51 renommierte Künstler aus 15 Ländern sind bereits für 2012 engagiert

Kunstakademie auf Burg Hengebach will ihr gutes Ergebnis 2012 noch übertreffen – Angebote in den Gattungen Malerei, Bildhauerei und Fotografie werden erweitert

Die Kunstakademie auf Burg Hengebach ist ein Erfolgsmodell. Rund 700 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr 90 Seminare und Workshops. Bild: Michael Thalke
Die Kunstakademie auf Burg Hengebach ist ein Erfolgsmodell. Rund 700 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr 90 Seminare und Workshops. Bild: Michael Thalken

Heimbach – Die Internationale Kunstakademie Heimbach wächst und gedeiht. 2011 – im zweiten vollen Arbeitsjahr – besuchten rund 700 Teilnehmer die 90 Seminare und Workshops in den Ateliers auf Burg Hengebach. Damit lag man 70 Prozent über den Planzahlen der Machbarkeitsstudie, wie Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder jetzt beim Neujahrsempfang im Kreise von Dozenten und geladenen Gästen berichtete.

„Dieses gute Ergebnis werden wir steigern“, prognostizierte er mit Blick auf das Jahresprogramm 2012 mit den über 100 Angeboten. Es wird von einer wiederum gewachsenenDozentenriege getragen; 51 renommierte Künstler aus 15 Ländern sind engagiert.

Besonders stark und nochmals erweitert sind die Angebote in den Gattungen Malerei, Bildhauerei und Fotografie. In einem Sonderprogramm gibt es interdisziplinäre Angebote etwa die Verbindung von Kunst und Management oder Kunst und Rhetorik. Erneut stehen eine Sommerakademie und die Kunstakademie für junge Leute auf dem Programm. Überdies beteiligt sich das Haus an Projekten wie „Kultur im Westen“, „Maastricht via 2018“ und das Biberprojekt der Biologischen Station. Auch sind Werkschauen zur Erinnerung an Arno Schlader (Juni) und zur Würdigung des Kunstpreisträgers Herb Schiffer (August) geplant. Zudem kündigte Landrat Wolfgang Spelthahn, Initiator der Akademie, eine ganz besondere Überraschungsausstellung an.

Beim Neujahrsempfang zog Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder (l.) vor Gästen und Dozenten ein positives Fazit für das Jahr 2011. Landrat Wolfgang Spelthahn (4.v.l.) bezeichnete es als große Herausforderung, die Akademie auf Burg Hengebach langfristig abzusichern. Bild: Kreis Düren
Beim Neujahrsempfang zog Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder (l.) vor Gästen und Dozenten ein positives Fazit für das Jahr 2011. Landrat Wolfgang Spelthahn (4.v.l.) bezeichnete es als große Herausforderung, die Akademie auf Burg Hengebach langfristig abzusichern. Bild: Kreis Düren

Sein Dank galt allen Mitarbeitern, Dozenten, Freunden und Förderern der Akademie und der Stadt Heimbach. „Bitte lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement“, appellierte er. Als „absoluten Glücksfall für den Kreis Düren“ bezeichnete er es, mit Prof. Zehnder einen Kunsthistoriker von bundesweiter Geltung als Direktor gewonnen zu haben.
Der Akademie eine dauerhafte Perspektive zu geben sieht Landrat Wolfgang Spelthahn als „gewaltige Herausforderung“. „Wir müssen ein tragfähiges Konzept entwickeln“, kündigte er an und sprach von einer möglichen Rückübertragung der Burg, die die Stadt Heimbach vor dem umfangreichen Umbau zur Akademie an einen Investor verkauft hatte.

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Das Programm 2012 ist in der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Hengebachstraße 48, 52396 Heimbach erhältlich; Telefon 02446/809700, oder im Internet www.kunstakademie-heimbach.de.

Quelle: Pressestelle Kreis Düren

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