Van Dooren soll verschwinden

Auch nach zehn Jahren hat sich kein Interssent für die ehemalige belgische Kaserne "Van Dooren" in Vogelsang gefunden. Jetzt plant man, sie abreißen zu lassen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch nach zehn Jahren hat sich kein Interessent für die ehemalige belgische Kaserne "Van Dooren" in Vogelsang gefunden. Jetzt plant man, sie abreißen zu lassen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Vogelsang – Die einst von den Belgieren gebaute Kaserne „Van Dooren“  in Vogelsang  umfasst eine Bruttogeschossfläche von 19.000 Quadratmetern. Das sind genau so viel Quadratmeter wie sie den Mitarbeitern von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundekanzleramt in Berlin an reiner Nutzfläche zur Verfügung stehen. Ein gigantisches Gebäude also, für das die Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang (SEV) in den letzten zehn Jahren keinen Käufer gefunden hat.

Aus diesem Grund wird jetzt geplant, die Kaserne abreißen zu lassen. Damit wird dann der alte Grundriss des Gebäudes wieder freigelegt, auf dem die Nationalsozialisten ursprünglich das „Haus des Wissens“ errichten lassen wollten, ein monumentaler Bau mit einer „Ehrenhalle“ für die 1923 getöteten Münchener Putschisten.

Laut eines 21 Seiten umfassenden Konzeptpapiers „Vogelsang 2020 – Perspektiven der Standortentwicklung“, das jetzt im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Konversion Vogelsang vorgestellt wurde, soll der so entstehende freie Platz eine zentrale Aufenthalts- und Veranstaltungsfläche werden. (epa)

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