30.000 Euro Spendengelder im Vorfeld der Typisierung

Hilfsgruppe Eifel freut sich über zahlreiche Zuwendungen von Bürgern und Unternehmen

Kathi Greuel (Mitte) und Georg Schmitz (rechts) konnten Spenden für die Hilfsgruppe entgegen nehmen. Prokurist Jürgen Wagenpfeil (links) von der Bonner Firma Knauber übergab 2000 Euro. Die Junggesellen aus Kallmuth hatten für die Hilfsgruppe „gebrabbelt“. Bild: Hilfsgruppe Eifel
Kathi Greuel (Mitte) und Georg Schmitz (rechts) konnten Spenden für die Hilfsgruppe entgegen nehmen. Prokurist Jürgen Wagenpfeil (links) von der Bonner Firma Knauber übergab 2000 Euro. Die Junggesellen aus Kallmuth hatten für die Hilfsgruppe „gebrabbelt“. Bild: Hilfsgruppe Eifel

Kall/Mechernich – Im Vorfeld der Typisierungsaktion der Hilfsgruppe Eifel für den vierjährigen leukämiekranken Lukas am 18. November in Bad Münstereifel hat der Kaller Förderkreis einen erhöhten Eingang von Spenden registriert.

Im September, so berichtet Vorsitzender Willi Greuel am Dienstagabend bei einer Versammlung der Hilfsgruppe im Haus Kronenberg in Vollem, seien nach Bekanntwerden der nun mehr neunten Typisierungsaktion im Kreis Euskirchen Spenden in Höhe von 30.000 Euro eingegangen.

Die Hilfsbereitschaft, die der Hilfsgruppe entgegengebracht werde, sei beeindruckend: Der FC-Köln-Fanclub aus Arloff-Kirspenich stelle am Tag der Typisierung 30 Kuchen für den Verkauf in der Cafeteria zur Verfügung. Auch die Kaller Firma Papstar unterstütze die Aktion großzügig durch die Bereitstellung erforderlicher Materialien für die Verpflegung der Typisierungswilligen und der 150 Helfer.

Auch am Dienstag in Vollem konnte die Hilfsgruppe Spenden vor Ort entgegen nehmen. Der Prokurist der Bonner Firma Knauber, Jürgen Wagenpfeil, war nach Vollem gekommen, um der Hilfsgruppe einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro zu überreichen. Wagenpfeil: „Statt Weihnachtspräsente an die Kundschaft zu verteilen, spenden wir das Geld für den guten Zweck“.

Eine Abordnung des Kallmuther Junggesellenvereins überreichte  einen Briefumschlag, in dem sich 450 Euro befanden.  Dieses Geld hatten die Jugendlichen am Allerheiligentag beim „Brabbele“ in Kallmuth gesammelt. „Brabbele“ ist ein uralter und nur noch seltener Brauch, bei dem die Dorfjungen von Haus zu Haus ziehen und in eintöniger Weise ein Lied vortragen. In diesem Jahr hätten sie sich entschieden, das gesammelte Geld der Hilfsgruppe zur Verfügung zu stellen, berichteten die Jugendlichen.

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610 Euro brachten Dieter Rechholz und Ralf Pütz aus Keldenich mit nach Vollem. Die beiden Amateurmusiker der Band „Blass vor Neid“ hatten am 3. November im Saal der Gaststätte „Bei Kathi“ in Keldenich ein spontanes Parallel-Konzert veranstaltet, nachdem bekannt geworden war, dass das Benefizkonzert zugunsten des kranken Jungen in Scheven ausverkauft war. „Blass vor Neid“ sammelte beim Konzert in einem  Sparschwein 610 Euro, die sie nun in Vollem übergaben.

Den Eingang weiterer Spenden verkündete Willi Greuel bei der Versammlung: Das Parkhotel in Euskirchen hatte anlässlich des Knollenfestes einen Betrag von 800 Euro überwiesen. 285 Euro bekam der Kaller Förderkreis vom Euskirchener Dursti-Markt. Die  Deutsche Mechatronics aus Mechernich hatte der Hilfsgruppe den Erlös von 400 Euro aus einem Fußballwettspiel der Belegschaft gespendet. Das Kommerner Vereinskartell sammelte anlässlich der Kirmes 236 Euro für die Hilfsgruppe.

„Willi‘s Getränke Center“ in Kall  hatte 1000 Euro gespendet. Es war der Erlös einer Aktion anlässlich der Kaller Gewerbeschau, wo  Lokalmatador Julian Heldt gesungen,  und Karate-Meister Sven Goebel vom „Verein für Kampfkünste Kall“ Karate-Einlagen vorgeführt hatten. Zudem hatte Marktleiterin Monika Goebel eine große Tombola veranstaltet.

Der Kommerner Profi-Fotograf Jörg Haag stellt sich bereits seit längerer Zeit in den Dienst der Hilfsgruppe. Im Verlauf seiner  Aktion „Fotografieren gegen Krebs“ hat Haag jetzt die Hilfsgruppe über 5000 Euro zukommen lassen, berichtete Willi Greuel.

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