So sah es in der Kurstadt Bad Münstereifel um die Jahrhundertwende aus

Unter dem Titel „DAMALS vor 100 Jahren“ präsentiert der Kultur- und Geschichtsverein „Zwentibolds Erben“ eine Ausstellung mit zum Teil noch unbekannten Fotografien von Friedrich Schulte

So sah es in den Straßen von Bad Müsntereifel vor 100 Jahren aus. Bild (Ausschnitt): Friedrich Schulte/Zwentibolds Erben
Ein Blick auf das Gasthaus Dick um die Jahrhundertwende. Bild (Ausschnitt): Friedrich Schulte/Zwentibolds Erben

Bad Münstereifel – In der Ausstellung, die im Seniorenheim „Marienheim“  zu sehen ist, wird das fotografische Werk des Buchdruckers und Verlegers Friedrich Schulte aus Münstereifel gewürdigt. „Friedrich Schulte, geboren 1867 in Delecke (Westfalen), übernahm als Herausgeber und Verleger im Jahre 1893 die ‚Münstereifeler Zeitung‘ und begann um die Jahrhundertwende im Zuge des beginnenden touristischen Interesses an Münstereifel, systematisch die Stadt und seine persönliche Umgebung zu fotografieren“, berichtet Wolfram Erber, der Vorsitzende von „Zwentibolds Erben“.

Im Laufe der Jahre habe Schulte eine Fülle von Fotografien angefertigt und somit die baulichen und sozialen Verhältnisse in Münstereifel der damaligen Zeit dokumentiert. Aus seiner Sammlung von über 400 Negativen und Positiven wird in der Ausstellung „DAMALS vor 100 Jahren“ ein Querschnitt seiner Fotos – jeweils Themengebieten zugeordnet – präsentiert. „Die gezeigten Aufnahmen sind zum Teil unbekannt und werden zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, so Erber.

Ziel der Ausstellung sei es vor allem, den Besuchern den Wandel des Stadtbildes von Münstereifel zu zeigen, wie er sich im Laufe der letzten 100 Jahre ergeben hat. Interessant sind aber auch die Einblicke in das gesellschaftliche und private Leben der Bürger um die Jahrhundertwende.

Zur Ausstellung gibt es einen Reader, der die Bilder kommentiert.

Die Ausstellung kann ab Sonntag, 29. Januar, täglich von 11 bis 18 Uhr in der unteren Etage des Seniorenhauses-Marienheim in Bad Münstereifel, Langenhecke 24, besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die laufenden Kosten und den geplanten Historienweg „Münstereifel um 1900“ werden gern entgegengenommen. (epa)

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