FREIZEITTIPP: Ein Besuch beim Pharao in Frankfurt

Wir haben uns die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und seine Schätze“  angesehen –  Von der Nordeifel aus ist das Ziel in etwa zwei Stunden Autofahrt zu erreichen – Über 1000 originalgetreu nachgebildete Exponate

Aus massivem Gold und Edelsteinen nachgebildet: Die berühmte Maske des Pharaos Tutanchamun. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Aus massivem Gold und Edelsteinen nachgebildet: Die berühmte Maske des Pharaos Tutanchamun. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Frankfurt – 3300 Jahre in die Vergangenheit reisen kann man derzeit in Frankfurt. Dort ist die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ noch bis zum 29. April zu sehen. Das Besondere dabei: Die Kammern, so wie sie der englische Archäologe Howard Carter am 4. November 1922 entdeckt hat, sind originalgetreu nachgebaut worden. Insgesamt zeigt die Ausstellung auf 4000 Quadratmetern über 1000 Exponate, die von 120 ägyptischen Kunsthandwerkern maßstabsgetreu und detailgenau bis zu den kleinen Beschädigungen auf der berühmten Totenmaske aus Gips, Holz und Blattgold sowie massivem Gold nachgebildet wurden.

Dadurch, dass es sich nicht um die originalen Fundstücke handelt, kann nicht nur die gesamte Vielfalt der Grabbeigaben besichtigt werden. Viele Besucher zeigten sich auch davon begeistert, dass sie ganz nah an die Ausstellungsstücke heran können.

Die Vorkammer des Pharaonen-Grabes ist so nachgestellt, wie sie Howard Carter 1922 entdeckt hat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Vorkammer des Pharaonen-Grabes ist so nachgestellt, wie sie Howard Carter 1922 entdeckt hat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bei dem Rundgang können kostenlos „Audio-Guides“ ausgeliehen werden, tragbare Geräte mit Kopfhörer, die Informationen zu den einzelnen Stücken geben. Einleitend bekommen die Zuschauer zwei Filme  mit Informationen über das Alte Ägypten und den damaligen Sensationsfund des nahezu unberührten Grabes von Tutanchamun im Tal der Könige zu sehen.

Einer der nachgebildeten Sarkophage des Pharoas Tutanchamun. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Einer der nachgebildeten Sarkophage des Pharaos Tutanchamun. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mindestens zwei Stunden sollte man für den Besuch der Ausstellung einplanen. In den Ferienzeiten und am Wochenende wird es zur Mittagszeit oft voll und es bilden sich längere Schlangen. Es ist empfehlenswert, Tickets vorab zu erstehen, um Wartezeiten zu vermeiden. Auch für die Parkplatzsuche sollte ausreichend Zeit eingeplant werden; wer im Parkhaus parkt, sollte sich auf Preise von etwa drei Euro pro Stunde gefasst machen.

Die Schreine waren im Grab ursrprünglich ineinander verschachtelt. Fotografieren ohne Blitz ist in der Ausstellung erlaubt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Schreine waren im Grab ursrprünglich ineinander verschachtelt. Fotografieren ohne Blitz ist in der Ausstellung erlaubt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Ausstellungsort ist das „HÖRZU WISSEN FORUM“, Ecke Mainzer Landstraße 124/Güterplatz, in 60327 Frankfurt am Main. Von montags bis sonntags ist die Ausstellung von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an der Tageskasse gibt es bis 17 Uhr Karten. Die Ausstellungsräume sind barrierefrei konzipiert und mit Behinderten-WC ausgestattet. Weitere Informationen und Tickets unter www.tut-ausstellung.com
Eifeler Presse Agentur/epa

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