Ein „Jazz-Echo“ geht nach Eiserfey

Für sein Album „Room restored“ erhält der in Mechernich lebende Musiker André Nendza den Preis in der Kategorie „Bass“

Der in Eiserfey lebende Bassist André Nendza nimmt am Sonntag den "Echo" in Dresden entgegen. Bild: Bastian Werner
Der in Eiserfey lebende Bassist André Nendza nimmt am Sonntag den "Echo" in Dresden entgegen. Bild: Bastian Werner

Mechernich-Eiserfey – Wenn am Sonntag, 3. Juni, in Dresden der begehrte Deutsche Musikerpreis „Echo“ in der Sparte Jazz verliehen wird, dann ist auch ein Musiker aus Eiserfey mit dabei: André Nendza bekommt diesen Preis in der Kategorie „Instrumentalist/in des Jahres national Bass/Bassgitarre“ und zwar für seine zuletzt erschienene CD „Room restored“.

Der Bassist und Komponist André Nendza gehört durch seine kontinuierliche Arbeit sowohl mit einer Vielzahl eigener Projekte (André Nendza’s A.tronic, Duo mit Angelika Niescier, André Nendza Quartett, Lemke-Nendza-Hillmann) als auch als gefragter Sideman (u.a. Philipp van Endert Trio, Christoph Spendel Trio, Olaf Kübler Quartett) zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene.

Er studierte an der Hochschule der Künste, Hilversum (NL) und an der  Jazzabteilung der Musikhochschule Köln (Diplom 1997).

Nendza arbeitete live und/oder im Studio mit Musikern wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Rick Margitza, Paolo Fresu, Dominique Pifarély, Charlie Mariano, Adrian Mears, Dave Pike, Rob van den Broeck, Marc Bassey, Rudi Mahall, Eivind Aarset, Gabriele Hasler, Céline Rudolph, Thomas Heberer, Pablo Held, Michael Küttner, Frank Haunschild, Tom van der Geld, DJ Illvibe, Ramesh Shotham, Jasper Blom, Zoltan Lantos, Michal Cohen.

Sein Bassspiel ist auf über 50 Tonträgern (davon 12 unter eigenem Namen) sowie im Rahmen diverser Rundfunk- und TV-Mitschnitte dokumentiert worden. Unter dem Namen „Crecycle. Music“ gründete er im Jahr 2000 eine eigene Edition, in deren Rahmen in Zusammenarbeit mit „Jazzsick records“ seine Aufnahmen veröffentlicht werden.

André Nendza hat unzählige Konzerte im In- und Ausland gegeben. So spielte er bei den Leverkusener Jazztagen, Jazzfest Berlin, Jazzfestival Viersen, Jazzrally Düsseldorf, Jazz in Eberswalde, Ingolstädter Jazztage, Jazzfestival Saarbrücken, Jazztage Greiz, Jazzfrühling Kempten, Hildener Jazztage, Festival „Sax-No end“ im Stadtgarten Köln, Jazzfestival Stuttgart, „Vive le Jazz“, „Winterjazz Köln“, Festival Besançon (F) und dem Jazzfestival The Hague (NL).

Der 43-Jährige Musiker zog vor zehn Jahren aus Leverkusen nach Eiserfey. Im letzten Jahr veranstaltete er dort das Festival „Feykultur“, bei dem Nendza den Düsseldorfer Gitarristen Philipp van Endert begleitete. In diesem Jahr soll es eine Neuauflage dieser Veranstaltung geben.

Mehr Infos zu André Nendza unter:

www.andre-nendza.de

Kommentar verfassen