Wie soll das kleine Glankälbchen heißen?

Dr. Michael H. Faber vom LVR-Freilichtmuseum Kommern bittet um Vorschläge, einzige Bedingung: Der Name muss mit einem „L“ beginnen

Das Kälbchen wurde am Freitag den 13. geboren und sucht jetzt einen Namen. Bild: Dr. Michael H. Faber/LVR-Freilichtmuseum Kommern
Das Kälbchen wurde am Freitag den 13. geboren und sucht jetzt einen Namen. Bild: Dr. Michael H. Faber/LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Freitag der 13. ist doch ein Glückstag! Kurz vor Mitternacht erblickte im Stall des historischen Gehöfts aus Bornheim-Brenig, das heute im LVR-Freilichtmuseum Kommern steht, nach vielen Jahren erstmals wieder ein weibliches Glankalb das Licht der Welt. „Die Geburt war nicht die erste für Mutter Leila und verlief ohne Komplikationen“, berichtet Antonia Zimmermann, Landwirtin im Freilichtmuseum und Geburtshelferin. Vater Otto, der Glanbulle des Museums, war bei der Geburt nicht anwesend.

Für Glanvieh außergewöhnlich hell, knapp 60 Kilo schwer und putzmunter zeigt sich der Nachwuchs. Schon nach elf Stunden überwand das Kälbchen im Stall eine kleine Absperrung und besuchte seine erwachsenen Nachbarn. Jetzt ist das Museum auf der Suche nach einem Namen, der natürlich weiblich sein und wie der der Mutter mit „L“ beginnen muss.

Das Kälbchen ohne Namen mit Mutter Leila. Bild: Dr. Michael H. Faber/LVR-Freilichtmuseum Kommern
Das Kälbchen ohne Namen mit Mutter Leila. Bild: Dr. Michael H. Faber/LVR-Freilichtmuseum Kommern

Namensvorschläge können eingereicht werden unter: kommern@lvr.de. Dem Gewinner winkt eine Patenschaft für das Jahr 2012 sowie eine Jahreskarte für das LVR-Freilichtmuseum Kommern.
1985 hatte das LVR-Freilichtmuseum Kommern mit der Rückzucht der damals fast ausgestorbenen Rasse des Glan-Donnersberger Rindes begonnen. Früher war die aus dem Tal des Glans und dem Gebiet rund um den Donnersberg im Nordpfälzer Bergland stammende Rasse der in der Eifel vorherrschende Rindviehschlag gewesen. Denn er war genügsam und zudem für die Zuganspannung gut geeignet.

Mit zunehmender Technisierung der Landwirtschaft seit den 1950er Jahren hatte der Traktor jedoch das Glanrind verdrängt: Die Arbeitsleistung dieser Rasse war nicht mehr gefragt.

Quelle: LVR-Freilichtmuseum Kommern

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