Neue Kulturreihe startet in Gemünd

Das Eifeler Bündnis gegen Rechtextremismus, Rassismus und Gewalt hat eine neue Kulturreihe unter dem Titel „Eifelvielfalt – bunt statt braun“ ins Leben gerufen

Die Bilder von Beatrix Schongen bestechen durch eine hohe Farbintensität. Bild: Schongen
Die Bilder von Beatrix Schongen bestechen durch eine hohe Farbintensität. Bild: Schongen

Gemünd – „Von Sonntag, 21. Oktober, bis Sonntag, 4. November zeigen wir in der Galerie ‚Eifel Kunst‘, Schleidener Straße 1, in Gemünd, die Ausstellung ‚Im Pinselstrich weicht Finsternis‘ von Beatrix Schongen“, teilt Marita Rauchberger vom Bündnis mit.

Es handelt sich um eine Werkausstellung mit Lesung von Texten der Künstlerin. Die Vernissage ist am Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr. Öffnungszeiten sind jeweils am Samstag, Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Beatrix Schongen, geb. in Alsdorf bei Aachen, studierte Englisch und Geschichte an der RWTH und arbeitete bis 2009 als Lehrerin an einer Hauptschule.

„Als langjährige Kommunalpolitikerin engagierte sie sich in vielfältigen sozialen und kulturellen Projekten. Dabei stand und steht der Mensch mit all seinen individuellen Facetten, aber auch die Gesellschaft als solche im Fokus ihres Handelns und Betrachtens“, heißt es in der Pressemitteilung.

Mit Beatrix Schongen startet die neue Reihe: BIld: Schongen
Mit Beatrix Schongen startet die neue Reihe: BIld: Schongen

1994 gründete Schongen den Verein KIND e.V., der sich seitdem als anerkannter Träger der Jugendhilfe besonders um Familien mit Kindern in schwierigen sozialen Lagen bemüht, um diesen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Kultur zu ermöglichen.

2008 gründete sie die Künstlerinnengruppe Frauen-Wie, die zeitweilig aus über 40 Künstlerinnen aus der Städteregion Aachen zählte und mit denen sie gemeinsam im Herbst  eines jeden Jahres eine Sammelausstellung im Alsdorfer Rathaus durchführt. Ziel und Zweck dieses Projektes ist es, kreative und kunstschaffende Frauen dabei zu unterstützen, sich und ihre vielfältigen Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Facettenreiche Eigenschaften des Menschen dargestellt

Mit ihrem neuesten Projekt MuTiK inszeniert sie seit 2010 Musical- und Theaterstücke, die sie selbst verfasst hat, gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinderungen auf großer Bühne. Dabei will sie besonders junge Talente aus allen Bevölkerungsschichten fördern und auch ihnen die Gelegenheit verschaffen, in großer Öffentlichkeit ihr Können zu demonstrieren.

Als Autorin zahlreicher Erzählungen und Kurzgeschichten und auch in ihren Romanen, zeigt sich ihre Vorliebe für einen bildhaften, fantasievollen Schreibstil, der immer wieder den Leser dahin führt, wo Rücksicht, Toleranz und Miteinander statt Gegeneinander im Mittelpunkt des Handelns ihrer Protagonisten steht.

In ihren Bildern, die zumeist mit Acryl, Öl in Wasser und Kreiden auf Leinwand gemalt sind, spiegelt sich ihre Liebe zu Mensch und Natur, ja zum Leben in seiner Gänze und Grenzenlosigkeit, in farbenfroher, oft dreidimensionaler Ausdruckskraft wieder.

„Meine Bilder sind für mich mittlerweile zu meinen treuesten Gefährten geworden, sind Wegbegleiter durch Irrungen und Wirrungen, durch Frust und Lust des ganzen Lebens und meinem Kopf und Herzen dabei gleichsam nah“,  so die Künstlerin selber.

 

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