Hilfsgruppe Eifel freut sich: 115.000 Euro an Spenden allein im ersten Halbjahr

Bis auf wenige Ausnahmen ging das gesamte Geld an Eifeler Hilfsprojekte – Allein bei der 34. Kinderkirmes kamen über 3900 Euro zusammen

Fritz Poensgen, Sara Uedelhofen und Ellen Walter (von links) übergaben dem Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel (rechts) Spendengelder. Bild: Hilfsgruppe Eifel
Fritz Poensgen, Sara Uedelhofen und Ellen Walter (von links) übergaben dem Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel (rechts) Spendengelder. Bild: Hilfsgruppe Eifel

Kall/Vollem – Auf eine imposante Spendenbilanz konnte der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, beim jüngsten Stammtisch  des Förderkreises im Haus Kronenberg in Vollem verweisen. Allein in der Zeit von Januar bis Juli dieses Jahres gingen rund 115.000 Euro Spenden ein. Allerdings, so Greuel, habe die Hilfsgruppe im gleichen Zeitraum 122.000 Euro in ihre Hilfsprojekte gesteckt. Bis auf wenige Ausnahmen sei das Geld ausschließlich in Eifeler Projekte geflossen. „Die Spendenbereitschaft der Eifeler ist nach wie vor ungebrochen“, freute sich Willi Greuel.

Auch am Dienstag beim Monatstreffen des Förderkreises in Vollem konnte Greuel einige Spenden entgegennehmen. 2000 Euro überbrachte Ellen Walter vom Geflügelhof Walter aus Sistig, wo Ende September ein Tag der offenen Tür stattgefunden hatte. Über 4000 Besucher, so Ellen Walter, seien an diesem Tag gezählt worden.

Zugunsten der Hilfsgruppe habe man eine Verlosung veranstaltet, die den Erlös von 2000 Euro erbracht habe. Walter: „Wir haben selbst drei Kinder und fühlen mit den betroffenen Familien, die auf Hilfe angewiesen sind“.

Mit fünf Hundert-Euro-Scheinen war Fritz Poensgen aus Hellenthal zum Hilfsgruppen-Stammtisch gekommen. Das Geld stammte von einem Baustellen-Abschlussfest, dass Hellenthaler Gewerbetreibende unter Mitwirkung der politischen Parteien veranstaltet hatten. Auch die CDU,  von der Poensgen die 500 Euro überbrachte, habe mitgemacht. Die Christdemokraten hätten einen Stand eingerichtet, an dem sich Besucher gegen einen Obolus mit einem Adler des Wildfreigeheges fotografieren lassen konnten.

Schatzspiel, „Lustige Hausfrauen“ und Benefiz-Konzert

Ein Schatzspiel hatte Sara Uedelhofen aus Kalenberg mit ihrer Mutter beim Auelfest in Eiserfey veranstaltet. Das verschlossene Spendengefäß musste Sara jedoch allein der Hilfsgruppe überbringen, weil ihre Mutter vor kurzem plötzlich an den Folgen eines Gehirnschlages gestorben war. „Wir hoffen, dass dieses Geld einem Menschen helfen kann, gesund zu werden“, so die junge Frau aus Kalenberg.

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Lang war die Liste weiterer Spenden, die seit dem letzten Stammtisch im September der Hilfsgruppe zugutekamen: Die Frauen-Bastelgruppe aus Hollerath hatte 2500 Euro Basar-Erlös überwiesen, die „Lustigen Hausfrauen“ aus Dottel  hatten beim Herbstfest 1000 Euro für den Kaller  Förderkreis  erlöst.

Ein Mann  aus Kalenberg hatte anlässlich seines 70. Geburtstages auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die Hilfsgruppe gebeten. Dabei kamen 1000 Euro zusammen. Gleiches tat eine Frau aus Wershofen und überwies der Hilfsgruppe 650 Euro. Das Benefiz-Konzert des Kaller Intermezzo-Theaters vor 14 Tagen im Euskirchener Stadttheater spülte 942 Euro in die Hilfsgruppenkasse.

Bei der Kinderkirmes in Lückerath kamen über 3900 Euro zusammen.  Der Getränkeverkauf  sowie der Verkauf der  Erbsensuppe von der Kaller Feuerwehr bei der Gewerbeschau im Industriegebiet erbrachten weitere 2134 Euro.

Eine ganz dicke Spende erwartet die Hilfsgruppe am Freitag, 16. Dezember, beim Weihnachtskonzert in Lorbach. Dann wird der Schmalzler-Fanclub  den Erlös des dritten Oktoberfestes  übergeben. Fanclub Mitglied Olaf Hutzler: „Das Fest war wieder gradios“. Mit den ersten beiden Oktoberfesten konnte der Fanclub der   Hilfsgruppe  20.000 Euro zukommen lassen.

(epa)

(Quelle: Hilfsgruppe Eifel)

 

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