Kammermusik im Jugendstilkraftwerk Heimbach

Uraufführung von Kryštof Mařatka – Konzert zum Mitmachen für Schüler aus der Region – Extra: Eine „Schumann-Nacht“ mit Dieter Kühn und Lars Vogt

Zum 16. Mal geht es im Jugendstilkraftwerk Heimbach klassisch zu. Bild: M. Hoenen
Zum 16. Mal geht es im Jugendstilkraftwerk Heimbach klassisch zu. Bild: M. Hoenen

Heimbach – Anfang Juni wird es im RWE-Wasserkraftwerk Heimbach wieder spannend: Vom 3. bis 9. Juni öffnet sich das große Jugendstiltor zum 16. Mal für eines der renommiertesten Kammermusikfestivals in Europa: „SPANNUNGEN – Musik im RWE-Kraftwerk Heimbach“. „Eine Woche lang ruhen die Turbinen und es herrschen Spannungen der ganz anderen als der physikalischen Art.

Der künstlerische Leiter Lars Vogt und über 35 seiner Musikerkollegen von Weltrang laden Freunde klassischer Kammermusik zu den neun Konzerten im Jugendstilwasserkraftwerk ein“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, habe sich gerne bereit erklärt, in diesem Jahr zum dritten Mal die Schirmherrschaft des Festivals zu übernehmen.

Ein besonderer Ort für klassische Musik: Das Jugendstilkraftwerk Heimbach. Bild: H. Müllejans
Ein besonderer Ort für klassische Musik: Das Jugendstilkraftwerk Heimbach. Bild: H. Müllejans

Das diesjährige Programm bietet mehrere Höhepunkte und Extras: Eine Auftragskomposition des tschechischen, preisgekrönten Komponisten Kryštof Mařatka, die Gegenüberstellung von Früh- und Spätwerken von Komponisten wie Mozart, Brahms und Schostakowitsch, eine „Schumann-Nacht“ mit dem Dürener Literaten Dieter Kühn und drei Pianisten sowie zwei „Vorspann-Konzerte“ am 1. und 2. Juni. Das eine mit Musikern der „next generation“, unter anderem Stipendiaten des Musikfestivals und vielversprechenden neuen Talenten. Bei dem anderen Konzert spielt nach dem großen letztjährigen Erfolg wieder das Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Lars Vogt als Dirigent und Solist. Alle Konzerte werden vom Medienpartner Deutschlandfunk im Laufe der folgenden Monate ausgestrahlt.

„Im Rahmen des Festivals sollen nicht nur eingefleischte Klassikliebhaber auf ihre Kosten kommen, sondern auch junge Menschen an die klassische Musik herangeführt werden: Bei einem Werkstattkonzert werden die mitwirkenden Musiker ein interaktives Projekt mit rund 500 Schülern aus der Region veranstalten“, so die Veranstalter weiter. Zusätzlich erhielten ältere Jugendliche in einem Tages-Workshop die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken und ein Konzert im Kraftwerk zu erleben.

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Das komplette Programm können Sie hier herunterladen.

(Quelle: Spannungen)

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