Geologische Wanderung durch den Nationalpark Eifel

Beim Tag des Geotops wird die spannende Geschichte der Gesteine im Nationalpark Eifel erläutert. Bild: Nationalparkverwaltung
Beim Tag des Geotops wird die spannende Geschichte der Gesteine im Nationalpark Eifel erläutert. Bild: Nationalparkforstamt

Schleiden-Gemünd –  Anhand eindrucksvoller Felsformationen 400 Millionen Jahre alter Gesteine ist im tief eingeschnittenen Tal der Rur die Dynamik der Erde zu erleben, damals und heute. Am Sonntag, 16. September, – dem bundesweiten „Tag des Geotops“ – bieten ein Ranger der Nationalparkverwaltung und ein Experte vom Geologischen Dienst NRW (www.gd.nrw.de) ab 10.30 Uhr eine Entdeckungstour in den Nationalpark an.

Von den Spuren eines Meeres, das sich dort vor 400 Millionen Jahren erstreckte, bis hin zur werdenden Waldwildnis lauten die Themen dieser etwa 3,5 stündigen Wanderung entlang des Obersees bis zur Urfttalsperre. Von dort geht es anschließend mit dem Schiff zurück nach Einruhr. Veranstalter sind der Geologischer Dienst NRW und die Nationalparkverwaltung Eifel.

Treffpunkt ist der Infopunkt Heilsteinhaus in Einruhr (Franz-Becker-Straße). Eine Anmeldung für die kostenfreie Führung ist nicht erforderlich. Die Führung ist für Nicht-Fachleute konzipiert. Bitte Rucksackverpflegung mitnehmen!

Hintergrund

Die Felsen aus dem Erdzeitalter des Unterdevons begleiten die Teilnehmer bei der Wanderung. Vor 400 Millionen Jahren waren diese „Gesteine“ sandige und tonige Ablagerungen eines flachen, warmen Meeres. Die Ablagerungen sind in vielen Kilometern Tiefe versenkt und gefaltet worden. Heute liegen sie durch Hebungsprozesse wieder an der Erdoberfläche. Die Dynamik dieser Prozesse wird auf der Tour vorgestellt.

(Quelle: Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW und GeologischenrDienst NRW)

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