Autofreier Radfahrspaß zog 20 000 Teilnehmer an

Bei der neunten Auflage der „Tour de Ahrtal“ herrschte wieder der von Landrat Günter Rosenke und Bürgermeister Rolf Hartmann versprochene Sonnenschein – „ene“-Team radelte für einen guten Zweck

Rund 20 000 Teilnehmer waren bei der diesjährigen „Tour de Ahrtal“ dabei und genossen die autofreie Bundesstraße. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa
Rund 20 000 Teilnehmer waren bei der diesjährigen „Tour de Ahrtal“ dabei und genossen die autofreie Bundesstraße. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Wie von Landrat Günter Rosenke und Blankenheims Bürgermeister Rolf Hartmann bestellt, konnten sich die rund 20 000 Teilnehmer der nunmehr neunten „Tour de Ahrtal“ am vergangenen Sonntag über bestes Radlerwetter freuen. Vor der Fachwerkkulisse auf dem Curtius-Schulten-Platz in Blankenheim feuerten Rosenke und Hartmann gemeinsam den Startschuss zu dem Radfahrevent ab, der durch zwei Bundesländer, drei Landkreise und vier Gemeinden führt.

Für sicheren Fahrradspaß ohne Autolärm wurde die Bundesstraße von Blankenheim bis Dümpelfeld für Autos gesperrt, ebenso wie die Ortsdurchfahrt von Blankenheimerdorf. Rosenke gilt als Vater der „Tour de Ahrtal“, da er mit dem Kreis Euskirchener Radaktionstag den Vorläufer des Familien-Bewegungstages ins Leben gerufen hatte. Er freute sich auch besonders darüber, dass Teilnehmer erstmals auch aus Bonn mit einem Sonderzug anreisen konnten.

Landrat Günter Rosenke (v.l.) und Bürgermeister Rolf Hartmann gaben nicht nur den Startschuss zum 29. Radaktionstag mit der 9. Tour de Ahrtal, sondern schwangen sich danach auch selbst aufs Rad. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa
Landrat Günter Rosenke (v.l.) und Bürgermeister Rolf Hartmann gaben nicht nur den Startschuss zum 29. Radaktionstag mit der 9. Tour de Ahrtal, sondern schwangen sich danach auch selbst aufs Rad. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa

Eine weitere Neuerung gab es bei der diesjährigen Tour: Auch mit Elektrofahrrädern durfte man teilnehmen. Außerdem wurde gleich für einen guten Zweck, nämlich die „Gala Tolbiac“ gesammelt. Mit dieser Aktion werden Menschen mit Behinderungen im Kreis Euskirchen unterstützt. Blankenheim ist momentan Partnerkommune der „Gala Tolbiac“.

Auch aus dem belgischen Zaventem, der Partnerstadt Blankenheims,  radelte wieder eine Abordnung mit. Vom Hauptsponsor der „Tour de Ahrtal“, der Energie Nordeifel („ene“), schwangen sich zahlreiche Mitarbeiter auf die Zweiräder und erradelten für jeden Kilometer eine Spende des Energiedienstleisters für „ene jode Zweck“.

Ein Team des Hauptsponsors „Energie Nordeifel“ erradelte auf der Tour eine Spende des Energieversorgers für „ene jode Zweck“. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa
Ein Team des Hauptsponsors „Energie Nordeifel“ erradelte auf der Tour eine Spende des Energieversorgers für „ene jode Zweck“. Bild: Patrick Züll/Eifeler Presse Agentur/epa

Ahrdorf war Schauplatz für ein buntes Unterhaltungsprogramm, aber auch an anderen Orten entlang der Strecke gab es Aktionspunkte mit Spielangeboten in den Weiheranlagen, Bootfahren für Kinder, Livemusik, Fahrradservice, Pferdereiten, Grillstationen, Kirmes und mehr. An den Aktionspunkten folgten viele Teilnehmer dem Motto von Bürgermeister Hartmann: „Das Schönste am Radfahren sind die Pausen!“ Hartmann trat genauso wie Landrat Rosenke bei der Tour auch selbst in die Pedale. Rosenke zog als Resümee: „Es stimmte einfach alles, das Wetter, die Organisation, gutes Essen und kein Auto auf einer sonst sehr belebten Bundesstraße. Radtouristik, Natur, Erholung und Familie pur!“

Eifeler Presse Agentur/epa

2 Gedanken zu „Autofreier Radfahrspaß zog 20 000 Teilnehmer an“

  1. Vielen Dank an ALLE,
    die den tausenden RadlerInnen auch in diesem Jahr wieder einen herrlichen Tag im schönen Ahrtal möglich machten.
    Dies war unsere 9. Tour de Ahrtal – aber auch unsere letzte.
    An der 10. Tour de Ahrtal nehmen wir aus PROTEST gegen gleichgültige (duckmäuserische) Eifeler-Lokalredaktionen, -politikerInnen, -AnwohnerInnen sowie Großgrundbesetzer – die die tödliche LÜCKE im Ahrtal-Radweg seit Jahren konsequent totschweigen – nicht mehr teil!!!

    Was bleibt? 360 Tage TORTUR IM AHRTAL…

    Familie Zimmermann

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