„Partnerschaftliches Dokument“ unterzeichnet

Gemeinde Blankenheim vergab die Konzession erneut an die Kreis-Energie-Versorgung Schleiden

Der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann (rechts) und der KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen unterschrieben den Neukonzessionierungsvertrag, der erneut für 20 Jahre Bestand haben wird. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann (rechts) und der KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen unterschrieben den Neukonzessionierungsvertrag, der erneut für 20 Jahre Bestand haben wird. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Die Gemeinde Blankenheim hatdas „Wegenutzungsrecht Strom“ (Konzession) erneut für 20 Jahre an die Kreis-Energie-Versorgung Schleiden (KEV) vergeben. Bürgermeister Rolf Hartmann sagte bei der Vertragsunterzeichnung im Blankenheimer Rathaus, dass man sich in Rat und Verwaltung gleichermaßen freue, mit einem „starken Partner in der Region“ auch in Zukunft weiter zusammenzuarbeiten. „Die KEV ist ja so etwas wie der kleine Gallier unter den großen Riesen, und das ist natürlich von vornherein schon mal sehr sympathisch“, so der Verwaltungschef.

Dass die KEV den Kriterienkatalog für eine Vergabe am besten erfüllt habe, sei nicht auch zuletzt für die Region ein Segen, da man so den Standort in Kall weiter stärken könne. „Auch in Blankenheim gibt es viele Bürger, die bei der KEV arbeiten, und man kann grundsätzlich sagen, dass es eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen gibt“, so Hartmann.

Auch KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen verwies auf das gute Verhältnis zwischen der Gemeinde Blankenheim und der KEV. Probleme habe man immer auf dem kurzen Wege lösen können. „Der Konzessionsvertrag, den wir heute gemeinsam unterschrieben haben, ist wesentlich kommunalfreundlicher gestaltet als noch vor 20 Jahren“, so Klaßen. So verpflichte sich die KEV beispielsweise jetzt zu einer noch intensiveren Kooperation und billige den Kommunen mehr Mitspracherecht bei Investitionsvorhaben zu.

Klaßen freute sich darüber, dass mittlerweile alle Kommunen außer Heimbach, dort läuft der Konzessionsvertrag erst im nächsten Jahr ab, und Mechernich, wo eine Entscheidung noch aussteht, die Neukonzessionierung wieder mit der KEV abgeschlossen hätten.

„Zu den Kommunen in unserem Versorgungsgebiet ist über viele Jahre ein Vertrauensverhältnis gewachsen“, so der KEV-Geschäftsführer. Dies liege vor allem daran, dass die KEV regional verortet sei und es daher einen sehr persönlichen Bezug zur Bevölkerung gebe. „Bei uns wird der Kunde auch nicht in irgendeinem Callcenter abgefertigt, sondern er trifft auf Ansprechpartner vor Ort.“ Nicht zuletzt sei die KEV darüber hinaus einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe im Südkreis.

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Eifeler Presse Agentur/epa

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