht – Kreissparkasse Euskirchen unterstützte das engagierte Projekt – Buchvorstellung am 18. März

Witt/Heinen Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Als Franz Albert Heinen vor einigen Jahren damit begann, Nachforschungen zur Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeitern im ehemaligen Kreis Schleiden während der NS-Diktatur anzustellen, erhielt er sehr oft die stereotype Antwort: „Unser Pole hatte es gut“. Doch wieviel Wahrheitsgehalt steckte wirklich in dieser Antwort, und wieviel daran war nur Gemeinplatz? Dieser Frage ging der Autor über vier Jahre lang sehr intensiv nach, in denen er den Spuren der Zwangsarbeiter folgte, von den Dokumenten in kommunalen Archiven vor Ort bis hin zum digitalisierten Bestand des Archivs des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen. Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land weiterlesen

Jecke Revolutionstruppen ließen sich bei der KSK verpflegen

Prinz Peter II. sowie Prinz Bernd I., Jungfrau Larissa I. und Bauer Patrick I. samt Gefolge feierten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreissparkasse Euskirchen die jecke Machtübernahme im Kreis

Rita Witt (v.l.), Holger Glück, Udo Becker (hier mit Solomariechen Ira Mietzko) begrüßten im S-Forum Prinz Peter II. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Schon am Vormittag sah man Frank Heuser, Chef der NEW-Kantine im Hauptquartier der Kreissparkasse Euskirchen, gemeinsam mit seinem Team auf langen Tischen ein Riesenbüfett anrichten. Offensichtlich war hoher Besuch im Anmarsch. Aber warum steckte der Mann in einem Schlumpfkostüm? Der Hintergrund ist rasch berichtet: Gegen 11.11 Uhr hatten revolutionäre Truppen unter Leitung von Prinz Peter II. gemeinsam mit einigen aufgewiegelten „Wiewern“ die kreisstädtische Verwaltung im Handstreich unter ihre Kontrolle gebracht, den Bürgermeister aus dem Amt gejagt und den Widerstand der Beamten durch stundenlanges Schunkeln gebrochen. Und jetzt, jetzt hatten die neuen Herrscher einfach nur Hunger. Jecke Revolutionstruppen ließen sich bei der KSK verpflegen weiterlesen

Extremkletterer Thomas Huber: „Erzieht eure Kinder mutiger!“

Der Ältere der beiden „Huberbuam“ begeisterte Kaller Schüler bei einem Workshop und über 400 Zuschauer in einem Multimediavortrag – DAV-Sektion Schleiden/Eifel hatte in Kooperation mit Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld und Hermann-Josef-Haus Urft und Unterstützung der Kreissparkasse Euskirchen sowie Sport Brang für den Besuch des weltbekannten Spitzensportlers gesorgt

Begeistert über Extremkletterer Thomas Huber (hinten) waren nicht nur die Schüler aus Kall, sondern auch Jan Schmitz (vorn von links), Pädagoge HJH und Kletterbetreuer DAV, Max Theissen, Vorsitzender DAV Eifel, Rita Witt, Direktorin Vorstandsstab KSK, Ralf Kremp, Lehrer HJK, und Michael Giefer, Lehrer HJK. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Begeistert über Extremkletterer Thomas Huber (hinten) waren nicht nur die Schüler aus Kall, sondern auch Jan Schmitz (vorn von links), Pädagoge HJH und Kletterbetreuer DAV, Max Theissen, Vorsitzender DAV Eifel, Rita Witt, Direktorin Vorstandsstab KSK, Ralf Kremp, Lehrer HJK, und Michael Giefer, Lehrer HJH. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – „Ich habe eine Bitte an alle Eltern – erzieht eure Kinder mutiger!“, mit diesen Worten beendete Extremkletterer Thomas Huber seinen Multimediavortrag, mit dem er am vergangenen Samstagabend in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld 400 Zuschauer fesselte. Zwei Stunden lang hatte der ältere der beiden „Huberbuam“ sein Publikum mit Erlebnissen aus der Welt der Berge begeistert, über Erfolge und Gipfelglück, aber auch Frustration und Trauer über verlorene Freunde gesprochen. Dabei kamen nicht nur Bergsportbegeisterte auf ihre Kosten: Huber vermittelte „nebenbei“ Lebensweisheiten und nahm Stellung zu aktuellen Themen, auch durch ein Projekt, bei dem er zusammen mit seinem Bruder Alexander mit einer eigenen Stiftung Kindern in Pakistan den Schulbesuch ermöglicht. Thomas Huber: „Das beste Mittel gegen den Terror ist Bildung!“ Extremkletterer Thomas Huber: „Erzieht eure Kinder mutiger!“ weiterlesen

Nevin Sezgin ist „Frau des Jahres 2017“

Die Euskirchenerin erhielt den Margaretha-Linnery-Preis für ihr soziales Engagement in Bezug auf geflüchtete Frauen und Mädchen – Rita Witt, Markus Ramers und Horst Belter erinnerten in ihren Ansprachen vor allem an die stürmische Art, die große Beharrlichkeit und die immense Überzeugungskraft, mit der die Preisträgerin ihre ehrenwerten Ziele verfolge

