Solarpark Inden war Inspiration für James Rizzis „That funny sunny feeling“

Bilder des Popart-Künstlers sind ab 29. April im Kreis Düren und Kreis Euskirchen zu sehen – Landrat Günter Rosenke würdigt Ausstellung als Musterbeispiel für die Zusammenarbeit in der Region

„That funny sunny feeling“: Dieses letzte Werk hat der verstorbene Pop Art-Stars James Rizzi eigens für die Ausstellung im Kreis Düren gemalt. Das Bild wird in einer Sonderedition von 350 Stück von der Kunstakademie Heimbach verkauft.
„That funny sunny feeling“: Dieses letzte Werk hat der verstorbene Pop Art-Star James Rizzi eigens für die Ausstellung im Kreis Düren gemalt. Das Bild wird in einer Sonderedition von 350 Stück von der Kunstakademie Heimbach verkauft. Repro: Kreis Düren

Heimbach – Die Internationale Kunstakademie Heimbach ist ab dem 29. April Schauplatz der weltweit ersten Ausstellung, die an den Pop-Art-Star James Rizzi erinnert. Über 200 Werke des New Yorker Künstlers mit der einzigartigen, unverkennbaren Handschrift werden dort bis zum 3. Juni gezeigt: leuchtend bunte Bilder mit fröhlichen Menschen, fantasiereich, witzig, lebensbejahend. Im Rahmen der weltgrößten Tourismusbörse ITB stellten Landrat Wolfgang Spelthahn, Vorsitzender des Trägervereins der Kunstakademie, und Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Bastian Langer von der Düsseldorfer Galerie Popular Art sowie Klaus Schäfer (Eifel Tourismus GmbH) das Projekt am Donnerstag in Berlin der Presse vor.

Sie kündigten die erste James Rizzi-Gedenkausstellung an, die ab dem 29. April in der Internationalen Kunstakademie Heimbach gezeigt wird: Akademieleiter Prof. Dr. Zehnder, Bastian Langer (Popular Art), Landrat Günter Rosenke (Euskirchen), Bürgermeister Bert Züll (Heimbach), Initiator Landrat Wolfgang Spelthahn, Klaus Schäfer (Eifel Tourismus) und Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Bild: Kreis Düren
Sie kündigten die erste James Rizzi-Gedenkausstellung an, die ab dem 29. April in der Internationalen Kunstakademie Heimbach gezeigt wird: Akademieleiter Prof. Dr. Zehnder, Bastian Langer (Popular Art), Landrat Günter Rosenke (Euskirchen), Bürgermeister Bert Züll (Heimbach), Initiator Landrat Wolfgang Spelthahn, Klaus Schäfer (Eifel Tourismus) und Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Bild: Kreis Düren

Erstmals zu sehen ist in Heimbach das allerletzte Bild des Künstlers, der Ende letzten Jahres völlig unerwartet im Alter von nur 61 Jahren in seinem New Yorker Studio verstorben ist. „Dieses Bild hat er eigens für die Ausstellung im Kreis Düren gemalt“, berichtete Landrat Wolfgang Spelthahn, der den Kontakt zum Erfinder der modernen 3D-Grafik geknüpft und die Ausstellung im Jahr des 40-jährigen Kreisbestehens initiiert hatte.

Zu sehen sind ein Mann und eine Frau, die sich unter der typischen Rizzi-Sonne freudig die Hände reichen, begleitet von den typischen Rizzi-Vögeln. Titel des mit Passepartout 30 x 40 Zentimeter messenden Werks: „That funny sunny feeling“ – jenes sonnig lustige Gefühl. Gemalt hat es Rizzi nach Schilderungen über den Kreis Düren. Zum Beispiel über dessen nicht ganz einfache Geburt aus zwei Altkreisen. Und über den neuen, landesweit größten Solarpark in Inden.

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„Diese Anstöße hat er aufgenommen und verarbeitet“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. James Rizzi wollte dieses Bild in Heimbach selbst präsentieren – es hat nicht sollen sein. Die für Rizzi-Bilder so typische Lebensfreude trägt es nun auch im Titel.

James Rizzi starb Ende 2011 völlig unerwartet hier bei der Arbeit in seinem New Yorker Atelier. Copyright: James Rizzi
James Rizzi starb Ende 2011 völlig unerwartet hier bei der Arbeit in seinem New Yorker Atelier. Bild: Rizzi/Kreis Düren

„James Rizzis Bilder sind erzähl- und detailreich. Sie sind lesbar und jedem zugänglich. Es ist eine sinnliche Kunst, die nicht kopflastig ist“, nannte Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder Gründe für die weltweite Popularität Rizzis. Besonders die Deutschen lieben ihn, seine Werke zieren hier sogar vier Sonderbriefmarken der Post.

Rizzi hat mit Vorliebe auch Objekte gestaltet. So kommen der Rizzi-VW-Beetle, ein Modell des von Rizzi gestalteten Condor-Flugzeugs, ein Stück der Berliner Mauer sowie die Rizzi-Kuh über den Atlantik, beides Weltpremieren. Diese ausgewählten Exponate werden außerhalb der Burgmauern zu sehen sein, und zwar im Kreishaus und der Sparkasse Düren, im Kreishaus Euskirchen und dem Haus der Städteregion Aachen. Auch im Krankenhaus Düren wird das Rizzi-Fieber ausbrechen. Dort werden die Wände der Intensivstation mit Bildern gestaltet, die Schüler aus den Kreisen Düren, Euskirchen sowie der Städteregion Aachen  im Rahmen eines Malwettbewerbs im Geiste des Pop-Art-Stars schaffen.

Die außergewöhnliche Ausstellung wird von der Sparkasse Düren, der Dürener Kreisbahn, F&S solar concept aus Euskirchen, der Rurtalbahn, den Stadtwerken Düren sowie dem Krankenhaus Düren unterstützt. Bei der Pressekonferenz in Berlin bezeichnete Euskirchens Landrat Günter Rosenke die Ausstellung als Musterbeispiel der Zusammenarbeit der Region. „Wir nehmen am Erfolg des Kreises Düren teil.“ Sein Kollege Helmut Etschenberg bestellte im Namen der Aachener Städteregion das erste „That funny sunny feeling“-Bild.

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Die Ausstellung ist ab dem 29. April täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis 22 Uhr. Für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen sieben Euro Eintritt.

www.kunstakademie-heimbach.de

 

(Quelle: Kreispressestelle Düren)

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