Es geht weiter: Bis Ende des Jahres fließen schon mal 32 Millionen Euro nach Vogelsang

Am Adlerhof in Vogelsang kann es jetzt weitergehen: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bauvorhaben abgesegnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Am Adlerhof in Vogelsang kann es jetzt weitergehen: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bauvorhaben abgesegnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Grünes Licht für die Bauvorhaben am Standort Vogelsang gab es jetzt aus der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Noch in diesem Jahr, so verlautete aus dem NRW-Umweltministerium, werden schon einmal 32 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel zur Verfügung gestellt.

Vorläufig gestrichen wurde allerdings das geplante Jugendwaldheim mit angeschlossener Jugendherberge. Denn mit diesem Projekt wäre man über die 50-Millionen-Euro-Grenze geraten und hätte Vogelsang zum „Großprojekt“ gemacht, das langwierig durch die EU hätte geprüft werden müssen.

Durch das Einsparen von 10 bis 15 Millionen Euro, die für die Jugendeinrichtung eingeplant waren, konnte die Landesregierung im Gesamtvolumen unterhalb der EU-relevanten Grenze bleiben. Mit dieser Entscheidung dürfte der Standort des Jugendwaldheims in Kall-Urft gesichert bleiben.

Der Aus- und Umbau des Adlerhofes und der angrenzenden Gebäude soll bis 2014 geschehen. Geplant sind eine NS-Dokumentation sowie eine Nationalpark-Ausstellung. Die Gesamtkosten sind mit knapp 42 Millionen Euro veranschlagt. (epa)

 

 

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