Naturpark Nordeifel landete auf dem zweiten Platz

Für den Wettbewerbsbeitrag „Naturpark der Generationen“ werden 365.000 Euro bereitgestellt

Johannes Remmel (links) gratulierte Jan Lembach zum zweiten Platz beim Naturpark-Wettbewerb. Bild: Naturpark Eifel
Johannes Remmel (links) gratulierte Jan Lembach zum zweiten Platz beim Naturpark-Wettbewerb. Bild: Naturpark Eifel

Eifel – Anlässlich der jährlichen NRW-Naturparkgespräche gab Umweltminister Johannes Remmel die Gewinner des aktuellen Naturpark-Wettbewerbs bekannt. Der Naturpark Nordeifel belegte dabei einen hervorragenden zweiten Platz.

Unter dem Titel „Naturpark der Generationen“ hat das Naturpark-Team zusammen mit vielen Partnern in der Region den Wettbewerbsbeitrag mit Projekten zusammengestellt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist der Schwerpunkt dabei die Weiterentwicklung der Naturerlebnisangebote für ältere Menschen sowie das gemeinsame Naturerlebnis von Jung und Alt.

Zur Umsetzung dieses Beitrags steht jetzt eine Gesamtsumme von rund 365.000 Euro zur Verfügung, die zu 70 Prozent vom Land NRW getragen wird. NRW-Umweltminister Johannes Remmel übergab Naturparkgeschäftsführer Jan Lembach den Glückwunsch und die Förderzusage und lobte den Wettbewerbsbeitrag als zukunftsweisende Antwort auf den demographischen Wandel im ländlichen Raum.

Jan Lembach war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Wieder konnten wir in einem Wettbewerb erfolgreich sein und erhebliche Fördermittel in die Region bringen. Das Thema „Generationen“ wird uns dabei in Zukunft immer stärken beschäftigen“, so Jan Lembach.

Und so sieht der Wettbewerbsbeitrag im Einzelnen aus: Mit den „Eifeler Sonntagsspaziergängen“ wird die alte Tradition der gemeinsamen Erholung mit den heutigen Ansprüchen wiederbelebt: Schnell erreichbare, interessante Rundwege für zwei erlebnisreiche Stunden in Natur und Landschaft mit Einkehrmöglichkeit für den Kaffee danach.

Bei den „Rursee.Geschichten“ geht es um die Historie des zweitgrößten Stausees in Deutschland. Immer weniger Menschen können die Erinnerungen an die Zeit vor der Talsperre und an den Bau der Staumauer weitergeben, während für die jüngere Genration der Rursee „schon immer da war“. Für Gäste und Einheimische gleichermaßen wird diese Entwicklungsgeschichte aufbereitet und dauerhaft vermittelt.

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Die stetig mehr nachgefragte mobile Besucherinformation wird über das Projekt „Eifel-Expeditionen 2.0“ ergänzt. Mit dem Mobiltelefon werden Naturfans in Zukunft zu aktuellen Naturerlebnissen geführt und typische Pflanzen der Eifel können mit dem mobilen Pflanzenlexikon bestimmt werden. Mit einer Meldefunktion lassen sich aber auch Hinweise an die Naturparkgeschäftsstelle einfach übermitteln.

Unter dem Motto „Moorschutz ist Klimaschutz“ werden die herausragenden Moore der Eifel mit dem aktuellen Umweltthema „Klimaschutz“ zusammengeführt. Mit verschiedenen Maßnahmen wird den Menschen anschaulich präsentiert, dass die Moore die größten CO2-Speicher der Erde sind. Damit ist der Erhalt der Moore in der Eifel für den Naturschutz  und den Klimaschutz gleichermaßen wichtig.

Neben weiteren Projekten werden die neuen Angebote mit vielen Veranstaltungen und Werbemaßnahmen im Jahr 2015 den Einheimischen und Gästen im Naturpark präsentiert: Sommertouren mit der Dampflok und dem Oldtimer-Bus, ein Fotowettbewerb, eine Staffelwanderung „In 80 Tagen um die Welt – 40.000 km durch die Eifel“ und vieles mehr.

 (Quelle: Naturpark Nordeifel)

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