Europa in den Sand gesetzt

Freizeittipp  Für eine ungewöhnliche Skulpturenausstellung in Monschau wurden aus 1000 Tonnen Sand die Wahrzeichen Europas nachgebaut

Ob Eiffelturm oder Kölner Dom: Für die Sandkünstler war nichts zu schwierig. Bild: Veranstalter
Ob Eiffelturm oder Kölner Dom: Für die Sandkünstler war nichts zu schwierig. Bild: Veranstalter

Monschau – In der alten Tuchfabrik an der Rur (Halle über der Glashütte) gibt es die nächsten zwei Jahre eine besonders ungewöhnliche Ausstellung zu sehen: 23 aus ganz Europa stammende Künstler haben wochenlang gearbeitet, um eine neue Attraktion für die Region zu schaffen. Aus Sand entstanden insgesamt 40 bis zu vier Meter hohe Skulpturen, darunter so bedeutende Bauwerke wie der Eiffelturm, der Kölner Dom, der Big Ben, der Schiefe Turm von Pisa oder auch die Moskauer Basilius-Kathedrale.

Darüber hinaus haben die Sand-Carver die Konterfeis von bekannten Staatsmännern wie Angela Merkel oder Sarkozy mit Spachtel, Pinsel, Löffel und Gabel aus dem Sand „geschnitzt“ oder „gemeißelt“, denn das bedeutet „carving“ auf Deutsch.

Auch Julius Cäsar wurde aus Sand nachgebildet. Bild: Veranstalter
Auch Julius Cäsar wurde aus Sand nachgebildet. Bild: Veranstalter

Auf 1500 Quadratmetern kann man sich jetzt stundenlang in Ruhe ansehen, was am Strand oft schon bei der nächsten Flut hinweg gespült wird. 35 Lastwagen karrten den Flusssand an, der übrigens besser zusammenkleben soll als Strandsand. Was die Künstler daraus gezaubert haben ist schlichtweg atemberaubend.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder bis zwei Jahre haben freien Eintritt. Kinder bis 10 Jahre zahlen 3,50 € und Erwachsene 6 €.

Für angehende Carver steht auch ein eigener „Sandkasten“ bereit. Hier kann jeder einmal ausprobieren, wie schwer es ist, ein Bauwerk aus Sand zu errichten.

www.sandskulpturenmonschau.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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