Preisträgerin Nevin Sezgin (v.l.) wurde mit einem Kunstwerk von Michaela Rübenach ausgezeichnet. Barbara Fischer, Markus Ramers, Horst Belter und Rita Witt hielten die Ansprachen. Franziska Senze moderierte den Abend, und Antonia Krasukov sorgte für die musikalische Begleitung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Preisträgerin Nevin Sezgin (v.l.) wurde mit einem Kunstwerk von Michaela Rübenach ausgezeichnet. Barbara Fischer, Markus Ramers, Horst Belter und Rita Witt hielten die Ansprachen. Franziska Senze moderierte den Abend, und Antonia Krasukov sorgte für die musikalische Begleitung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Bei der Feier der alljährlichen Margaretha-Linnery-Preisverleihung im Historischen Ratssaal der Stadt Euskirchen werden die Bilder der Stadthonoratioren stets mit den Konterfeis von Frauen überklebt, die bereits mit dem Linnery-Preis ausgezeichnet wurden. Im wahren Leben lässt sich die Dominanz der Männerwelt in Politik und Gesellschaft allerdings nicht so leicht „überkleben“. Nach wie vor werden Frauen und Mädchen benachteiligt, diskriminiert, und es kann von Gleichberechtigung oft keine Rede sein. Was auf europäische Frauen zutrifft, trifft aber oft in noch weit stärkerem Maße auf geflüchtete Frauen und Mädchen zu. Die Euskirchenerin Nevin Sezgin hat es sich daher zur Aufgabe gesetzt, sich gerade um diese Menschen intensiv zu kümmern, ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen und so zu ihrer Integration beizutragen. Aus diesem Grund hat der seit 20 Jahren existierende Arbeitskreis „Frauen im Kreis Euskirchen“ sie am Freitagabend im Historischen Ratssaal der Kreisstadt zur „Frau des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Nevin Sezgin ist „Frau des Jahres 2017“ weiterlesen

Bürgerkunst vom Götterboten

Peter Hermes erstellt einen Obelisken aus künstlerisch gestalteten Einzelsteinen für die Euskirchener Innenstadt – Kreissparkasse Euskirchen will der Stele die Krone aufsetzen und wird voraussichtlich die pyramidenförmige Spitze aus Edelstahl stiften

Hartmut Cremer (v.l.), KSK-Vorstandsmitglied, lässt sich von Peter Hermes die Leuchtkraft der nassen Betonsteine demonstrieren, von der auch Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabes, begeistert ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Hartmut Cremer (v.l.), KSK-Vorstandsmitglied, lässt sich von Peter Hermes die Leuchtkraft der nassen Betonsteine demonstrieren, von der auch Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabes, begeistert ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Euenheim – Sechs Meter hoch soll sie werden, zusammengesetzt aus rund 600 einzelnen, handgemachten und künstlerisch gestalteten Betonsteinen: Der gebürtige Oberwichtericher Peter Hermes baut einen Obelisken, der im Euskirchener Viehplätzchen-Viertel, wahrscheinlich am Rüdesheimer Platz, aufgestellt werden soll. „Ich schaffe einen Stein am Tag, 20 im Monat“, berichtete der 73-jährige Hermes im Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE), wo er in einem der zahlreichen Räume der Lehrwerkstätten den Monolithen zusammenstellt. Bürgerkunst vom Götterboten weiterlesen

Sponsoren stifteten Klettergerüst für Kinder im Frauenhaus

Knapp 17.500 kamen beim Crowdfunding zusammen – Kindern soll ein wenig von ihrer kindlichen Unbeschwertheit zurückgegeben werden

Die Sponsoren und die Mitarbeiter des Frauenhauses Euskirchen freuten sich über das neue Klettergerüst, an dem sich fortan die im Frauenhaus lebenden Kinder austoben dürfen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Sponsoren und die Mitarbeiter des Frauenhauses Euskirchen freuten sich über das neue Klettergerüst, an dem sich fortan die im Frauenhaus lebenden Kinder austoben dürfen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – „In einem Frauenhaus macht man keinen Urlaub“, brachte Therese Esch-Redlin vom Vorstand „Frauen helfen Frauen“ es am Dienstagmorgen in der Euskirchener Einrichtung für schutzsuchende Frauen auf den Punkt. Jeweils drei Frauen leben dort mit ihren Kindern gemeinsam in einer Wohnung. „Zurzeit befinden sich bei uns 14 Kinder“, so Esch-Redlin. Die Frauen, die mit ihrem Nachwuchs an diesem behüteten Ort für eine gewisse Zeit Unterschlupf fänden, hätten oft über viele Jahre Gewalt erlebt, physische Gewalt in Form von Schlägen, Tritten, Würgen, sexuelle Übergriffe bis hin zu Mordversuchen sowie psychische Misshandlungen in Form von Demütigungen und Beschimpfungen. Sponsoren stifteten Klettergerüst für Kinder im Frauenhaus weiterlesen