KEV erfüllte in Hellenthal sämtliche Kriterien

Bürgermeister Rudolf Westerburg und Kämmerer Paul-Joachim Schmülling freuten sich, dass die alten Partner auch die neuen sind – Insgesamt standen sechs Bewerber im Ring

KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen, Bürgermeister Rudolf Westerburg und Kämmerer Paul-Joachim Schmülling (v.l.) unterschrieben die Neukonzessionierung, die für 20 weitere Jahre Bestand hat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epaKEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen, Bürgermeister Rudolf Westerburg und Kämmerer Paul-Joachim Schmülling (v.l.) unterschrieben die Neukonzessionierung, die für 20 weitere Jahre Bestand hat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen, Bürgermeister Rudolf Westerburg und Kämmerer Paul-Joachim Schmülling (v.l.) unterschrieben die Neukonzessionierung, die für 20 weitere Jahre Bestand hat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„Auf die Konzession in Hellenthal gab es insgesamt sechs Bewerber“, berichtete Kämmerer Paul-Joachim Schmülling. Einige davon hätten auch bis zum Schluss durchgehalten. „Dennoch hat am Ende einzig und allein die KEV sämtliche aufgestellten objektiven Kriterien überzeugend erfüllt“, so Schmülling.

Der Geschäftsführer der KEV, Helmut Klaßen, betonte, dass man immer sehr gern mit Hellenthal zusammengearbeitet habe. „Wir wollen auch weiterhin für gemeinsame Energieprojekte zur Verfügung stehen“, so Klaßen.

In vielen Städten und Gemeinden sind kürzlich die Konzessionsverträge, insofern sie vor 20 Jahren geschlossen wurden, für die Energieversorgungsnetze ausgelaufen oder aber sie werden in nächster Zeit ihre Gültigkeit verlieren. Auch das Versorgungsgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) Schleiden ist davon betroffen. Städten und Kommunen steht es frei, die Vergabe der Konzession erneut an den bisherigen Vertragspartner zu erteilen, einen anderen Bewerber zu wählen oder auch das Energieversorgungsnetz in eigener Regie zu übernehmen.

Ob es Sinn ergeben kann, die Konzession an einen überregionalen Bewerber zu vergeben, haben die betroffenen Städte und Kommunen zuvor in einem aufwendigen Konzessionierungsverfahren überprüfen lassen. Auch die Möglichkeit, das Energieversorgungsnetz in Eigenregie zu übernehmen, wurde geprüft. Im Falle einer beabsichtigten Rekommunalisierung des Netzes wird der kommunale Handlungsspielraum aber vor allem durch die Finanzkraft eingeschränkt sowie durch die geographische Lage mancher Gemeinden.

Ein wichtiger Aspekt für die Gemeinde Hellenthal dürfte die Nähe der KEV gewesen sein, die ja im Gemeindegebiet beheimatet ist, und die Tatsache, dass so direkt vor der Haustür Arbeitsplätze gesichert und weiter ausgebaut werden können. Außerdem hat die Gemeindeverwaltung seit jeher einen kurzen Draht zur KEV. Zudem, so betont Klaßen, trüge ein regionaler Energieversorger wie die KEV zur regionalen Wertschöpfung bei. „Für Arbeiten, die wir nicht selbst verrichten können, beauftragen wir nach Möglichkeit Partner aus der lokalen Wirtschaft“, so der KEV-Geschäftsführer. So würden vor allem krisenanfällige Branchen wie die Bauwirtschaft und das Handwerk vor Ort gestärkt.

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