„Köbesse“ unterstützten Hilfsgruppe Eifel

Eine der größten Karnevalssitzungen im Rheinland fest in Eifeler Hand –  2000 Euro von der „Schwäz“ für die Hilfsgruppe Eifel

Den Erlös von 2000 Euro überreichte Sitzungspräsident Rolf Jaeck während eines Auftritts der Kölner Paveier an Hilfsgruppensprecher Reiner Züll. Bild: Hilfsgruppe Eifel
Den Erlös von 2000 Euro überreichte Sitzungspräsident Rolf Jaeck während eines Auftritts der Kölner Paveier an Hilfsgruppensprecher Reiner Züll. Bild: Hilfsgruppe Eifel

Eifel/Kalscheuren – Zum 20. Mal fand am Freitag im großen Festzelt auf dem Werksgelände des Unternehmens Orion Engineered Carbons (ehemals Degussa) in Kalscheuren eine der größten Karnevalssitzungen im Rheinland statt, die Sitzung der „Köbesse op dr Schwäz“. Seit Jahren wird diese Sitzung, die vor 20 Jahren für Werksangehörige ins Leben gerufen wurde, von dem Kommerner Karnevalisten Rolf Jaeck organisiert und geleitet. Jaeck ist stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des Unternehmens. Er agierte auch am Freitag wieder als Sitzungspräsident.

Der Betriebskarneval, der damals in einem engen Kantinenraum der „Schwäz“, wie das Unternehmen Degussa früher genannt wurde, mit 200 Kollegen begann, hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer Mega-Fete entwickelt, zu der Jaeck auch in diesem Jahr wieder 1500 Kollegen, Freunde und Bekannte mobilisieren konnte. Weil viele Menschen auf der Eifel auf der „Schwäz“ beschäftigt sind, war ein großer Teil der Sitzungsbesucher aus dem Kreis Euskirchen angereist.

in Kalscheuren fand wieder einmal die Sitzung der „Köbesse op dr Schwäz“ statt. Bild: Hilfsgruppe Eifel
in Kalscheuren fand wieder einmal die Sitzung der „Köbesse op dr Schwäz“ statt. Bild: Hilfsgruppe Eifel

„Wer hart arbeitet, darf auch feste feiern“ lautet auch heute noch das Credo des Werksleiters Dr. Udo Wieschnowski, der von der Entwicklung des Werkskarnevals begeistert ist und am Freitag von einem „modernen Märchen“ sprach. Während der Sitzung bedankte sich Wieschnowski bei Rolf Jaeck und dessen Ehefrau Conny für die viele Organisationsarbeit mit einem Blumenstrauß.

Bei der Organisation des närrischen Großevents und der Bewältigung des riesigen Logistikaufwandes setzt der ehemalige langjährige „Greesberger“-Vorsitzende Rolf Jaeck schon seit mehreren Jahren auf seine karnevalserprobten Partner aus dem Kreis Euskirchen. 1500 Sitzungsgäste wollen nicht nur unterhalten, sondern auch bewirtet und beköstigt werden. Vom Getränkeverlag aus Satzvey über die professionellen Servicekräfte bis hin zum Imbissstandbetreiber aus Nettersheim und dem Personal an der Garderobe kamen alle Kräfte wieder aus der Eifel. Das Tambourcorps aus Kommern eröffnete zum widerholten Mal die Narrensitzung.

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1500 Närrinnen und Narren kamen zur großen Karnevalssitzung nach Kalscheuren. Bild: Hilfsgruppe Eifel
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Und auch die Hilfsgruppe Eifel wird von den Köbessen von der „Schwäz“ unterstützt. In diesem Jahr hatten sie wieder Ansteck-Pins an die Sitzungsbesucher verkauft. Den Erlös von 2000 Euro überreichte Sitzungspräsident Rolf Jaeck während eines Auftritts der Kölner Paveier an Hilfsgruppensprecher Reiner Züll. Bei dieser Gelegenheit bedankten sich Jaeck und Züll noch einmal bei den Paveiern für das tolle Weihnachtskonzert zugunsten der Hilfsgruppe in der Kommerner Bürgerhalle.

Bei der Zusammenstellung des Programms hatte Jaeck wieder seine guten Beziehungen zum Kölner Karnevalsstammtisch spielen lassen.  Spitzenkräfte verwandelten das Festzelt über fünf Stunden lang in ein Tollhaus. Mit dabei waren der Werbefachmann Bernd Stelter, die „Paveier“, die „Bläck Fööss“, Marton Schopps, der Kölner Ex-Prinz Wicky Junggeburth, die Klüngelköpp, die Domstürmer, die Räuber, der Mann für alle Fälle Guido Cantz, die Showtanzgruppe „Luftflotte“ und der Trompeter Lutz Kniep, der zum Finale eine tolle Laser-Show ins Festzelt zauberte.

(Quelle: Hilfsgruppe Eifel)

 

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