Mensa im Clara-Fey-Gymnasium wird gut angenommen

Mütter, Angestellte und Lehrer arbeiten im Team für zwei Menüs, die täglich angeboten werden

Gut angenommen wird die Mensa im Clara-Fey-Gymnasium. Bild: CFG
Gut angenommen wird die Mensa im Clara-Fey-Gymnasium. Bild: CFG

Schleiden – Augenscheinlich gut essen kann man im Clara-Fey-Gymnasium: Seit dem 13. Februar läuft dort der Betrieb der schuleigenen Mensa erfolgreich auf Hochtouren. Und das, obwohl das CFG keine Ganztagsschule ist:  Die Jahrgangsstufen 5 und 7 haben überhaupt keinen und die Stufen 6, 8 und 9 höchstens an zwei Tagen Nachmittags­unterricht. Nur die Oberstufenschülerinnen und -schüler haben – je nach individuellem Stundenplan –  bis 15.25 Uhr Schule.

Die einstündige Mittagspause kann seit Beginn des Schulhalbjahres auch zum Gang in die Mensa genutzt werden. Dienstags und donnerstags, an den beiden sogenannten Langtagen, wenn sehr viele Schülerinnen und Schüler Nachmittagsunterricht haben, kann die Mensa sogar in einem Zeitraum von zwei Stunden genutzt werden, da der Andrang in einer Stunde organisatorisch sonst nicht zu bewältigen wäre.

Der Kaller Energiedienstleister Energie Nordeifel ("ene") spendierte Gläser für die Mensa. Bild: CFG
Der Kaller Energiedienstleister Energie Nordeifel ("ene") spendierte Gläser für die Mensa. Bild: CFG

In der Mensa werden täglich zwei Menüs zum Preis von 2 bzw. 3 Euro  angeboten. Dabei werden jeweils zwischen 300 und 450 Essen verzehrt. Schulleiter Helmut Schuster: „Der Rekord liegt zurzeit bei 470 Portionen!“ An den anderen Tagen gehen etwa  100 bis 150 Essen über die Mensa-Theke, hinter der fünf Frauen für einen reibungslosen Ablauf vom Einkauf über die Zubereitung, das Verteilen der Speisen sowie den anschließenden Abwasch sorgen. Schuster: „Ein Geheimnis des Erfolgs scheinen das Kochen vor Ort und der Verzicht auf jede Art von Vorbestellung zu sein: Elisabeth Gerstein und Elfi Spilles sowie Marion Möhrer, drei Mütter, deren Kinder das CFG besuchen, treffen vom ersten Tag des Mensabetriebs den Geschmack aller Beteiligten: den der Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, indem sie jeweils eine schmackhafte Variante mit und eine ohne Fleisch anbieten.“

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Reste entstehen nach Angabe des Gymnasiums aufgrund weitsichtiger Planung so gut wie keine. Der Speiseplan der Woche soll rechtzeitig im Internet und in der Schule einsehbar sein. Die Schüler können sich zudem spontan entscheiden, ob sie ein Mensaessen möchten oder lieber das mitgebrachte Pausenbrot verzehren. Die Bezahlung über ein elektronisches Bezahlsystem soll – nach der Eingabe hunderter Daten – nach den Osterferien beginnen, parallel dazu wird bis auf weiteres das bis jetzt funktionierende Bon-Bezahlsystem weitergeführt werden.

Einen kleinen Beitrag zur Mensa hat auch die Energie Nordeifel geleistet: Der Kaller Energiedienstleister spendierte Gläser für den Mensabetrieb, Tabletts sollen folgen. „Ein weiteres Geheimnis des Erfolgs ist offenbar die eindrucksvolle Team-Leistung der Schule: Nicht nur die Angestellten, sondern auch zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer helfen und unterstützen: sei es beim Bonverkauf oder der Essensausgabe“, so Helmut Schuster.

(Quelle: Clara-Fey-Gymnasium)

Eifeler Presse Agentur/epa

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