Die „Torheit der Massen“ und andere Werke

Der Künstler Gerhard H. Lenz zeigt seine Arbeiten vom 4. Januar 2013 bis Ende März in der Galerie im Mechernicher Rathaus

Einfach nur mit "Oh" hat Gerhard H. Lenz dieses Bild (Ausschnitt) benannt. Bild: Lenz
Einfach nur mit „Oh“ hat Gerhard H. Lenz dieses Bild (Ausschnitt) benannt. Bild: Lenz

Mechernich – Lenz wurde 1945 in Mecklenburg geboren. Bereits 1959 unternahm er erste Versuche in der Ölmalerei. Nach seinem Abitur 1966 am humanistischen Landgraf-Ludwig Gymnasium in Giessen ging er ein Jahr später zum Bundesgrenzschutz. Parallel dazu nahm er an einem Lehrgang in graphischem Gestalten teil.

1968 nahm er das Studium der Rechtswissenschaft auf und betrieb weiterhin in der Malerei Eigenstudien. In Frankfurt am Main erhielt er 1976 seine Zulassung als Rechtsanwalt.

Dieses Bild von Gerhard H. Lenz trägt den Titel "Die Torheit der Massen". Bild: Privat
Dieses Bild von Gerhard H. Lenz trägt den Titel „Die Torheit der Massen“. Bild: Privat

Er arbeitete in der Sozialversicherung in Köln und ist seit 1979 Wahl-Eifeler in Kommern. Nach einer über 20-jährigen Pause nahm er 1998 seine frühere künstlerische Tätigkeit wieder auf.  Bis heute entstanden so über 200 Werke von gegenständlich bis abstrakt.

Über sich selbst sagt der Künstler: „Meine Bilder sind durchweg Kopfgeburten, auch wenn viele durch die Natur angeregt sind. Von höchster Farbigkeit bis zur Monochromie entstehen teilweise Bilder, deren Interpretation manchen Betrachter bis zum Äußersten fordern kann.“ Im Betrachten gerade dieser Bilder erfahre der Betrachter, wenn er sich darauf einlasse, auch einiges über sich selbst.

Arbeiten des Künstlers sind vom 4. Januar an in der Rathaus-Galerie zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. (epa)

 

 

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