Im Kaltblut-Tempo über die „Prärie“ der Dreiborner Hochfläche

Saison für Kutschfahrten im Nationalpark Eifel wird vor Ostern eröffnet

Bis in den Oktober hinein kutschiert Horst Steffens seine Gäste jeden ersten und dritten Sonntag. Auf Wunsch können Nationalpark-Waldführer für die Fahrten gebucht werden. Foto: Nationalparkverwaltung
Bis in den Oktober hinein kutschiert Horst Steffens seine Gäste jeden ersten und dritten Sonntag. Auf Wunsch können Nationalpark-Waldführer für die Fahrten gebucht werden. Foto: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Gemünd – Im gemächlichen Tempo eines Kaltblüter-Gespanns den Nationalpark genießen kann man noch vor Ostern bis in den Oktober, wie das Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW mitteilt. Für Ab April jeden ersten und dritten Sonntag im Monat pendelt der Kutscher Horst Steffens zwischen Vogelsang (Adlerhof), Walberhof und der ehemaligen Ortschaft Wollseifen. Im Monat April startet die Kutsche noch am Adlerhof, ab Mai geht die Fahrt dann vom Vogelsang-Kino los. Die Abfahrtzeiten sind jeweils um 11.30 Uhr und 14.15 Uhr.

Die Kutschen verfügen über Rampen und ermöglichen so auch Rollstuhlfahrern mit Begleitpersonen den Zugang. Die einfache Strecke Adlerhof-Wollseifen kostet für Erwachsene 5 Euro, Hin- und Rückfahrt 9 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen die Hälfte. Für Eltern mit bis zu drei Kindern gibt es einen Familientarif für 25 Euro.

Die Nationalparkverwaltung hat für die Fahrgäste Mappen mit Wissenswertem über den Nationalpark sowie die Geschichte der Wüstung Wollseifen, des Walberhofs und der Anlage Vogelsang zusammengestellt. Wer sich lieber von fachkundigen Experten begleiten lassen möchte, kann bei der Nationalparkverwaltung einen zertifizierten Nationalpark-Waldführer buchen. Die Kutschfahrten sind gut mit Wanderungen und geführten Vogelsang-Geländerundgängen kombinierbar. Für feste Gruppen bietet Horst Steffens auch exklusive Fahrten zu gewünschten Terminen an. Weitere Infos unter www.nationalpark-eifel.de/kutschfahrten.

(Quelle: Nationalparkforstamt)

Eifeler Presse Agentur/epa

Kommentar verfassen