Bogenschützen verteidigen am Sonntag Bad Münstereifel

Im „Jahr der Stadtmauer“  haben sich die Bogenschützen der St.-Sebastianus-Schützen Bad Münstereifel einen besonderen Beitrag ausgedacht

Mit Langbögen werden die St.-Sebastianus-Schützen zeigen, wie früher eine Stadtmauer verteidigt wurde. Bild: St.-Sebastianus-Schützen
Mit Langbögen werden die St.-Sebastianus-Schützen zeigen, wie früher eine Stadtmauer verteidigt wurde. Bild: St.-Sebastianus-Schützen

Bad MünstereifelIm Rahmen des diesjährigen Schützenfestes am Sonntag, 3. Juni, werden die St.-Sebastianus-Schützen Bad Münstereifel mit Langbögen, die nach mittelalterlichen Vorlagen gebaut wurden, demonstrieren, wie mit Hilfe von Bogenschützen die Stadtmauer als mittelalterliche Festungsanlage verteidigt  wurde.

Erst mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verloren die Bogenschützen langsam an Bedeutung. Bild: St-Sebastianus-Schützen
Erst mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verloren die Bogenschützen langsam an Bedeutung. Bild: St-Sebastianus-Schützen

Die außergewöhnliche Vorführung  findet im Kurpark „Wallgraben“ im Bereich der ehemaligen roten Brücke statt.  Gleich drei Mal, und zwar um  11 Uhr, 13 Uhr und 17 Uhr treten die Bogenschützen zur  Verteidigung  in einem gesicherten Bereich an. Bis zum 15. Jahrhundert spielten Bogenschützen bei der Eroberung und Verteidigung von mauerbewehrten Städten und Burgen eine wichtige Rolle. Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verloren sie allerdings an Bedeutung. Dennoch blieben Bogenschützen noch bis Ende des 19. Jahrhunderts eine bei nicht industrialisierten Völkern beliebte und unter gewissen Bedingungen durchaus wirksame Waffengattung, etwa in den nordamerikanischen Indianerkriegen.

(Quelle: AG „Stadtmauer2012“)

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