Rizzi begeisterte rund 14.000 Besucher auf Burg Hengebach

Sogar eine amerikanische Reisegruppe aus New York-Brooklyn machte auf ihrer Europareise einen Abstecher in die Rizzi-Ausstellung – Insgesamt fanden 145 Führungen statt, davon 25 öffentliche

„That funny sunny feeling“ war Rizzis letztes Werk. Der Künstler ließ sich unter anderem bei diesem Bild vom Solarpark Inden inspirieren. Bild/Repro: Kreis Düren
„That funny sunny feeling“ war Rizzis letztes Werk. Der Künstler ließ sich unter anderem bei diesem Bild vom Solarpark Inden inspirieren. Bild/Repro: Kreis Düren

Heimbach – Mit 13.900 Besuchern ist am Sonntag (17. Juni) die Ausstellung „James Rizzi. Sein Leben. Seine Werke“ in der Internationalen Kunstakademie Heimbach in der Eifel zu Ende gegangen. 307 Werke des bedeutenden Pop-Art-Künstlers waren vom 29. April bis 17. Juni bei der ersten offiziellen musealen Gedenkausstellung auf der Burg Hengebach zu sehen. Wegen des großen Besucherandrangs war die Ausstellungsdauer um zwei Wochen verlängert worden.

„Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Ausstellung nicht nur James Rizzis Wunsch nach einer Ausstellung auf einer Burg erfüllt wurde, sondern auch, dass diese Idee so begeistert von den Besuchern von nah und fern aufgenommen wurde“, erklärte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und Vorsitzender des Trägervereins der Akademie. Die Rizzi-Schau sei ein Gewinn für die ganze Region gewesen: Mit der hochkarätigen Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Management des im vergangenen Jahr verstorbenen New Yorker Künstlers entstanden war, habe die Internationale Kunstakademie auch bundesweit auf sich aufmerksam machen können. Davon profitierten ebenfalls Heimbach und die Eifel als attraktives Ziel für Natur- und Kulturliebhaber.

Auch der Leiter der Kunstakademie Heimbach, Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, zeigte sich nach Abschluss der erfolgreichen Ausstellung erfreut: „Die erst drei Jahre alte Kunstakademie hat sich bundesweit als attraktiver Ort der Kunst und der Kunstvermittlung präsentiert. Das schlägt sich auch in den vielen neuen Anmeldungen nieder.“ Es sei eine Freude gewesen zu sehen, wie Rizzis Kunst die Besucher begeisterte. Nicht nur Einzelbesucher, sondern auch 79 Schulklassen und 41 Gruppen nahmen die Gelegenheit wahr, die farbenfrohen und Lebensfreude versprühenden Bilder genau zu betrachten. Die Besucher kamen aus Deutschland, von München bis Berlin und Hamburg, aber auch aus Belgien und den Niederlanden. Sogar eine amerikanische Reisegruppe aus New York-Brooklyn machte auf ihrer Europareise einen Abstecher in die Rizzi-Ausstellung. Insgesamt fanden 145 Führungen statt, davon 25 öffentliche. Hinzu kamen noch Workshops und Kindergeburtstage. Große Beachtung fanden dabei die berühmten 3-D-Grafiken sowie das Fahrrad, mit dem der Pop-Art-Künstler in New York unterwegs war. Zu den Höhepunkten zählte das letzte vollendete Werk des Künstlers „That funny sunny feeling“, das James Rizzi eigens für das 40-jährige Bestehen des Kreises Düren angefertigt hatte. Rizzi hatte sich hier unter anderem vom Solarpark Inden inspirieren lassen. Der wiederum war von dem Euskirchener Solarunternehmen „F&S solar“ errichtet worden, deren beiden Geschäftsführer, Georg Schmiedel und Jörg Frühauf, witzigerweise schon seit vielen Jahren Rizzi-Fans sind. Als sie von der geplanten Ausstellung in Heimbach erfuhren, entschlossen sie sich daraufhin, diese umfangreich zu fördern. Die gesamte Auflage des letzten Rizzi-Bildes fand begeisterte Käufer. Die außerhalb von Heimbach präsentierten Exponate wie der „Beetle“ in Euskirchen oder das Modell des Rizzi-Condors in der Sparkasse Düren stießen ebenfalls auf reges Interesse.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Neue Vorzeige-Kita im Herzen Dürens

(Quelle: Kreispressestelle Düren)

Kommentar verfassen