Run auf SLE-Kennzeichen ungebrochen

Straßenverkehrsamt Schleiden öffnet sogar am Sonntag – War Ex-Bürgermeister Hergarten seiner Zeit voraus?

Dies war eines der ersten ausgegebenen SLE-Kennzeichen. Seither ist der „Run“ kaum noch zu bremsen. Bild: Walter Thomaßen/Kreispressestelle
Dies war eines der ersten ausgegebenen SLE-Kennzeichen. Seither ist der „Run“ kaum noch zu bremsen. Bild: Walter Thomaßen/Kreispressestelle

Schleiden – Als der Schleidener Bürgermeister Ralf Hergarten noch im Amt war, wurde er für seine Idee, man könne das SLE-Autokennzeichen im Altkreis Schleiden wieder einführen lassen, fast gesteinigt. Jetzt scheinen viele der Kritiker, die dieses Ansinnen noch vor zwei Jahren für verrückt erklärten, zu aufrechten SLE-Kennzeichen-Befürwortern mutiert zu sein.

In seiner Eigenschaft als zweiter Vorsitzender des Schleidener Handwerker- und Gewerbevereins (HGV) entwickelte Elmar Scholzen daher nun die Idee, das Straßenverkehrsamt Schleiden auch am verkaufsoffenen Sonntag, 17. März, zu öffnen, um so den „Run“ auf das neue-alte SLE-Kennzeichen gebührend zu feiern.

Oldtimer, die noch im Besitz eines alten SLE-Kennzeichnens sind, werden am Sonntag in Schleiden besonders willkommen geheißen. Der Fahrzeughalter mit der ältesten SLE-Zulassung hat die Chance, einen Ballonflug über die Eifel für zwei Personen zu gewinnen.

Gestiftet wird der Preis von der VR-Bank Nordeifel. In deren Räumlichkeiten wird an diesem Tag auch das Straßenverkehrsamt von 11 bis 18 Uhr Stellung beziehen, um An- oder Ummeldungen auf das SLE-Kennzeichen vorzunehmen. Mitbringen muss man nur den Fahrzeugbrief, den Kfz-Schein, den Personalausweis und natürlich die alten EU-Schilder. Bei Neuwagen ist die Versicherungskarte mitzuführen.

Ein Kurierdienst besorgt den Haltern dann auch gleich die neuen SLE-Autoschilder. Doch nicht nur die Besitzer der Oldtimer können etwas gewinnen. Auch für alle anderen Fahrzeughalter mit SLE-Kennzeichen winken zahlreiche Preise. Für die musikalische Unterhaltung sorgt aus aktuellem Anlass natürlich nicht das Pop-Duo „EUrhythmics“ sondern die Band »SLEidanias«. (epa)

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