Warmer Spendenregen für die Hilfsgruppe Eifel

Willi Greuel und seine Mannschaft freuen sich über große und kleine Zuwendungen, mit denen wieder zahlreiche Hilfsprojekte finanziert werden können

Auf der Sitzung der Köbesse von der Schwätz wurden dem Sprecher der Hilfsgruppe Eifel, Reiner Züll,  2000 Euro überreicht. Bild: Hilfsgruppe Eifel
Auf der Sitzung der "Köbesse von d'r Schwäz" wurden dem Sprecher der Hilfsgruppe Eifel, Reiner Züll, 2000 Euro überreicht. Bild: Hilfsgruppe Eifel

Kreis Euskirchen/Kalscheuren –  Selten fand eine Spendenübergabe an die Hilfsgruppe Eifel vor einer so großen Kulisse statt. 1500 Besucher füllten am Freitag das Festzelt auf dem Betriebsgelände der Firma Orion Engineerd Carbons GmbH (ehemals Degussa) in Kalscheuren, wo die „Köbesse von d’r  Schwäz“ zum 19. Mal ihre traditionelle Karnevalssitzung veranstalteten. Im Verlauf der Sitzung übergab der Leiter des Standortes Kalscheuren, Dr. Udo Wischnowsky, eine Kassette mit 2000 Euro Spendengeld an die Vertreter der  Hilfsgruppe Eifel.

Vor der Sitzung hatten die „Köbesse von d’r Schwäz“ zugunsten der Hilfsgruppe Eifel Anstecker an die Sitzungsbesucher verkauft. Viele  Besucher, die  morgens tagtäglich aus dem Kreis Euskirchen zur „Schwäz“ nach Kalscheuren zur Arbeit fahren, hatten Freunde und Bekannte mitgebracht, so dass die Eifel im voll besetzten Festzelt recht stark vertreten war.

Am Montag übereichten MItarbeiter der Energie Nordeifel ("ene") dem Hilfsgruppenchef Willi Greuel 1500 Euro. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Am Montag übereichten MItarbeiter der Energie Nordeifel ("ene") dem Hilfsgruppenchef Willi Greuel 1500 Euro. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Anstecker-Verkauf der Köbesse erbrachte einen Betrag von 2000 Euro, den Werksleiter Dr. Udo Wischnowsky  noch während der Sitzung an  den Kaller Hilfsgruppen-Sprecher Reiner Züll  und Professor Dr. Hans Fuhs aus Kommern übergab. Züll  bedankte sich bei der Werksleitung für die vielseitige Unterstützung, die die Hilfsgruppe seit über zehn Jahren aus Kalscheuren erfährt. Der Förderkreis könne sich auch der weiteren Unterstützung sicher sein, versprach Dr. Wischnowsky.

Zeitgleich mit der Sitzung in Kalscheuren fand im Haus Kronenberg der erste Stammtisch der Hilfsgruppe in diesem Jahr statt. Vorsitzender Willi Greuel konnte dort über aktuelle Spendeneingänge in Höhe von rund 10.000 Euro berichten und einige Spender persönlich als Gäste begrüßen.

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Vor Weihnachten und zum Jahreswechsel  sei die Spendenbereitschaft besonders hoch gewesen, so  Willi Greuel: Das Schoeller-Werk in Hellenthal  habe 2000 Euro auf das Konto der Hilfsgruppe überwiesen, 1500 Euro habe der Pfarrgemeinderat Lommersdorf als Erlös des Weihnachtsbasares gespendet. 1600 Euro seien von der Dorfgemeinschaft Weiler in der Ebene eingegangen.

Willi Greuel (rechts) erklärte den "ene"-Mitarbeitern, dass das Geld für die beiden von der Hilfsgruppe finanzierten Ambulanzschwestern benötigt wird. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Willi Greuel (rechts) erklärte den "ene"-Mitarbeitern, dass das Geld für die beiden von der Hilfsgruppe finanzierten Ambulanzschwestern benötigt wird. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Das Nikolaus-Kolleg in Füssenich hatte Sozialverhalten und die Arbeit der Hilfsgruppe als Unterrichtsthema durchgenommen. Die Klasse von Klaus Drotbohm hatte eine Tombola veranstaltet und den Erlös von 1363,86 Euro an die Hilfsgruppe überwiesen.

Die Dorfgemeinschaft Schaven übergab einen Betrag von 300 Euro als Erlös des Dorffestes.  Die Dorfjugend Weyer hatte bei  einer Neujahrsfete 229 Euro Gewinn gemacht und das Geld der Hilfsgruppe weitergegeben.
Jeweils 1000 Euro spendeten die Katholische Frauengemeinschaft Gemünd, sowie ein anonymer Wohltäter aus Kommern. Die Firma Metallbau Schorn aus Bergbuir ließ der Hilfsgruppe 1500 Euro zukommen, der Pfarrgemeinderat Reetz spendete 500 Euro. Patricia Haseleu vom Friseursalon Heinen in Kall hatte in diesem Jahr darauf verzichtet, Weihnachtspräsente an die Kundschaft zu verteilen. Stattdessen spendete sie der Hilfsgruppe 1200 Euro.

In das Ensemble der Spender reihte sich auch der Wichtericher Kegelclub „Kaiköpp“ ein, der einen Betrag von 110,90 Euro stiftete. Willi Greuel berichtete, dass immer wieder Kinder und Jugendliche Geld spenden: Aktuelles Beispiel seien ein Mädchen aus Vussem und deren Freundin. Beide hatten vor Weihnachten beschlossen, sich nichts zu schenken. Stattdessen  hätten beide der Hilfsgruppe je 30 Euro für die Behandlung des kleinen Andres aus Ecuador  gespendet.

Am Montag schließlich war Willi Greuel zu Besuch bei der Energie Nordeifel („ene“). Dort bekam er von der Belegschaft sowie von Geschäftsführer Dieter Hinze einen Scheck in Höhe von 1500 Euro überreicht. Kurz vor Weihnachten war Jennifer Heinen von Mitarbeiter zu Mitarbeiter gegangen und hatte so das Geld zusammengetragen. Greuel bedankte sich und erklärte, dass mit dem Geld zwei Ambulanzschwestern unterstützt werden, die krebskranke Kinder in der Eifel vor Ort versorgen, damit diese nicht mehr so häufig zur Uniklinik fahren müssen.

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