Neuanfang für die Kaller Kirmes

Ab Samstag geht es los – Brauchtum Maigeloog und Gastwirt Forner versuchen Wiederbelebung – Disko und Live-Musik im  Partyzelt

Die Kaller Kirmes soll wieder Spaß machen, deshalb haben einige Bürger jetzt die Initiative zu einem Neuanfang ergriffen. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Kaller Kirmes soll wieder Spaß machen, deshalb haben einige Bürger jetzt die Initiative zu einem Neuanfang ergriffen. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Das Kaller „Maigeloog“ möchte mit Unterstützung von  Ortsvorsteher Anthony Goebel und Gastwirt Dieter Forner die Kaller Kirmes retten. Unter der Federführung des „Maigeloogs“ soll es daher in diesem Jahr auch wieder ein Kirmesprogramm geben. Es wird zwar noch nicht der ganz große Knüller werden, denn das Trio will zunächst im moderaten Stil  einen Neuanfang wagen, ohne dabei ein größeres Risiko einzugehen.

Daniel Rütz, „Hötjong“ des  „Maigeloogs“: „Den Besuchern soll es wieder Spaß machen, auf die Kirmes nach Kall zu kommen.“ Nachdem die Kirmes in den letzten beiden Jahren alles andere als ein Volksfest war, reifte beim  Maigeloog und dem Gastwirt Dieter Forner die Idee zum Neuanfang. Es fand ein Gespräch mit  dem Ortsvorsteher, dem Bürgermeister, den Schaustellern und dem Ordnungsamt  statt. Von allen wurde Unterstützung signalisiert, das Kirmesbrauchtum zu erhalten.

In der Auelstraße wird Gastwirt Forner ein Partyzelt (Hötjong Rütz:  „Klein aber fein“)  aufstellen, in dem  samstags, sonntags und montags bei Live- und Diskomusik gefeiert wird. Auch die Schausteller machen  mit. Bei Autoscooter und Raupe heißt es samstags bereits vor der Kirmeseröffnung von 15 bis 17 Uhr: „Einmal zahlen, zweimal fahren“.

Sie wollen die Kaller Kirmes wieder in Schwung bringen: Anthony Goebel, Daniel Rütz und und Dieter Forner (v.l.). Bild: Reiner Züll
Sie wollen die Kaller Kirmes wieder in Schwung bringen: Anthony Goebel, Daniel Rütz und und Dieter Forner (v.l.). Bild: Reiner Züll

Um 17 Uhr am Samstagnachmittag, 25. August, wird das Maigeloog mit Unterstützung der Musikkapelle Kall am Neuen Markt den Kirmesknochen ausgraben und diesen anschließend in einem Umzug mit Musik zum Kirmesplatz tragen, wo  er im Partyzelt platziert wird.

Dann wird Bürgermeister Herbert Radermacher die beiden, von der Gemeinde und den Schaustellern gestifteten Fässer Bier anschlagen. Um 19 Uhr beginnt im Zelt ein Diskoabend.

Unter dem Motto „Musik für Junge und jung Gebliebene“  beginnt am Sonntag um  11 Uhr  im Zelt ein musikalischer „Frühschoppen ohne Ende“  mit einer Aachener Liveband. Am Montagabend beginnt um 19 Uhr im Zelt eine Kehraus-Disko, der sich irgendwann in der Nacht das Begraben des Kirmesknochens anschließt.

Ortsvorsteher Anthony Goebel hofft jetzt, dass die Kaller Bevölkerung das Angebot zur Wiederbelebung des Kirmesbrauchtums annimmt. Für das nächste Jahr strebt der Maigeloog-Chef die Gründung einer Interessengemeinschaft „Kaller Kirmesbrauchtum“ an. Hötjong Daniel Rütz: „Wir wollen aber jetzt zuerst mal schauen, was wir in diesem Jahr so hin bekommen“.

(Quelle: Kaller Maigeloog)

 

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