Den Sonntag für die Weihnachtsbeleuchtung geopfert

Rolf Blakowski von der „ene“ und Kurt Schmitz vom Kaller Bauhof wurden in luftiger Höhe von Wind und Wetter kräftig durchgeschüttelt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Rolf Blakowski von der „ene“ und Kurt Schmitz vom Kaller Bauhof wurden in luftiger Höhe von Wind und Wetter kräftig durchgeschüttelt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Am Sonntag früh um acht Uhr, als die meisten Kaller noch schliefen, rückten Mitarbeiter der Energie Nordeifel („ene“) und des örtlichen Bauhofs bei Wind und Sprühregen aus, um die neue LED-Weihnachts-beleuchtung im Kernort anzubringen. Während Projektleiter Marko Mertens sowie Christian Reuter und Rolf Blakowski von der „ene“ sich gemeinsam mit Kurt Schmitz, Achim Wienand und Guido Wiesen vom Bauhof um die technische Seite der Angelegenheit kümmerten, regelte der Vorsitzende des Kaller Gewerbevereins, Stephan Kohl, den Verkehr, der ab 10 Uhr deutlich zunahm, da offensichtlich ganz Kall ausschwärmte, um frische Brötchen einzukaufen.

Während der erste Vorsitzende des Kaller Gewerbevereins, Stephan Kohl, den Verkehr regelte, brachten Mitarbeiter der Energie Nordeifel und  des Bauhofs Kall die Weihnachtsbeleuchtung im Kernort an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Während der erste Vorsitzende des Kaller Gewerbevereins, Stephan Kohl, den Verkehr regelte, brachten Mitarbeiter der Energie Nordeifel und des Bauhofs Kall die Weihnachtsbeleuchtung im Kernort an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Ohne die Umrüstung auf moderne LED-Technik wäre die Kaller Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen, so aber sind die anfallenden Energiekosten kaum noch der Rede wert. Verbrauchten die Glühlampen früher nämlich je 15 Watt, so sind es jetzt nur noch 0,5 Watt.

Während sich die „ene“ um die technische Umsetzung des Projekts kümmerte, die LED-Leuchtkörper besorgte und am Ende sogar ihren Hubwagen zum Aufhängen der Girlanden zur Verfügung stellte, finanzierte der Kaller Gewerbeverein die kompletten Leuchtmittel, exakt 1150 Stück. In nur 2,66 Jahren haben sich die Kosten amortisiert – und das bei nur sechs Wochen Laufzeit im Jahr. Die neuen Leuchtkörper erzeugen kaum Wärme, halten mit bis zu 50 000 Betriebsstunden wesentlich länger als herkömmliche Leuchtmittel und enthalten weder Quecksilber noch andere Giftstoffe. Darüber hinaus sind sie fast unzerbrechlich.

Eifeler Presse Agentur/epa

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
ene-Unternehmensgruppe lässt Holzmasten kontrollieren

Kommentar verfassen