Hochzeitsbäume, Tanzlinden und essbare Laubbäume

WaldPädagogikZentrum Eifel informiert über Mythen rund um Bäume sowie über die Bedeutung des Waldes als Lieferant gesunder Nahrungsmittel

Um Bäume ranken sich zahlreiche Mythen, doch der Wald diente früher auch als Lieferant gesunder Nahrungsmittel. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Um Bäume ranken sich zahlreiche Mythen, doch der Wald diente früher auch als Lieferant gesunder Nahrungsmittel. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Bäume spielen im Dorf und in der Umgebung von öffentlichen Gebäuden und Plätzen seit jeher eine besondere Rolle. Die Winterlinde, ein Baum, der in unserer Region heimisch ist, hat an vielen alten Schulgebäuden und vor Kirchen auch heute noch einen besonderen Platz. Sie war häufig Dorfmittelpunkt und Treffpunkt für Jung und Alt. Aus diesem Verständnis heraus hat man in verschiedenen Gegenden so genannte Tanzlinden gepflanzt, unter denen es sich im Sommer trefflich feiern ließ.

Am 21. September um 14.30 Uhr informiert das  WaldPädagogikZentrum Eifel im LVR-Freilichtmuseum Kommern über Tanzlinden und Bäume, die zu Geburten und Hochzeiten oder anlässlich eines herrschaftlichen Besuchs gepflanzt wurden. Darüber hinaus geht es um Mythen, die sich um Bäume ranken. Und es wird auch aus einem fast vergessenen Kinderbuch vorgelesen, das vor kurzem wieder aufgelegt worden ist: „Die alte Linde Gundula“.

Zum Abschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch eine kleine Seilbahn „von Baum zu Baum“ benutzen.

Am 6. September, 15 Uhr, dreht sich dann alles über die Bedeutung des Waldes als Lieferant gesunder Nahrungsmittel und wirksamer Heilmittel.

In früheren Zeiten hat man den Wald als Lieferanten von Grundnahrungsmitteln das ganze Jahr über genutzt. Bereits im zeitigen Frühjahr erntete man die saftigen Knospen verschiedener Waldbäume. Man verwendete sie für Salate oder als Gemüse. Aus Kiefernblüten stellte man in Verbindung mit Alkohol ein wirksames Elixier zur Linderung von Rheuma und Gliederschmerzen her. Ob Holunder oder Lindenblüten, Wallnuss oder Eberesche – vieles aus dem Wald lässt sich in der Küche und für die Hausapotheke gut verwerten. Das WaldPädagogikZentrum verrät, wie man’s macht.

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Die Teilnahmegebühr beträgt 4,50 Euro zuzüglich Museumseintritt (5,50 Euro / Kinder und Jugendliche unter 18 J. frei) und gegebenenfalls  Parkgebühr (2,50 Euro)

Eine Anmeldung für die jeweilige Veranstaltung ist bei Kulturinfo Rheinland unter 02234 9921-555 oder info@kulturinfo-rheinland.de  erforderlich.

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