KEV bohrt in Kallmuth Tunnel mit der Erdrakete

Arbeiten im Eifeldorf gehen gut voran – Ausgeklügelte Technik sorgt für möglichst wenige Behinderungen durch die Baustellen

Rainer Karls (links) freut sich über den Fortschritt in Kallmuth: Zurzeit werden dort Erdkabel gelegt, die die Freileitungen ersetzen sollen. Bild: epa
Rainer Karls (links) freut sich über den Fortschritt in Kallmuth: Zurzeit werden dort Erdkabel gelegt, die die Freileitungen ersetzen sollen. Bild: epa

Kallmuth  – „Die ersten Kabel liegen bereits in der Erde“, berichtet Rainer Karls, Prokurist der KEV (Kreis Energie Versorgung Schleiden) über die Arbeiten in Kallmuth. Dort verschwinden zurzeit die wenig ansehnlichen Freilandleitungen: Sie werden durch Erdkabel ersetzt.

Dabei wird besonders viel Wert auf einen reibungslosen Ablauf gelegt. „Direkt am Friedhof mussten wir beispielsweise mit dem Kabel die K28 unterqueren. Um nicht die Straße aufzureißen und diese für den Verkehr sperren zu müssen, haben wir mit einer sogenannten Erdrakete einen kleinen Tunnel unter der Straße erstellt, mit einem großen Leerrohr versehen und können dadurch ohne Behinderungen die Kabel durchleiten“, so Karls.

Rund 50 Hausanschlüsse sollen in den kommenden Monaten dann nicht mehr über das Dach, sondern von außen unsichtbar aus der Erde mit Strom versorgt werden.

Zudem werden die vorhandenen drei Trafostationen durch moderne Technik ersetzt, die nicht nur sicherer, zuverlässiger und einfacher zu warten ist, sondern durch die auch eine Trafostation ganz eingespart werden kann. Voraussichtlich Ende Juli sollen alle Erdkabelanschlüsse gelegt sein, so dass ab November die Freileitungen abgebaut werden könnten.

Eifeler Presse Agentur/epa

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