Neuer Bücherschrank in Bad Münstereifel

Jeder kann Bücher, die er nicht mehr benötigt, einstellen und sich andere kostenlos wieder mitnehmen

Hans Jürgen Greve, Sarah Thießen, Walfried Heinen, Alexander Büttner und Dr. Waltraud Stening-Belz stellten den neuen Bücherschrank vor. Bild: Marita Hochgürtel
Hans Jürgen Greve, Sarah Thießen, Walfried Heinen, Alexander Büttner und Dr. Waltraud Stening-Belz (v.l.) stellten den neuen Bücherschrank vor. Bild: Marita Hochgürtel

Bad Münstereifel – Mitmenschen auf einfache Art und Weise zum Lesen anregen: Das ist die Idee, die hinter der Installation von öffentlichen Bücherschränken steckt. Die Bürger der Stadt Bad Münstereifel können durch die Initiative von RWE Deutschland ab sofort auch einen solchen Schrank nutzen. Er ist an der Wertherstraße gegenüber Hausnummer 43 aufgestellt und wurde kürzlich von Bürgermeister Alexander Büttner und den RWE-Kommunalbetreuern Walfried Heinen und Sarah Thießen eröffnet.

Der Bücherschrank ist 2,20 Meter hoch und 60 Zentimeter breit und hat damit Platz für ungefähr 250 Bücher. In die Regalfächer können die Bürgerinnen und Bürger von Bad Münstereifel ab sofort Bücher hineinstellen, die sie selbst nicht mehr benötigen, aber jemand anderem zur Verfügung stellen wollen. So findet der gelesene spannende Krimi oder auch das Kochbuch vielleicht bald einen neuen Leser. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernehmen die Mitglieder der Bürgerstiftung Bad Münstereifel, federführend Frau Dr. Waltraud Stening-Belz. Um die Pflege des Schrankes kümmern sich künftig Frau Doris Koelsch und Herr Eric Labidi sowie Herr Georg-Michael Fulde.

„Ein offener Bücherschrank, jederzeit zugänglich, mit Literatur für jedermann – das ist eine tolle Idee. Wie der Bücherschrank angenommen wird, sagt viel über den Zustand unserer Gesellschaft aus. Es ist ein Geben und Nehmen, steht für ein gutes Miteinander und gelebte Teilhabe. Die Nutzer bereiten sich und anderen Freude. Sie gehen sorgsam mit ‚fremdem‘ Eigentum um“, so Bürgermeister Alexander Büttner. Der Bücherschrank sei eine Bereicherung für die Stadt. Zudem habe man in der Fußgängerzone vor dem Aufgang zur Burg einen sehr schönen Standort gefunden, der zum Verweilen einlade. Tagtäglich kämen dort viele Menschen vorbei.

Der RWE-Bücherschrank wurde vom Architekten Hans Jürgen Greve entwickelt. Bücherschränke gibt es bereits in vielen – meist größeren – deutschen Städten.

(Quelle: Bad Münstereifel)

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