Neuer Aussichtsturm mit 30 Meter hoher Kletterwand

Das Holzbauwerk am „Weißen Stein“ in Hellenthal soll bereits im Herbst fertiggestellt sein –  Gleichzeitigt entsteht eine der höchsten Kletterwände in Deutschland

Die Projektpartner aus der Eifel mit Jan Lembach (Naturpark Nordeifel), Markus Rodenbüsch (Gemeinde Hellenthal) und Alexander Sobotta (LEADER-Region Eifel) zusammen mit dem Ingenieurteam Dr. Claudia Ziller, Mirko Friehe und Eduard Schmitz (links) vor dem Windkanal. Bild: Naturpark Nordeifel
Die Projektpartner aus der Eifel mit Jan Lembach (Naturpark Nordeifel), Markus Rodenbüsch (Gemeinde Hellenthal) und Alexander Sobotta (LEADER-Region Eifel) zusammen mit dem Ingenieurteam Dr. Claudia Ziller, Mirko Friehe und Eduard Schmitz (links) vor dem Windkanal. Bild: Naturpark Nordeifel

Hellenthal – Um es gleich vorweg zu sagen: Niemand, der demnächst einen der schönsten „Eifel-Blicke“ in der Region genießen möchte, muss dafür ein guter Kletterer sein. Selbstverständlich kann man die Aussichtplattform des neuen Aussichtsturms, der am höchsten Punkt der nordrhein-westfälischen Eifel, am „Weißen Stein“ in der Gemeinde Hellenthal, entsteht auch komfortabel über eine Treppe erreichen.

„Als gemeinsames Projekt der Gemeinde Hellenthal und des Naturparks Nordeifel ersetzt der Turm seinen Vorgänger, der nach fast 40 Jahren aufgrund von baulichen Mängeln abgerissen werden musste“, berichtet der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel, Jan Lembach.

Das Modell des Aussichtsturms im Maßstab 1:100 im Windkanal. Bild: Naturpark Nordeifel
Das Modell des Aussichtsturms im Maßstab 1:100 im Windkanal. Bild: Naturpark Nordeifel

Aufgrund der Höhenlage am „Weißen Stein“ von über 600 Meter sowie der Höhe des neuen Holzbauwerks von rund 30 Meter seien im Vorfeld umfangreiche Konstruktions- und Planungsarbeiten erforderlich gewesen.

Lembach: „So wurde jetzt an der RWTH Aachen ein Modell des Turms im Windkanal des Ingenieurbüros Feldmann und Weynand getestet.“ In drei Wochen Arbeit haben die Modellbauer den Turm und die Umgebung am „Weißen Stein“ im Maßstab 1:100 nachgebildet. Dann konnten in einem aufwändigen Verfahren die unterschiedlichen Windbelastungen simuliert werden. „Das kleine Modell wirkte dabei schon etwas verloren im großen Windkanal, in dem auch schon bekannte Fußballarenen im Modell getestet wurden“, berichtet Lembach weiter. Die Daten flössen in die statischen Berechnungen ein und die Detailplanungen für den Aussichtsturm könnten damit abgeschlossen werden.

Die Projektpartner aus der Eifel und das beauftragte Planungsbüro konnten sich in der Windkanal-Anlage der Hochschule davon überzeugen, dass der spätere Turm in Originalgröße auch allen stürmischen Winden auf den Eifelhöhen Stand hält.

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Erster grafischer Entwurf des neuen Aussichtsturms mit der Kletterwand. Bild: Naturpark Nordeifel
Erster grafischer Entwurf des neuen Aussichtsturms mit der Kletterwand. Bild: Naturpark Nordeifel

Das Projekt „Aussichtsturm Weißer Stein“ hat einen Kostenumfang von 350.000 Euro und wird zu 55 Prozent unterstützt durch eine Förderung der LEADER-Region Eifel. Voraussichtlich noch im Herbst 2013 soll der Aussichtsturm am „Weißen Stein“ in der Hocheifel aufgestellt werden und das touristische Angebot der Region wieder mit einer neuen Attraktion ergänzen. Neben dem Aussichtserlebnis des „Eifel-Blicks“ wird an einer Turmseite eine fast 30 Meter hohe Kletterwand installiert werden, eine der höchsten künstlichen Outdoor-Kletterwände in Deutschland. (epa)

(Quelle: Naturpark Nordeifel)

Ein Gedanke zu „Neuer Aussichtsturm mit 30 Meter hoher Kletterwand“

  1. Ich finde das es eine super idee ist an den aussichtsturm eine kletterwand zu machen!
    danke an die eifler presse agentur,dass sie diesen artikel geschrieben hat.
    DANKE!!!!!

    LG Petrunella struntz

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