„Kunst am Entenmarkt“ findet fortan alle zwei Jahre statt

17 Künstler nahmen in Bad Münstereifel an der Kunstaustellung teil

Gut besucht war die erste Kunstausstellung auf dem Entenmarkt in Bad Münstereifel. Bild: Wolfram Erber
Gut besucht war die erste Kunstausstellung auf dem Entenmarkt in Bad Münstereifel. Bild: Wolfram Erber

Bad Münstereifel – „Hand auf´s Herz“ so hieß die ausdrucksstarke Hasen-Skulptur von Ralph Kleiner, die anlässlich der Kunstausstellung „Kunst am Entenmarkt“ auf der Stadtmauer in Bad Münstereifel thronte und auf das bunte und rege Treiben auf dem Entenmarkt herabblickte.

Verwöhnt von strahlendem Sonnenschein wurde es den Gästen wirklich warm ums Herz, denn der Kultur- und Geschichtsvereins „Zwentibolds Erben“ zeigte mit 17 teilnehmenden Künstlern der Region seine erste Kunstausstellung auf dem Entenmarkt in Münstereifel.

"Befreit vom Schmerz" lautete der Titel dieser Figurine von Waltraut Allkämper. Bild: Wolfram Erber
„Befreit vom Schmerz“ lautete der Titel dieser Figurine von Waltraut Allkämper. Bild: Wolfram Erber

Hunderte Gäste aus Nah und Fern tummelten sich auf dem schönsten Platz von Münstereifel und nutzten die Gelegenheit, auch einmal in fremde Gärten und Häuser der Anwohner des Entenmarktes und der Kettengasse zu schauen, die den ausstellenden Künstlern für die Präsentation ihrer Kunstwerke zur Verfügung gestellt worden waren.

Zu Beginn der Ausstellung  wurden die Gäste von Elke Andersen begrüßt, die zusammen mit Iris Erber und Traute Bührmann diese Kunstausstellung organisiert hatte. Iris Erber hatte die ursprüngliche Idee des Torwächters Bernd Bünger aufgegriffen, der meinte „es gibt hier inzwischen so viele Künstler, da muss man doch was draus machen!“

Von Ralph Kleiner stammte dieses Kunstwerk mit dem Titel "Hand auf's Herz". Bild: Wolfram Erber
Von Ralph Kleiner stammte dieses Kunstwerk mit dem Titel „Hand auf’s Herz“. Bild: Wolfram Erber

Die Künstlerin Inge van Kann zeigte eine Performance, die sich mit dem Thema „Recycling“ auseinandersetzte und aus Abfallmaterial Enten zauberte. Musikalisch untermalt wurde das Ganze von Alexander Münster mit klassischer Gitarrenmusik. Passend zum Thema stand die grasgrüne „Citroen-Ente“ der Familie Nipp inmitten des Platzes und rührte an den nostalgischen Gefühlen der Besucher.

Dicht umringt von Publikum war immer Heinz Zanger, Mitglied von „Zwentibolds Erben“, der „live“ mit gekonntem Pinselstrich die idyllischen Fachwerkhäuser aquarellierte. Seine kleinen Bilder mit Motiven der Stadt fanden dabei reißenden Absatz. Gut besucht waren die Ateliers der Künstlerinnen Gaby Kutz, Annelie Fleischer und Traute Bührmann, die auch anderen Künstlern Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt hatten. Die Künstler und Besucher waren von der Veranstaltung restlos begeistert, schwärmten vom „südlichem Flair“ und baten unbedingt um eine Wiederholung. Angespornt von der tollen Resonanz wird deshalb der Verein „Zwentibolds Erben“ nun die Kunstausstellung „Kunst am Entenmarkt“ alle zwei Jahre zur gleichen Zeit wiederholen.

(Autor: Wolfram Erber)

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