Gefördertes Projekt zur Dorfentwicklung

Start von „Aktive Dörfer stärken“ – Zu sechs Themenfeldern Workshops und fachliche Begleitung, durch die Lebensqualität in ländlichen Gebieten verbessert werden soll

Inspiriert durch den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (auf dem Bild Begehung in Dreiborn) soll das Projekt „Aktive Dörfer stärken“ neue Impulse zur ländlichen Entwicklung geben. Bild: Dr. Anke Schirocki
Inspiriert durch den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (auf dem Bild Begehung in Dreiborn) soll das Projekt „Aktive Dörfer stärken“ neue Impulse zur ländlichen Entwicklung geben. Bild: Dr. Anke Schirocki

Kreis Euskirchen/Städteregion Aachen/Kreis Düren – Die EU fördert ein Projekt zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität in ländlichen Gebieten: Unter dem Titel „Aktive Dörfer stärken“ sollen im Kreis Euskirchen sowie in der StädteRegion Aachen und dem Kreis Düren durch Begleitung von Experten und speziellen Workshops dörfliche und ländliche Entwicklung verbessert werden.

Dieses Projekt gilt für die sogenannte „LEADER-Region Eifel“, bestehend aus insgesamt 15 Städten und Gemeinden, von denen im Kreis Euskirchen Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Mechernich, Nettersheim und Schleiden beteiligt sind.

Dazu sollen Workshops zu sechs Themen angeboten werden, wie es in einer Pressemitteilung des Kreises Euskirchen heißt: „Dorfverträgliche touristische und gewerbliche Entwicklung“, „Zukunft der Vereine“, „Baukultur“, „Jugendfreundliche Dorfentwicklung“, „Leerstandsmanagement“ sowie „Grün in und um das Dorf“. Begleitend sind Exkursionen geplant, um gute Beispiele direkt vor Ort in Augenschein nehmen zu können. Überhaupt soll Dorfgemeinschaften in dem Projekt die Möglichkeit zur Kooperation geboten werden, um sich gemeinsam mit anderen Dorfgemeinschaften lösungsorientiert mit den lokal unterschiedlichen Aufgaben auseinanderzusetzen.

Bei moderierten „Dorfgesprächen“ sollen bereits entwickelte Themenbereiche durch externe Unterstützung Umsetzungsreife erlangen  oder erstmalig geeignete Projekte gefunden werden. In Foren können Dorfgemeinschaften unter fachlicher Begleitung spezielle, in Ihrem Dorf besondere relevante Themen vertiefen. Im Ergebnis sollen neben Leitbildern und Strategien auch konkrete Projekte und deren Umsetzung erarbeitet werden.

Die Teilnehmer sollen aus Vertretern interessierter Dörfern sowie Experten zu den einzelnen Themen, politischen Vertreter und Entscheidungsträgern,  aber auch Personen aus Wirtschaft, Forst- und Landwirtschaft bestehen. Die Veranstaltungen sollen fachliche Beratung und eine neutrale Moderation bieten, außerdem sollen die Bedürfnisse und Erfahrungen der Dorfbewohner einfließen und diskutiert werden.

Das Projekt „Aktive Dörfer stärken“ ist bis Ende 2013 geplant. Weitere Informationen gibt es bei den Ansprechpartnerinnen des Kreises Euskirchen Kirsten Kröger (0 22 51/15-5 79) und Sabine Conrad (0 22 51/15-9 64).

Eifeler Presse Agentur/epa

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