1,76 Millionen Euro für Nettersheim, Zülpich und Euskirchen

Städtebauförderung des Landes bezuschusst Projekte, die die kommunale Entwicklung fördern – Uiwe Schmitz: „Ein Euro Städtebauförderungsmittel stößt bis zu acht Euro weitere Investitionen an“

Auch für das Programm „Soziale Stadt - Sanierungsgebiet Viehplätzchen Viertel“ in Euskirchen wir Geld zur Verfügung gestellt. Archivbild: Michael THalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch für das Programm „Soziale Stadt – Sanierungsgebiet Viehplätzchen Viertel“ in Euskirchen wir Geld zur Verfügung gestellt. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen/Nettersheim/Zülpich – Die Städte Euskirchen und Zülpich sowie die Gemeinde Nettersheim werden mit insgesamt  1,76 Millionen Euro von der Städtebauförderung des Landes NRW profitieren. Dies gab jetzt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schmitz, bekannt.

Mit der Verabschiedung des Haushaltes 2012 am 28. November sei die Rechtsgrundlage für das Städtebauförderungsprogramm 2012 geschaffen worden. „Dieses enthält 171 Maßnahmen mit einem Zuschussvolumen von 181 Millionen Euro“, so Schmitz.

Gefördert würden Projekte, die Teil einer fachübergreifenden, integrierten Entwicklungsstrategie seien. Die Strategie basiere auf der grundsätzlichen Festlegung des Koalitionsvertrages und werde mit allen relevanten Partnern in den Kommunen abgestimmt. Schmitz: „Damit werden bedarfsgerechte und zielgenaue öffentliche Investitionen als  nachhaltige Entwicklungshilfen für die Städte und Gemeinden in NRW ermöglicht.“

Im Kreis Euskirchen profitiere die Stadt Euskirchen von dieser Politik mit 555.000 Euro für ein Fassadenprogramm und die Herstellung von Wege- und Straßenverbindungen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt – Sanierungsgebiet Viehplätzchen Viertel“. Nettersheim erhalte für das Sanierungsgebiet „Ortskern“ 761.000 Euro als Hilfe zur Gestaltung im öffentlichen Raum sowie zum Erwerb und zur Sanierung eines Baudenkmals. Für Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum rund um das Sanierungsgebiet Mühlenberg, unter Einbeziehung der Bau- und Bodendenkmäler mit dem Museum Römerthermen Zülpich, dem innerstädtischen Verlauf der Römerstraße und dem Mühlenbergquartier, bekomme Zülpich 451.000 €.

„Neben der wichtigen Förderung unserer städtebaulichen Entwicklung vor Ort werden damit auch positive volkswirtschaftliche Effekte für unsere Region hervorgerufen. Wissenschaftlich belegt ist, dass 1 Euro Städtebauförderungsmittel bis zu 8 Euro weitere öffentliche und private Investitionen anstoßen. Davon profitieren unsere lokalen Betriebe und ihre Beschäftigten“, so Schmitz. (epa)

 

 

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