KEV wurde für ihr technisches Sicherheitsmanagement zertifiziert

Geschulte Monteure arbeiten an 20.000-Volt-Leitungen – Arbeitsabläufe wurden optimiert

Nach monatelanger Vorbereitung erhielt die KEV jetzt ihre Zertifizierung „Technisches Sicherheitsmanagement“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Nach monatelanger Vorbereitung erhielt die KEV jetzt ihre Zertifizierung „Technisches Sicherheitsmanagement“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Nach 6 Monaten Vorbereitungszeit und einer zweitägigen Prüfung hält das Team der Kreis Energie Versorgung Schleiden (KEV) um die Projektleiter Rainer Karls (Technische Leitung) und KEV-Urgestein Georg Gnädig die begehrte Zertifizierungsurkunde in Sachen „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM) in den Händen.

„Die gesetzlich vorgeschriebene Zertifizierung bescheinigt zum einen ein Mehr an Organisationssicherheit, zum anderen stellen wir die Stromversorgung für die Bevölkerung auch weiterhin sicher – wie seit fast 80 Jahren“, berichtete KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen.

Um das Zertifikat zu erhalten, musste die KEV im Vorfeld die gesamte Unternehmensorganisation, das technische Regelwerk und die Prozesse im Unternehmen untersuchen. „Schließlich galt es, Optimierungspotenziale vor der Zertifizierung aufzudecken  und umzusetzen“, berichtete Lenard Liedloff, Leiter Managementsysteme der Firma Liedloff & Partner, der die KEV auf dem Weg zur TSM Zertifizierung beraten und begleitet hat.

Monteure der KEV wurden eigens geschult, um in Zukunft auch wesentliche Wartungsarbeiten an 20-Kilovolt-Anlagen durchzuführen, ohne dass diese abgeschaltet werden müssen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Monteure der KEV wurden eigens geschult, um in Zukunft auch wesentliche Wartungsarbeiten an 20-Kilovolt-Anlagen durchzuführen, ohne dass diese abgeschaltet werden müssen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Während der zweitägigen Prüfung meisterte die KEV erfolgreich die 150 Prüfungsfragen zu den Arbeitsprozessen und  den fachspezifischen Teil,  in dem das Know-How der KEV ermittelt wurde.

Auch für die Mitarbeiter hat das Zertifizierungsprogramm klare Vorteile. So ist beispielsweise in einer Prozessdokumentation geregelt, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und „wer mit wem bis wann“ welche Arbeiten leisten soll. „Um das Qualitätsmanagement auch weiter sicher zu stellen, haben wir uns von den einzelnen Mitarbeitern erklären lassen, wie sie bestimmte Arbeiten ausführen. Danach wurden die Arbeitsabläufe optimiert und unter Einbeziehung der neuesten Sicherheitsstandards gestaltet“, so Liedloff.

Die Zertifizierung ist fünf Jahre gültig, danach muss die Prüfung wiederholt werden. „Bei der Prüfung handelte es sich vor allem um ein Fachgespräch, in dem das technische Sicherheitsmanagement noch einmal abgeklopft wurde“, berichtete Liedloff. Gleich zwei Prüfer, Roland Laier und Wolfgang Pause, nahmen die „KEVler“ Helmut Klaßen, Rainer Karls, Eckhard Klinkhammer und Georg Gnädig dabei ins Gebet.

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Die Zertifizierung besagt, dass die KEV ihre Arbeiten „sicher, wirtschaftlich und umweltverträglich“ ausführt. So wurden beispielsweise die Monteure eigens geschult, um fortan auch wesentliche Wartungsarbeiten an 20.000-Volt-Anlagen durchführen zu können, ohne dass diese Anlagen dabei abgeschaltet werden müssen und die Stromversorgung der Kunden unterbrochen wird.

Rund 60 Fachleute sind bei der KEV im Einsatz, um die Stromversorgung im Verbreitungsgebiet sicherzustellen. Helmut Klaßen: „Ein deutliches Zeichen für unser gutes Betriebsklima ist, das ein Großteil der Mitarbeiter bereits seit ihrer Berufsausbildung bei der KEV tätig ist.“

Eifeler Presse Agentur/epa

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