Ich wollt ich wär (k)ein Huhn

Schulen aus dem Kreis Euskirchen haben sich intensiv mit der Bedeutung von Hühnern beschäftigt – Ausstellung läuft unter dem Titel „Das Gelbe vom Ei“

Im LVR-Freilichtmuseum Kommern ist noch gut Huhnsein: Hier darf das Federvieh noch frei herumlaufen. Bild: J.Gregori/LVR
Im LVR-Freilichtmuseum Kommern ist noch gut Huhnsein: Hier darf das Federvieh noch frei herumlaufen. Bild: J.Gregori/LVR

Mechernich-Kommern/Kreis Euskirchen – Die ganze Vielfalt der Nutztiere, die früher das Bild eines Dorfes prägten, ist heute wahrscheinlich nur noch in einem Museum zu sehen. So wie die Hühner, die im LVR-Freilichtmuseum Kommern durch Höfe und über die Wege der Baugruppen „Eifel“ und „Westerwald“ laufen.

Mit dem Thema „Huhn“ haben sich nun Schulen aus dem Kreis Euskirchen beschäftigt. Auf Anregung von Antje Dickel-Oloff, Lehrerin im Freilichtmuseum, haben die Grundschulen Mechernich und Kommern, die Hauptschulen Bad Münstereifel und Mechernich, die Realschule Mechernich und das St.-Michael-Gymnasium Bad Münstereifel im Rahmen des Unterrichts in verschiedenen Schulfächern Informationen über das Huhn und seine Nutzung zusammengestellt oder das Thema künstlerisch umgesetzt, zum Beispiel mit der Gestaltung textiler Objekte.

„Die Ergebnisse dieser Schülerarbeit zeigt das LVR-Freilichtmuseum Kommern vom 20. April bis 1. Juni in der Ausstellung „Das Gelbe vom Ei“. Die Ausstellungsstücke sind in den beiden Baugruppen zu sehen, in denen die Museumshühner leben“, informiert Dr. Michael H. Faber.

Schon seit Jahren beziehe das LVR-Freilichtmuseum Kommern als „außerschulischer Lernort“ Schulen in seine pädagogische Arbeit mit ein. Faber: „Erst im vergangenen Dezember zeigten Schulklassen von ihnen entworfene Weihnachtsengel in einer historischen Museumsscheune. Aus der Kooperation mit den Schulen sind inzwischen mehrere feste Lern-Partnerschaften mit dem Freilichtmuseum entstanden.“

(Quelle: LVR-Freilichtmuseum)

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